﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>19983104</id><updated>2025-11-14T07:55:00Z</updated><additionalIndexing>Erbrecht;Konkubinat;Eherecht;sexuelle Minderheit</additionalIndexing><affairType><abbreviation>Po.</abbreviation><id>6</id><name>Postulat</name></affairType><author><type>author</type></author><deposit><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>1998-03-16T00:00:00Z</date><legislativePeriod>45</legislativePeriod><session>4512</session></deposit><descriptors><descriptor><key>L05K0103010302</key><name>Eherecht</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L05K0502040802</key><name>sexuelle Minderheit</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L04K01030504</key><name>Konkubinat</name><type>2</type></descriptor><descriptor><key>L06K050701070101</key><name>Erbrecht</name><type>2</type></descriptor></descriptors><drafts><draft><consultation><resolutions><resolution><category><id>3</id><name>Normal</name></category><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>1998-06-26T00:00:00Z</date><text>Annahme</text><type>20</type></resolution></resolutions></consultation><federalCouncilProposal><code>+</code><date>1998-06-08T00:00:00Z</date><text>Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.</text></federalCouncilProposal><index>0</index><links /><preConsultations /><references /><relatedDepartments><relatedDepartment><abbreviation>EJPD</abbreviation><id>5</id><name>Justiz- und Polizeidepartement</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>1998-03-16T00:00:00</date><id>24</id><name>Im Rat noch nicht behandelt</name></state><state><date>1998-06-26T00:00:00</date><id>209</id><name>Überwiesen an den Bundesrat</name></state><state><date>2000-06-08T00:00:00</date><id>229</id><name>Erledigt</name></state></states><texts /></draft></drafts><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><type>author</type></role><role><councillor><code>2287</code><gender>m</gender><id>74</id><name>Eymann Christoph</name><officialDenomination>Eymann</officialDenomination></councillor><type>speaker</type></role></roles><shortId>98.3104</shortId><state><id>229</id><name>Erledigt</name><doneKey>0</doneKey><newKey>0</newKey></state><texts><text><type><id>6</id><name>Begründung</name></type><value>&lt;p&gt;Beim Erlass der heute geltenden Normen insbesondere im Eherecht, im Erbrecht, aber auch in anderen Rechtsbereichen war die Situation gleichgeschlechtlicher Paare kein Thema. Die Akzeptanz für eine Diskussion allfälliger gesetzlicher Regelungen fehlte damals. Heute ist dies anders. Die Gesellschaft begegnet gleichgeschlechtlichen Paaren offener als früher: Die zivilen und gerichtlichen Behörden haben für Einzelfälle, mit deren Problemlösungen sie betraut werden, "gerechte" Lösungen zu suchen; beispielsweise hinsichtlich der Folgen der Geschlechtsumwandlungen einer verheirateten Person. Die Kirchen sind mit der Frage der Heirat gleichgeschlechtlicher Paare konfrontiert. Im Zusammenhang mit der Diskussion der neuen Bundesverfassung sind entsprechende Forderungen eingebracht worden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Forderungen von Organisationen gleichgeschlechtlicher Paare nach klaren rechtlichen Regelungen ihrer Verhältnisse sind schon seit längerer Zeit bekannt. Eine umfassende Überprüfung der Situation ist bisher noch nicht erfolgt. Die Diskussion wird bisher kirchen- und gesellschaftspolitisch geführt, nicht aber auf politischer Ebene. Da einerseits Wechselwirkungen zwischen gesellschaftspolitischer und politischer Ebene bestehen und andererseits die Rechtssicherheit fehlt, drängt sich eine umfassende Überprüfung der rechtlichen Situation gleichgeschlechtlicher Paare unter Berücksichtigung auch ausländischer Regelungen auf. Die Resultate dieser Arbeit können Basis sein für die politische Diskussion über weitere Massnahmen zur Anpassung der rechtlichen an die gesellschaftliche Lage gleichgeschlechtlicher Paare.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>14</id><name>Antwort BR / Büro</name></type><value>Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Der Bundesrat wird eingeladen, die rechtliche Situation gleichgeschlechtlicher Paare umfassend zu überprüfen.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Überprüfung der rechtlichen Situation gleichgeschlechtlicher Paare</value></text></texts><title>Überprüfung der rechtlichen Situation gleichgeschlechtlicher Paare</title></affair>