{"id":19983301,"updated":"2024-04-10T12:06:09Z","additionalIndexing":"Viehbestand;Handel mit Agrarerzeugnissen;Ausfuhrbeschränkung;Exportmassnahmen für landwirtschaftliche Produkte;Rinderwahnsinn","affairType":{"abbreviation":"Po.","id":6,"name":"Postulat"},"author":{"councillor":{"code":2098,"gender":"m","id":127,"name":"Kühne Josef","officialDenomination":"Kühne"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion C","code":"M-E","id":3,"name":"Christlichdemokratische Fraktion"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"1998-06-25T00:00:00Z","legislativePeriod":45,"session":"4514"},"descriptors":[{"key":"L05K0701020304","name":"Handel mit Agrarerzeugnissen","type":1},{"key":"L05K1401040304","name":"Exportmassnahmen für landwirtschaftliche 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her sehr stark auf das Zuchtvieh ausgerichtet. Dank dem Viehexport konnten im Berggebiet traditionell 10 000 Hektaren Grünland genutzt werden. Die wirtschaftliche Lage der Bergbauern hängt damit seit jeher eng mit den Möglichkeiten des Viehexportes zusammen.<\/p><p>Mit der BSE-Krise haben verschiedene umliegende Länder gegenüber der Schweiz diskriminierende Massnahmen ergriffen und bis heute noch nicht aufgehoben. Diese brachten den traditionellen Viehexport zum Erliegen. Auf der wirtschaftlichen Ebene äusserte sich dies in einem scharfen Preiszerfall beim Zucht- und Nutzvieh und auch generell auf dem Schlachtviehmarkt sowie in entsprechenden Einkommenseinbussen.<\/p><p>Die Schweiz hat im Zusammenhang mit der BSE-Krise Massnahmen ergriffen, die im Ausland als vorbildlich bezeichnet werden. Gleichwohl wurden bis heute die diskriminierenden Massnahmen nicht beseitigt.<\/p><p>In der EU laufen gegenwärtig Bestrebungen, dass die 1996 eingeführten Handelsbeschränkungen innerhalb der EU aufgehoben oder doch gelockert werden. Im Gleichschritt müssen unbedingt auch die Einschränkungen gegenüber der Schweiz aufgehoben werden.<\/p><p>Dabei kann nicht genügend betont werden, dass bei einem längeren Unterbruch des Viehexportes die Handelsbeziehungen verlorengehen und die Marktchancen für unser Exportvieh nachhaltig beeinträchtigt werden. Auch sind für den kommenden Herbst ohne die Beseitigung der diskriminierenden Massnahmen erneut grosse Absatzprobleme zu erwarten. Ein sehr rasches Handeln ist folglich unbedingt nötig.<\/p><p>Sollte es wider Erwarten nicht möglich sein, den Viehexport bereits kurzfristig wieder aufzunehmen, müssen frühzeitig andere geeignete Massnahmen ergriffen werden, um erneute Preiszusammenbrüche zu verhindern. Dies kann im übrigen mit einem Ausbau der Direktzahlungen nicht erreicht werden.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Seit Einführung der Importsperren seitens der umliegenden Länder unternimmt der Bundesrat grösste Anstrengungen, damit der Schweizer Viehexport wieder aufgenommen werden kann. Bis heute sind seine Interventionen bei der EU, den betroffenen EU-Mitgliedstaaten und der WTO trotz der von der Schweiz getroffenen tierseuchenpolizeilichen Massnahmen gegen die BSE leider erfolglos geblieben. Der Bundesrat wird auch weiterhin alles daran setzen, dass die für die Schweizer Landwirtschaft sehr bedeutenden Viehexporte wieder aufgenommen werden können.<\/p> Der BR beantragt, das Po bezüglich Punkt 1 als erfüllt abzuschreiben, ist jedoch bereit, das Postulat bezüglich Punkt 2 entgegenzunehmen."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Der Viehexport hat in der schweizerischen Landwirtschaft, insbesondere im Berggebiet, traditionell eine grosse wirtschaftliche Bedeutung. Mit der BSE-Krise und den in diesem Zusammenhang von umliegenden Ländern ergriffenen diskriminierenden Massnahmen gegenüber der Schweiz ist dieser Export unterbrochen worden. Innerhalb der EU wird gegenwärtig eine Lockerung der Exportbeschränkung angestrebt. Ich fordere den Bundesrat in diesem Zusammenhang auf,<\/p><p>1. alles zu unternehmen, damit die diskriminierenden Massnahmen von umliegenden Staaten gegenüber der Schweiz aufgehoben werden und der Viehexport wieder aufgenommen werden kann;<\/p><p>2. mit entsprechenden Massnahmen dafür zu sorgen, dass die für den kommenden Herbst als Folge der Diskriminierung der Schweiz absehbaren Absatz- und Preisprobleme gelöst werden können.<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Wiederaufnahme des Viehexportes"}],"title":"Wiederaufnahme des Viehexportes"}