﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>19971068</id><updated>2025-06-24T21:27:04Z</updated><additionalIndexing>Vertrag mit der EU;internationale Verhandlungen;bilaterales Abkommen;wirtschaftliche Auswirkung</additionalIndexing><affairType><abbreviation>D.EA</abbreviation><id>13</id><name>Dringliche Einfache Anfrage</name></affairType><author><faction><abbreviation>Fraktion U</abbreviation><code>U</code><id>5</id><name>LdU/EVP-Fraktion</name></faction><type>author</type></author><deposit><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>1997-06-03T00:00:00Z</date><legislativePeriod>45</legislativePeriod><session>4508</session></deposit><descriptors><descriptor><key>L04K09020101</key><name>Vertrag mit der EU</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L05K1002020102</key><name>internationale Verhandlungen</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L05K1002020103</key><name>bilaterales Abkommen</name><type>2</type></descriptor><descriptor><key>L04K07040404</key><name>wirtschaftliche Auswirkung</name><type>2</type></descriptor></descriptors><drafts><draft><consultation><resolutions /></consultation><federalCouncilProposal><date>1997-08-13T00:00:00Z</date></federalCouncilProposal><index>0</index><links /><preConsultations /><references /><relatedDepartments><relatedDepartment><abbreviation>WBF</abbreviation><id>8</id><name>Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>1997-06-03T00:00:00</date><id>9</id><name>Eingereicht</name></state><state><date>1997-08-13T00:00:00</date><id>229</id><name>Erledigt</name></state></states><texts /></draft></drafts><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><faction><abbreviation>Fraktion U</abbreviation><code>U</code><id>5</id><name>LdU/EVP-Fraktion</name></faction><type>author</type></role></roles><shortId>97.1068</shortId><state><id>229</id><name>Erledigt</name><doneKey>0</doneKey><newKey>0</newKey></state><texts><text><type><id>14</id><name>Antwort BR / Büro</name></type><value>&lt;p&gt;1. Ein zügiger Abschluss der bilateralen sektoriellen Verhandlungen liegt klarerweise im Interesse der Schweiz. Die Aussichten für einen solchen Abschluss der Verhandlungen hängen auch von einer echten Verhandlungsbereitschaft der EU ab. Die Mehrzahl der politischen und technischen Fragen sind gelöst. Der Bundesrat sucht nicht einen Abschluss um jeden Preis. Er ist insbesondere daran, die Grundlagen für neue Verhandlungsansätze im schwierigen Landverkehrsdossier zu prüfen. Es handelt sich dabei um Verhandlungsvorbereitungen, die nicht öffentlich zur Debatte stehen können.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2. Es wäre spekulativ, auf diese Frage zu antworten. Der Bundesrat wiederholt, dass er alles vorkehren wird, damit die Verzögerung gering sei.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;3. Die wirtschaftliche Konsequenzen einer Verzögerung des Verhandlungsabschlusses wären schwerwiegend. Eine solche Verzögerung würde die Wettbewerbsfähigkeit des schweizerischen Wirtschaftsstandortes im Vergleich zu den EU-Wirtschaftsstandorten noch mehr beeinträchtigen. Kürzere Spiesse würden beispielsweise den schweizerischen Fluggesellschaften jährliche Gewinnausfälle von über 100 Millionen Schweizerfranken verursachen. Massive Ausfälle entstünden ebenfalls durch den ungenügenden Marktzugang für schweizerische Agrarprodukte. Auch Doppelzertifizierungen für Industrieprodukte und Reanalysen von pharmazeutischen Produkten würden erhebliche Kosten mit sich bringen. Diese Aufzählung ist in keiner Weise abschliessend.&lt;/p&gt;  Antwort des Bundesrates.</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Die bilateralen Verhandlungen mit der EU sind offenbar wegen Differenzen im Verkehrsbereich ins Stocken geraten. Wir fragen den Bundesrat:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1. Wie beurteilt er die Aussichten auf einen erfolgreichen Ausgang der Verhandlungen?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2. Welches sind seine zeitlichen Vorstellungen für den Abschluss der Verhandlungen?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;3. Wie beurteilt er die Auswirkungen der nun offenbar eintretenden Verzögerungen auf die schweizerische Wirtschaft?&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Bilaterale Verhandlungen. Wie weiter?</value></text></texts><title>Bilaterale Verhandlungen. Wie weiter?</title></affair>