{"id":19983035,"updated":"2025-06-25T02:14:57Z","additionalIndexing":"öffentlicher Verkehr;Durchführung eines Projektes;Bahn 2000","affairType":{"abbreviation":"Po.","id":6,"name":"Postulat"},"author":{"councillor":{"code":2222,"gender":"m","id":126,"name":"Küchler Niklaus","officialDenomination":"Küchler"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion C","code":"M-E","id":3,"name":"Christlichdemokratische Fraktion"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"SR","id":2,"name":"Ständerat","type":"S"},"date":"1998-01-22T00:00:00Z","legislativePeriod":45,"session":"4511"},"descriptors":[{"key":"L04K18030201","name":"Bahn 2000","type":1},{"key":"L06K070305010102","name":"Durchführung eines Projektes","type":1},{"key":"L04K18010213","name":"öffentlicher Verkehr","type":2}],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"SR","id":2,"name":"Ständerat","type":"S"},"date":"1998-03-19T00:00:00Z","text":"Annahme","type":20}]},"federalCouncilProposal":{"code":"+","date":"1998-03-02T00:00:00Z","text":"Annahme"},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"UVEK","id":9,"name":"Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(885423600000+0100)\/","id":24,"name":"Im Rat noch nicht behandelt"},{"date":"\/Date(890262000000+0100)\/","id":209,"name":"Überwiesen an den Bundesrat"},{"date":"\/Date(1054677600000+0200)\/","id":229,"name":"Erledigt"}],"texts":[{"type":null,"value":"Der Bundesrat teilt die Auffassung des Postulanten, dass die erste Etappe von \"Bahn 2000\" durch eine zweite Etappe zu ergänzen sei. Diese wird in einer separaten Botschaft und einem allgemein verbindlichen Bundesbeschluss zu konkretisieren sein. Die Botschaft wird das vom Postulanten gewünschte Angebots-, Betriebs- und Finanzierungskonzept für die 2. Etappe von \"Bahn 2000\" enthalten. Ein vorgängiger separater Bericht an die Eidgenössischen Räte erübrigt sich deshalb. 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Etappe von Bahn 2000 wird gemäss Botschaft für Bau und Finanzierung der Infrastruktur des öffentlichen Verkehrs (FöV) etwa 75 Prozent des vom Volk 1986 beschlossenen Angebotskonzeptes Bahn 2000 realisiert. Der Bundesrat spricht deshalb in der FöV-Vorlage zu Recht von einer 2. Etappe Bahn 2000, welche die Umsetzung des Volkswillens vervollständigt und abschliesst. <\/p><p><\/p><p>Eine Bahn 2000 2. Etappe wird die jetzt in Realisierung befindliche 1. Etappe nicht weiter perfektionieren, sondern vorhandene Lücken im Gesamtsystem öffentlicher Verkehr Schweiz schliessen und neue Innovationsschritte einleiten. Mit intelligenten und schnell umsetzbaren Mitteln soll der öffentliche Verkehr gesamthaft verbessert werden. Dazu gehören neben punktuellen Ergänzungen der Infrastruktur insbesondere elektronische Betriebsführungssysteme wie die Führerstandssignalisierung, neue Planungsprogramme und Produktionsmethoden sowie ein deutlich einfacherer Zugang der Kunden zum öffentlichen Verkehr. Elektronische Ticketing- und Informationssysteme sind die Stichworte dazu.<\/p><p>Im Angebotsbereich wird Bahn 2000 2. Etappe sich auf fünf Punkte konzentrieren:<\/p><p>- Besserer Anschluss der Agglomerationen an den Fernverkehr<\/p><p>- Effiziente und beschleunigte Erschliessung der ländlichen Gebiete<\/p><p>- Anschluss an die Grenzregionen<\/p><p>- Weiterausbau zwischen den europäischen Zentren<\/p><p>- Zufahrt zur NEAT<\/p><p>- Kapazitätserweiterung der Flughafenlinie.<\/p><p>Bauen steht nicht im Vordergrund. Bahn 2000 1. Etappe zeigt bereits, dass trotz weniger Investitionen in Beton das Angebot der Bahnen verbessert werden kann. Heute ist jedoch absehbar, dass ausserhalb der beiden Transitachsen an drei Stellen im SBB-Netz die Streckenleistungsfähigkeit mittel- bis langfristig erschöpft ist. Neben der bereits früher erwähnten neuen Juraquerung zwischen Basel und dem Mittelland betrifft dies die Verbindung Aargau-Limmattal und den Raum Zürich-Nord mit dem Anschluss des Flughafens und der Ostschweiz. Der Ausbau dieser drei Strecken wird im Rahmen von Bahn 2000 2. Etappe geprüft werden müssen.<\/p><p>Die Entscheidfindung für die Linienführung und die Plangenehmigung werden mindestens 10 Jahre beanspruchen. Eine natürliche Etappierung der grossen Objekte zwischen Bahn 2000 1. und 2. Etappe ist deshalb vorgegeben.<\/p><p>In einem Bericht des Bundesrates zu Bahn 2000 2. Etappe muss neben den einzelnen Investitionsvorhaben auch deren Terminierung und Finanzierung aufgezeigt werden. Damit kann sichergestellt werden, dass nach dem Abschluss von Bahn 2000 1. Etappe das Gesamtsystem des nationalen öffentlichen Verkehrs weiter entwickelt werden kann. Bei einem Verkehrssystem, dessen Funktionieren von so vielen Parametern abhängt wie der öffentliche Verkehr, bedeutet ein Stillstand der Planung ein sofortiger Rückschritt. Investitionsvorhaben müssen langfristig geplant werden. Wenn der Baubeginn der grossen Objekte von Bahn 2000 2. Etappe ab 2010\/15 erfolgen soll, dann muss heute das Konzept geschaffen werden. Es darf nicht die Absicht sein, über mehrere Jahre nur noch die Transitachsen auszubauen und gleichzeitig die Erschliessung des Landes zu vernachlässigen. Die Erfahrung zeigt, dass nur eine gesamtheitliche Betrachtung zum Ziel führt und bei den Kunden und Stimmbürgern die notwendige Akzeptanz findet.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"Der Bundesrat teilt die Auffassung des Postulanten, dass die erste Etappe von \"Bahn 2000\" durch eine zweite Etappe zu ergänzen sei. Diese wird in einer separaten Botschaft und einem allgemein verbindlichen Bundesbeschluss zu konkretisieren sein. 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Etappe die weitere Entwicklung des öffentlichen Verkehrs in der ganzen Schweiz, namentlich auch in den Regionen, sichergestellt werden kann und wann die entsprechende Botschaft des Bundesrates erwartet werden kann.<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Konzept Bahn 2000. 2. Etappe"}],"title":"Konzept Bahn 2000. 2. Etappe"}