﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20003667</id><updated>2024-04-10T14:12:15Z</updated><additionalIndexing>32;Unterrichtsprogramm;Maturität;Informatik (speziell)</additionalIndexing><affairType><abbreviation>Ip.</abbreviation><id>8</id><name>Interpellation</name></affairType><author><councillor><code>2507</code><gender>f</gender><id>483</id><name>Lalive d'Epinay Maya</name><officialDenomination>Lalive d'Epinay</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion R</abbreviation><code>RL</code><id>1</id><name>Freisinnig-demokratische Fraktion</name></faction><type>author</type></author><deposit><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2000-12-13T00:00:00Z</date><legislativePeriod>46</legislativePeriod><session>4605</session></deposit><descriptors><descriptor><key>L05K1301010101</key><name>Maturität</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L03K120301</key><name>Informatik (speziell)</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L04K13010310</key><name>Unterrichtsprogramm</name><type>1</type></descriptor></descriptors><drafts><draft><consultation><resolutions><resolution><category><id>2</id><name>Diskussion</name></category><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2001-03-23T00:00:00Z</date><text>Diskussion verschoben</text><type>29</type></resolution><resolution><category><id>3</id><name>Normal</name></category><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2002-09-30T00:00:00Z</date><text>Erledigt</text><type>30</type></resolution></resolutions></consultation><federalCouncilProposal><date>2001-02-14T00:00:00Z</date></federalCouncilProposal><index>0</index><links /><preConsultations /><references /><relatedDepartments><relatedDepartment><abbreviation>EDI</abbreviation><id>4</id><name>Departement des Innern</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>2000-12-13T00:00:00</date><id>24</id><name>Im Rat noch nicht behandelt</name></state><state><date>2002-09-30T00:00:00</date><id>229</id><name>Erledigt</name></state></states><texts /></draft></drafts><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><councillor><code>2398</code><gender>m</gender><id>335</id><name>Kofmel Peter</name><officialDenomination>Kofmel</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2507</code><gender>f</gender><id>483</id><name>Lalive d'Epinay Maya</name><officialDenomination>Lalive d'Epinay</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion R</abbreviation><code>RL</code><id>1</id><name>Freisinnig-demokratische Fraktion</name></faction><type>author</type></role></roles><shortId>00.3667</shortId><state><id>229</id><name>Erledigt</name><doneKey>0</doneKey><newKey>0</newKey></state><texts><text><type><id>14</id><name>Antwort BR / Büro</name></type><value>&lt;p&gt;Die geltende gesamtschweizerische Maturitätsregelung (MAR) wurde von den beiden Trägern der gymnasialen Maturitätsanerkennung, dem Bundesrat und der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Eziehungsdirektoren (EDK), Anfang 1995 verabschiedet. Den Kantonen wurden maximal acht Jahre eingeräumt, um ihre Maturitätsordnungen den gesamtschweizerischen Minimalanforderungen anzupassen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die MAR sieht Informatik als eigenständiges Maturitätsfach im Sinne einer Anerkennungsbedingung nicht vor. Es ist aber selbstverständlich jedem Kanton freigestellt, es als "kantonales" Fach an seinen Schulen zu führen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Sinne dieser Ausführungen kann auf die beiden Fragen wie folgt eingegangen werden:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1. Die gymnasiale Ausbildung soll eine anspruchsvolle, qualitativ hochstehende und breite Allgemeinbildung vermitteln, d. h., sie soll den Gymnasiastinnen und Gymnasiasten Grundkenntnisse, Grundfertigkeiten und Grundhaltungen in den wichtigsten gesellschaftlichen Kompetenzfeldern erschliessen. Dazu gehören ohne Zweifel Kompetenzen in den Bereichen der persönlichen Lern- und &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Arbeitstechniken, der Wissensbeschaffung und -verarbeitung sowie der Informations- und Kommunikationstechnologien. Die Informatik ist ein wesentliches Element in diesem Bereich. Es ist aber nicht das einzige. Bereits im Rahmenlehrplan der EDK für die Maturitätsschulen (vom 9. Juni 1994) wurde deshalb in diesem Zusammenhang ein transdisziplinärer Zugang gewählt. Informatik wurde darin nach intensiven und ausgedehnten Diskussionen mit allen wesentlichen Kreisen bewusst nicht als eigenes Fach aufgeführt. Es ging und geht vielmehr darum, Informatik als Instrument in den Unterricht möglichst aller Fächer zu integrieren. In gleicher Weise wurde denn auch in der gesamtschweizerischen MAR auf ein eigenständiges Fach Informatik verzichtet, ein Schritt, der seinerzeit auch in der Vernehmlassung auf weitgehende Zustimmung stiess.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Bundesrat hat dementsprechend im Moment kein Konzept für die Lancierung einer gymnasialen Informatikausbildung in Bearbeitung, ganz abgesehen davon, dass die eigentliche gymnasiale Ausbildung in den Kompetenzbereich der Kantone fällt. Der Bund kann lediglich über die Maturitätsanerkennung - und hier auch nur zusammen mit den Kantonen - aktiv werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2. Derzeit steht die gesamtschweizerisch verlangte Einführung eines eigenständigen Fachs Informatik weder beim Bund noch bei der EDK zur Diskussion. Allerdings wird diese Frage, genauso wie verschiedene andere seinerzeit beschlossene Punkte, im Rahmen der grundsätzlich bereits beschlossenen MAR-Evaluation zu überprüfen sein. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Bundesrat ist sich im Übrigen des hohen Stellenwertes der Informatikausbildung bewusst und ist denn auch gewillt, die im Rahmen seiner Strategie für eine Informationsgesellschaft lancierte Bildungs-Initiative zusammen mit den beteiligten staatlichen Stellen, aber auch im Rahmen einer "public-private-partnership" mit der Privatwirtschaft voranzutreiben. Die neuen Informations- und &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kommunikationstechnologien sollen aber nicht als isolierte Disziplinen betrachtet werden, sondern als ein selbstverständliches Arbeitsinstrument für alle Lerninhalte dienen.&lt;/p&gt;  Antwort des Bundesrates.</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Ich bitte den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten: &lt;/p&gt;&lt;p&gt;- Verfügt er über ein Konzept für die Lancierung einer gymnasialen Informatikausbildung? &lt;/p&gt;&lt;p&gt;- Ist er bereit, im Rahmen einer Revision der Maturitätsanerkennungsverordnung die Informatik als Wahlfach (Schwerpunkt- oder Ergänzungsfach) einzuführen?&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Informatik als Maturitätsprüfungsstoff</value></text></texts><title>Informatik als Maturitätsprüfungsstoff</title></affair>