﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20013226</id><updated>2024-04-10T08:48:57Z</updated><additionalIndexing>52;66;Kohlendioxid;Klimaveränderung;Bekämpfung der Umweltbelastungen;Verhütung von Umweltbelastungen;CO2-Abgabe;Umweltbelastung;Gesetz</additionalIndexing><affairType><abbreviation>Po.</abbreviation><id>6</id><name>Postulat</name></affairType><author><type>author</type></author><deposit><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2001-05-07T00:00:00Z</date><legislativePeriod>46</legislativePeriod><session>4607</session></deposit><descriptors><descriptor><key>L05K1701010502</key><name>CO2-Abgabe</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L06K070501020901</key><name>Kohlendioxid</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L03K060203</key><name>Umweltbelastung</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L03K060104</key><name>Bekämpfung der Umweltbelastungen</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L05K0503010102</key><name>Gesetz</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L04K06020209</key><name>Klimaveränderung</name><type>2</type></descriptor><descriptor><key>L04K06010416</key><name>Verhütung von Umweltbelastungen</name><type>2</type></descriptor></descriptors><drafts><draft><consultation><resolutions><resolution><category><id>1</id><name>Bekämpft</name></category><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2001-10-05T00:00:00Z</date><text>Bekämpft. Diskussion verschoben</text><type>27</type></resolution><resolution><category><id>5</id><name>Adm</name></category><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2003-06-20T00:00:00Z</date><text>Abgeschrieben, weil nicht innert zwei Jahren abschliessend im Rat behandelt</text><type>32</type></resolution></resolutions></consultation><federalCouncilProposal><code>+</code><date>2001-08-22T00:00:00Z</date><text>Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.</text></federalCouncilProposal><index>0</index><links /><preConsultations /><references /><relatedDepartments><relatedDepartment><abbreviation>UVEK</abbreviation><id>9</id><name>Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>2001-05-07T00:00:00</date><id>24</id><name>Im Rat noch nicht behandelt</name></state><state><date>2003-06-20T00:00:00</date><id>229</id><name>Erledigt</name></state></states><texts /></draft></drafts><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><councillor><code>2300</code><gender>f</gender><id>113</id><name>Hollenstein Pia</name><officialDenomination>Hollenstein</officialDenomination></councillor><type>controvert</type></role><role><type>author</type></role><role><councillor><code>2419</code><gender>m</gender><id>356</id><name>Speck Christian</name><officialDenomination>Speck</officialDenomination></councillor><type>speaker</type></role></roles><shortId>01.3226</shortId><state><id>229</id><name>Erledigt</name><doneKey>0</doneKey><newKey>0</newKey></state><texts><text><type><id>6</id><name>Begründung</name></type><value>&lt;p&gt;Am 1. Mai 2000 ist das CO2-Gesetz mit dem Ziel in Kraft getreten, zur Reduktion der weltweiten Treibhausgasemissionen beizutragen. Als globales Problem verlangt die Situation im Treibhausgasbereich nach einer globalen Lösungsstrategie. Der globalen Dimension des Klimaeffektes wird man nur dann gerecht, wenn Anstrengungen zur Emissionsreduktion im Ausland genauso honoriert werden wie im eigenen Land.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zur Erreichung des Reduktionszieles von 8 Prozent, zu dem sich die Schweiz im Rahmen einer globalen Strategie bereit erklärt hat, ist es sinnvoll, die CO2-Emissionen dort zu verhindern, wo die tiefsten Kosten anfallen. Dies kann unter Umständen ausserhalb der Schweiz sein. Das Kyoto-Abkommen sieht Mechanismen vor (so genannte flexible Instrumente), welche die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zur Reduktion von Treibhausgasemissionen fördert. Diesen Mechanismen ist bei der Ausgestaltung der Verordnungen zum CO2-Gesetz unbedingt grosses Gewicht einzuräumen. Es muss schweizerischen CO2-Emittenten möglich sein, ihre Emissionsreduktion dort zu erzielen, wo die geringsten Kosten anfallen, also unter Umständen im Ausland. Eine Beschränkung der im Ausland erzielbaren Emissionsreduktionen widerspricht der globalen Dimension des Umweltproblems.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Kyoto-Protokoll wurden die flexiblen Instrumente lediglich grob umrissen. Die genauen Modalitäten zu ihrer Umsetzung müssen noch an den Folgekonferenzen definiert werden. Aus der Sicht der Schweiz ist es wünschenswert, dass der Anwendungsbereich der flexiblen Instrumente möglichst breit gefasst wird. Ausgedehnte internationale Zusammenarbeit bei der CO2-Reduktion minimiert nicht nur die entstehenden Kosten, sondern führt auch zu einem bedeutenden Investitions- und Wissenstransfer.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>14</id><name>Antwort BR / Büro</name></type><value>Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Der Bundesrat wird aufgefordert, bei der Umsetzung des CO2-Gesetzes den flexiblen Instrumenten, die bei der Reduktion der CO2-Emissionen eine internationale Zusammenarbeit ermöglichen, grosses Gewicht einzuräumen. Auf eine Beschränkung der Anrechnung von Emissionsreduktionen im Ausland ist zu verzichten. Die Schweiz hat an internationalen Konferenzen auf eine entsprechende Regelung hinzuarbeiten.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Flexible Instrumente zur Reduktion von CO2-Emissionen</value></text></texts><title>Flexible Instrumente zur Reduktion von CO2-Emissionen</title></affair>