﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>19923055</id><updated>2024-04-10T08:11:33Z</updated><affairType><abbreviation>Ip.</abbreviation><id>8</id><name>Interpellation</name></affairType><author><type>author</type></author><deposit><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>1992-03-03T00:00:00Z</date><legislativePeriod>44</legislativePeriod><session>4403</session></deposit><descriptors /><drafts><draft><consultation><resolutions><resolution><category><id>2</id><name>Diskussion</name></category><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>1992-06-19T00:00:00Z</date><text>Diskussion verschoben</text><type>29</type></resolution><resolution><category><id>5</id><name>Adm</name></category><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>1994-03-18T00:00:00Z</date><text>Abgeschrieben, weil nicht innert zwei Jahren abschliessend im Rat behandelt</text><type>32</type></resolution></resolutions></consultation><federalCouncilProposal /><index>0</index><links /><preConsultations /><references /><relatedDepartments><relatedDepartment><abbreviation>Parl</abbreviation><id>1</id><name>Parlament</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>1993-03-03T00:00:00</date><id>229</id><name>Erledigt</name></state></states><texts /></draft></drafts><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><type>author</type></role></roles><shortId>92.3055</shortId><state><id>229</id><name>Erledigt</name><doneKey>0</doneKey><newKey>0</newKey></state><texts><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Die globale Bedrohung durch die Atomenergie wird heute in einer bisher noch nie dagewesenen Art sichtbar: - Die Dispositive zur Verhinderung einer Weiterverbreitung von Atomwaffen zerfallen nach dem Zusammenbruch der UdSSR wie Kartenhäuser. - Das Risiko eines Handels mit Atomwaffen, respektive mit Wissen zur Herstellung solcher Massenvernichtungsmittel ist beträchtlich angestiegen. - Trotz seiner Mitgliedschaft beim Atomsperrvertrag ist es Irak gelungen, die Entwicklung von Atomwaffen weit voranzutreiben. - Offensichtlich hat das Konzept "Atom for Peace" zur Verhinderung der Verbreitung von Atomwaffen versagt. - Viele Atomreaktoren besonders in Osteuropa und Asien sind sicherheitsmässig in einem katastrophalen Zustand. Die Bilanz über die Folgen von AKW-Unfällen (nicht nur Tschernobyl) ist nach wie vor undurchsichtig und umstritten; insbesondere was die radiologischen Auswirkungen anbelangt, wird immer noch zu beschönigen versucht. - Für die Förderung der Atomenergie gibt es eine internationale Organisation, nicht aber für die globale Unterstützung einer dauerhaften ("sustainable") Energiewirtschaft. Wir bitten den Bundesrat um Stellungnahme zu dieser neuen Entwicklung: - Was hat er bisher im Bereich der internationalen Atompolitik unternommen, bilateral und multilateral? Welches Konzept liegt der Politik des Bundesrates dabei zu Grunde? - Wie bewertet er die IAEA, a. betreffend die Verharmlosung der Tschernobyl-Folgen; b. bezüglich der ungenügenden Atomsperrvertragskontrollen zum Beispiel im Irak; c. im Hinblick auf einen dringend nötigen Umbau der IAEA weg von unkritischen Förderungsprogrammen? - Welche Politik strebt der Bundesrat an zur Verhinderung der Weiterverbreitung von Atomwaffen, zur atomaren Abrüstung und zu einem verlässlicheren Kontrollregime im atomaren Bereich? - Was ist die Politik der Schweiz im Zusammenhang mit der bevorstehenden Erneuerung des Atomsperrvertrages? - Welche Anforderungen stellt der Bundesrat an ein neues globales Nonproliferationssystem? - Wie beurteilt der Bundesrat die Möglichkeiten und Aussichten für gemeinsame Initiativen europäischer Staaten zur Verminderung der neuen atomwirtschaftlichen Bedrohung: im Rahmen von Europarat, KSZE-Mitgliedstaaten, OECD, EG, EFTA, EWR oder adhoc-Gruppen besonders interessierter Staaten?&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Die globale Bedrohung durch die Atomenergie</value></text></texts><title>Die globale Bedrohung durch die Atomenergie</title></affair>