{"id":19973163,"updated":"2024-04-10T19:00:41Z","additionalIndexing":"Geschichtswissenschaft;Amtliches Bulletin;Informationsverbreitung","affairType":{"abbreviation":"Po.","id":6,"name":"Postulat"},"author":{"councillor":{"code":2073,"gender":"f","id":96,"name":"Grendelmeier Verena","officialDenomination":"Grendelmeier Verena"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion U","code":"U","id":5,"name":"LdU\/EVP-Fraktion"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"1997-03-20T00:00:00Z","legislativePeriod":45,"session":"4506"},"descriptors":[{"key":"L05K0202030101","name":"Amtliches Bulletin","type":1},{"key":"L04K16030106","name":"Geschichtswissenschaft","type":1},{"key":"L04K12010202","name":"Informationsverbreitung","type":2}],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"1999-03-08T00:00:00Z","text":"Ablehnung","type":22},{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"1999-11-05T00:00:00Z","text":"NR AB 1999 I, 198","type":0}]},"federalCouncilProposal":{"code":"-","date":"1997-05-16T00:00:00Z","text":"Ablehnung"},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"Parl","id":1,"name":"Parlament","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(858812400000+0100)\/","id":24,"name":"Im Rat noch nicht behandelt"},{"date":"\/Date(920847600000+0100)\/","id":229,"name":"Erledigt"}],"texts":[{"type":null,"value":"Das Büro beantragt, das Postulat abzulehnen"}]}],"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"councillor":{"code":2073,"gender":"f","id":96,"name":"Grendelmeier Verena","officialDenomination":"Grendelmeier Verena"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion U","code":"U","id":5,"name":"LdU\/EVP-Fraktion"},"type":"author"}],"shortId":"97.3163","state":{"id":229,"name":"Erledigt","doneKey":"0","newKey":0},"texts":[{"type":{"id":6,"name":"Begründung"},"value":"<p>1. Bis 1971 wurden die Verhandlungen der eidgenössischen Räte nur teilweise im Stenographischen bzw. Amtlichen Bulletin der Bundesversammlung veröffentlicht. Aufgenommen wurden im wesentlichen nur Debatten über Gegenstände, die dem obligatorischen oder fakultativen Referendum unterstanden. Die Aufnahme weiterer Debatten musste vom jeweiligen Rat ausdrücklich beschlossen werden. Von diesem Recht wurde nur sehr spärlich Gebrauch gemacht.<\/p><p>2. Die übrigen Debatten wurden in Protokollen festgehalten, die mit der Schreibmaschine getippt wurden. Es bestehen nur sehr wenige Exemplare. In einer provisorischen Abklärung konnten wir deren vier ermitteln: je eines im Bundesarchiv und in der Parlamentsbibliothek sowie zwei Exemplare bei den Parlamentsdiensten. Der Zugang zu diesen Protokollen ist also für die historische Forschung und für eine interessierte Öffentlichkeit nicht einfach.<\/p><p>3. Die Protokolle der Bundesversammlung sind eine wichtige historische Quelle. Gerade wenn das Interesse für bestimmte Perioden unserer Geschichte steigt, sollten auch die Protokolle relativ einfach zugänglich sein. Es sollte aber auch sichergestellt werden, dass diese Dokumente nicht unter verstärkter Benützung leiden.<\/p><p>4. Die Diskussion um die schweizerische Geschichte von 1933 bis 1945 und das Schicksal der herrenlosen Vermögen zeigt, dass das Heranziehen der Protokolle der eidgenössischen Räte durchaus sinnvoll ist, wenn man sich orientieren will. Die Debatte über das Abkommen mit Polen und die Interpellation Schmid Werner (U, ZH) zeigen z. B., dass das Parlament über den Umgang mit den Vermögen von Holocaust-Opfern orientiert war. Man kann diesen Protokollen auch entnehmen, welches die Beweggründe für die damalige Politik waren.<\/p><p>5. In welcher Form die Protokolle der Öffentlichkeit und der Forschung zugänglich gemacht werden sollen, wäre noch zu prüfen. Ideal wären eine Aufzeichnung auf CD-ROM und die Aufbewahrung von Ausdrucken dieser CD-ROM in einigen wichtigen Bibliotheken (Landesbibliothek, Universitätsbibliotheken). Bei dieser Gelegenheit könnten die Protokolle auch besser erschlossen werden (Inhaltsverzeichnisse, Rednerlisten). Es wäre auch sinnvoll, diejenigen Teile des Protokolls zu integrieren, die in den damaligen Stenographischen bzw. Amtlichen Bulletins bereits publiziert wurden. Die Erfassung dieser bereits gedruckten Teile dürfte dank der modernen technischen Möglichkeiten mit relativ kleinen Kosten möglich sein.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"Das Büro beantragt, das Postulat abzulehnen"},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Das Büro wird eingeladen zu prüfen, wie die vollständigen Protokolle der eidgenössischen Räte aus der Zeit vor 1971 der Öffentlichkeit und der Forschung besser zugänglich gemacht werden können.<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Protokolle der eidgenössischen Räte"}],"title":"Protokolle der eidgenössischen Räte"}