{"id":19983355,"updated":"2025-06-25T02:18:37Z","additionalIndexing":"Nachwuchsförderung;Weiterbildung;Informatikberuf;berufliche Bildung;Telematik;berufliche Eignung","affairType":{"abbreviation":"Mo.","id":5,"name":"Motion"},"author":{"councillor":{"code":2424,"gender":"m","id":361,"name":"Theiler Georges","officialDenomination":"Theiler"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion R","code":"RL","id":1,"name":"Freisinnig-demokratische Fraktion"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"1998-06-26T00:00:00Z","legislativePeriod":45,"session":"4514"},"descriptors":[{"key":"L05K1203010108","name":"Telematik","type":1},{"key":"L05K1203010107","name":"Informatikberuf","type":1},{"key":"L05K0702020106","name":"berufliche Eignung","type":2},{"key":"L04K13030203","name":"Weiterbildung","type":2},{"key":"L03K130202","name":"berufliche Bildung","type":2},{"key":"L04K13030114","name":"Nachwuchsförderung","type":2}],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2000-06-05T00:00:00Z","text":"Annahme","type":20},{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"SR","id":2,"name":"Ständerat","type":"S"},"date":"2000-12-07T00:00:00Z","text":"Die Motion wird in Form eines Postulates beider Räte überwiesen","type":19}]},"federalCouncilProposal":{"date":"1998-09-09T00:00:00Z","text":"Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln."},"index":0,"links":[],"preConsultations":[{"committee":{"abbreviation":"KVF-SR","id":22,"name":"Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen SR","abbreviation1":"KVF-S","abbreviation2":"KVF","committeeNumber":22,"council":{"abbreviation":"SR","id":2,"name":"Ständerat","type":"S"},"typeCode":1},"date":"1998-06-26T00:00:00Z","registrations":[{"correspondents":[{"council":{"abbreviation":"SR","id":2,"name":"Ständerat","type":"S"},"councillor":{"code":2459,"gender":"m","id":409,"name":"Hess Hans","officialDenomination":"Hess Hans"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion R","code":"RL","id":1,"name":"Freisinnig-demokratische Fraktion"},"language":"de"}],"sessionId":"4605"}]}],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"WBF","id":8,"name":"Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(898812000000+0200)\/","id":24,"name":"Im Rat noch nicht behandelt"},{"date":"\/Date(960156000000+0200)\/","id":11,"name":"Motion an 2. 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Februar 1998) zeigen, dass die Schweiz zwar über eine gute Infrastruktur im Bereich der Telematik (vernetzte Informations- und Kommunikationstechnologien) verfügt, jedoch im Bereich der Forschung, Entwicklung und Umsetzung dieses Potentials keine wichtige Rolle spielt. Angesichts des tendenziell arbeitsplatzbedrohenden Potentials der Telematik durch die immer grössere regionale Unabhängigkeit der Leistungserbringung, muss sich die Schweiz auf die Chancen einer arbeitsplatzschaffenden Implementierung der Telematik konzentrieren. Gerade im Dienstleistungsbereich haben diese neuen Technologien grosse Auswirkungen. Die Förderung einer nutzenorientierten Umsetzung des Potentials der Telematiktechnologie beinhaltet die Chance zu einer Sicherung von Know-how und damit Arbeitsplätzen in der Schweiz. Damit verbunden sind jedoch auch Anstrengungen zur Flexibilisierung des Arbeitsplatzes.<\/p><p>Förderung von Spezialisten<\/p><p>Neben der kürzlich vom Bundesrat in Auftrag gegebenen allgemeinen Bildungsoffensive zur Vorbereitung der Bewohner der Schweiz auf die Herausforderungen der Informationsgesellschaft wird die Schaffung von Voraussetzungen für eine erfolgreiche Nutzung der Chancen der Telematik erforderlich. Hochqualifizierte Spezialisten bzw. ein Arbeitskräftepotential, das über überdurchschnittliche Fähigkeiten im Umgang mit den neuen Technologien verfügt, sind die Voraussetzung für eine erfolgreiche Rolle der Schweiz in der Telematik.<\/p><p>In unzähligen Bereichen des täglichen Lebens werden zunehmend Telematiktechnologien (Computertechnik, Übertragungstechnik, Kommunikationstechnologien, Vernetzungen, Einbindungen ins Internet usw.) Eingang finden. Mit einer gezielten Offensive zur Förderung der entsprechenden Spezialisten könnten die Chancen der Schweiz in der innovativen Anwendung und Vermarktung der Telematik massiv erhöht werden. Damit würde für die Schweizer Wirtschaft bestimmt ein höherer Nutzen erzielt als mit den fragwürdigen Anstrengungen um die Jahr-2000-Problematik auf Bundesebene.<\/p><p>Innovations- und Forschungsoffensive - neue Unternehmen<\/p><p>Die Förderung innovativer Forschung und Entwicklung (z. B. im Rahmen von Nationalfondsprogrammen) von neuen Anwendungen der Telematik könnte die Schaffung eines eigenständigen und zukunftsorientierten Wirtschaftszweiges in der Schweiz schaffen helfen. Dazu müssten, neben der entsprechenden Infrastruktur, Anreize geschaffen werden, welche die Entwicklung und Umsetzung der neuen Technologien fördern. Insbesondere sind dabei erleichterte Bedingungen für die Entstehung neuer Unternehmen zu schaffen.<\/p><p>Gesellschaftliches Know-how im Umgang mit den Telematiktechnologien<\/p><p>Die neuen Informationstechnologien führen ohne Zweifel zu Veränderungen in gesellschaftlicher Hinsicht. Interaktivität wird auch ausserhalb der Wirtschaft in Ausbildung, Gesundheit, Rechtssystem, Politik usw. zu neuen Möglichkeiten und veränderten Bedürfnissen führen. Eine Rolle der Schweiz könnte sein, den Umgang mit den Telematiktechnologien in Staat, Demokratie und Gesellschaft exemplarisch umzusetzen und dazu modellartige Projekte zu lancieren, die den umfassenden und integrierten Umgang mit den neuen Technologien erproben und optimieren. Dazu gehören neben einer Bildungsoffensive die Entwicklung und die Förderung von innovativen gesellschaftlichen Ansätzen im Umgang mit der Telematik, z. B. in den Bereichen Arbeit, Verkehr, Handel, Tourismus, Politik, Sicherheit usw. Insbesondere könnten - angesichts der Engpässe im privaten und öffentlichen Verkehr in der Schweiz - Verkehrstelematiksysteme zur intelligenten Optimierung der Verkehrsflüsse priorisiert werden. Einzelne Aktivitäten hat der Bundesrat in seiner \"Strategie für eine Informationsgesellschaft in der Schweiz\" in die Wege geleitet (elektronischer Behördenverkehr, neue Formen der Kultur, Rechtsrahmen usw.). Allerdings wird dadurch eine rasche, politisch relevante und praxisorientierte Umsetzung noch nicht gewährleistet. Er fehlen dazu konkrete Umsetzungsmassnahmen und kreative Ansätze zur Förderung der Motivation und des Wettbewerbs für Telematikanwendungen.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Wie der Motionär bemerkt, hat der Bundesrat am 18. Februar 1998 Grundsätze für eine Strategie zur \"Informationsgesellschaft Schweiz\" verabschiedet. Gleichzeitig hat er an die beteiligten Departemente und Institutionen Aufträge erteilt, Aktionspläne auszuarbeiten und die Umsetzung vorzubereiten. Dabei werden auch die Fragen behandelt, die in der vorliegenden Motion angesprochen werden. Der Bundesrat möchte deshalb vorerst die Resultate dieser Arbeiten entgegennehmen und die damit verbundenen Massnahmenvorschläge prüfen. Auf dieser Basis wird er dementsprechende Beschlüsse fassen. Unter anderem wird er im Rahmen der kommenden Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Technologie in den Jahren 2000-2003 dem Parlament auch zu diesem Themenkomplex Anträge unterbreiten.<\/p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt:<\/p><p>a. eine Offensive zur aktiven und raschen Förderung von Telematikspezialisten in der Schweiz zu starten;<\/p><p>b. die Aus- und Weiterbildung auf dem zukunftsträchtigen Gebiet der elektronischen Netzwerke und Softwaretechnologien in Richtung Spezialisierung mit einem entsprechenden Programm, z. B. im Rahmen des Nationalfonds, massiv zu stärken;<\/p><p>c. seine Ansätze, die er am 18. Februar 1998 in der \"Strategie für eine Informationsgesellschaft in der Schweiz\" formuliert hat, mit konkreten Massnahmen zu versehen bzw. Prioritäten zu setzen, die mithelfen, dass die Schweiz im Bereich der vernetzten Informationstechnologie eine wichtige Rolle spielen kann;<\/p><p>d. die Grundlagen für private und öffentliche Initiativen zur Stärkung der Telematikforschung und -nutzung (z. B. im Bereich intelligenter Verkehrssysteme - Verkehrstelematik) in der Schweiz zu schaffen;<\/p><p>e. die notwendige Infrastruktur für die konsequente Vernetzung aller Bereiche mit Telematiktechnologien im Rahmen eines klaren Massnahmenplanes zur Verfügung zu stellen;<\/p><p>f. zu prüfen, inwiefern mit konkreten Aktionen und allenfalls Wettbewerben die Telematikfähigkeiten in unserem Land gefördert werden können.<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Telematik-Offensive"}],"title":"Telematik-Offensive"}