{"id":20023208,"updated":"2025-06-25T01:51:35Z","additionalIndexing":"28;15;Schaffung von Arbeitsplätzen;ältere\/r Arbeitnehmer\/in;Erwerbsleben;Sozialabgabe;Berufliche Vorsorge","affairType":{"abbreviation":"Po.","id":6,"name":"Postulat"},"author":{"councillor":{"code":2524,"gender":"f","id":501,"name":"Polla Barbara","officialDenomination":"Polla"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion L","code":"L","id":7,"name":"Liberale Fraktion"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2002-04-17T00:00:00Z","legislativePeriod":46,"session":"4613"},"descriptors":[{"key":"L05K0702030301","name":"Schaffung von Arbeitsplätzen","type":1},{"key":"L05K0702020101","name":"ältere\/r Arbeitnehmer\/in","type":1},{"key":"L05K0104010102","name":"Berufliche Vorsorge","type":1},{"key":"L04K01040117","name":"Sozialabgabe","type":1},{"key":"L06K070202010402","name":"Erwerbsleben","type":2}],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2002-06-21T00:00:00Z","text":"Annahme","type":20}]},"federalCouncilProposal":{"code":"+","date":"2002-06-14T00:00:00Z","text":"Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen."},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"EDI","id":4,"name":"Departement des Innern","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1018994400000+0200)\/","id":24,"name":"Im Rat noch nicht behandelt"},{"date":"\/Date(1024610400000+0200)\/","id":209,"name":"Überwiesen an den Bundesrat"},{"date":"\/Date(1182463200000+0200)\/","id":229,"name":"Erledigt"}],"texts":[]}],"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"councillor":{"code":2570,"gender":"f","id":809,"name":"Wirz-von Planta Christine","officialDenomination":"Wirz-von Planta"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2536,"gender":"m","id":514,"name":"Stahl Jürg","officialDenomination":"Stahl"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2051,"gender":"m","id":70,"name":"Eggly Jacques-Simon","officialDenomination":"Eggly"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2274,"gender":"m","id":28,"name":"Bortoluzzi Toni","officialDenomination":"Bortoluzzi"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2380,"gender":"f","id":316,"name":"Egerszegi-Obrist Christine","officialDenomination":"Egerszegi-Obrist"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2272,"gender":"m","id":26,"name":"Borer Roland F.","officialDenomination":"Borer"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2189,"gender":"m","id":367,"name":"Widrig Hans Werner","officialDenomination":"Widrig"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2461,"gender":"m","id":419,"name":"Beck Serge","officialDenomination":"Beck Serge"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2470,"gender":"f","id":435,"name":"Meyer-Kaelin Thérèse","officialDenomination":"Meyer Thérèse"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2382,"gender":"m","id":318,"name":"Engelberger Edi","officialDenomination":"Engelberger"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2320,"gender":"m","id":193,"name":"Scheurer Rémy","officialDenomination":"Scheurer Rémy"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2538,"gender":"m","id":516,"name":"Triponez Pierre","officialDenomination":"Triponez"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2523,"gender":"m","id":500,"name":"Pfister Theophil","officialDenomination":"Pfister Theophil"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2446,"gender":"m","id":390,"name":"Widmer Hans","officialDenomination":"Widmer Hans"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2524,"gender":"f","id":501,"name":"Polla Barbara","officialDenomination":"Polla"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion L","code":"L","id":7,"name":"Liberale Fraktion"},"type":"author"}],"shortId":"02.3208","state":{"id":229,"name":"Erledigt","doneKey":"0","newKey":0},"texts":[{"type":{"id":6,"name":"Begründung"},"value":"<p>In allen entwickelten Ländern und speziell in der Schweiz steigt die Lebenserwartung. Es ist wichtig, dass alle Personen, die so ein längeres Leben erwarten dürfen, ihr Alter auch wirklich in Ruhe geniessen können. Bei all dem und vor allem bei der Ausgestaltung unserer Sozialwerke, namentlich der zweiten Säule, müssen alle Gesichtspunkte berücksichtigt werden, auch soziale und wirtschaftliche. Wichtig ist, der nicht zu unterschätzenden Gefahr von Spannungen zwischen den verschiedenen Generationen vorzubeugen, die darin begründet ist, dass eine immer kleinere Zahl von Erwerbstätigen eine immer grössere Last von Sozialabgaben tragen muss. Dies war auch ein Hauptgesichtspunkt bei den Beschlüssen der 1. BVG-Revision. <\/p><p>Die Verlängerung der Dauer der Erwerbstätigkeit ist eine der Lösungen angesichts der Herausforderungen, vor die sich unsere Sozialwerke durch die höhere Lebenserwartung gestellt sehen; dies könnte auch die Spannungen zwischen den Generationen abbauen helfen. Heute bestehen aber für Menschen, die älter als 55 Jahre sind - und erst recht für die über 65-jährigen Menschen - , gewisse Schwierigkeiten, eine Beschäftigung zu finden oder behalten zu können, auch wenn sie dies wünschen. Und trotzdem ist es wesentlich, dass auch Menschen über 55 Jahre - die zu Unrecht manchmal als \"Alte\" betrachtet werden - auf dem Arbeitsmarkt in keiner Weise diskriminiert werden, umso mehr, als sie über Fähigkeiten und Erfahrungen verfügen, die für unsere Wirtschaft unverzichtbar sind. Um zu verhindern, dass über 55 Jahre alte Personen ganz aus dem Arbeitsmarkt ausgeschlossen werden, sind Massnahmen erforderlich, die sowohl für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wie für die Arbeitgeber Anreize schaffen.<\/p><p>Gegenwärtig sind die Belastungen durch Pensionskassenbeiträge für diese Personengruppe am höchsten. Eine Anpassung der Prozentsätze, die zur Berechnung der Altersgutschriften angewendet werden, im Sinne einer Angleichung bzw. Senkung der Prozentsätze für Personen über 55 Jahre, ist deshalb erstrebenswert. Gegenüber dem Beschluss des Nationalrates vom 16. April 2002, die bisherigen Sätze beizubehalten, bestünde dies darin, wenigstens für eine Übergangsphase, folgende Sätze anzuwenden: Altersjahre 25-34: 8 Prozent; Altersjahre 35-44: 11 Prozent; Altersjahre 45-54: 15 Prozent; Altersjahre 55-65: 17 Prozent. Als Idealfall könnte man sogar anstreben, dass die Prozentsätze wenigstens bei den Arbeitgeberanteilen für alle Altersklassen die gleichen sind. Klar ist, dass sich diese Änderungen nicht negativ auf die Höhe des gesamten Altersguthabens auswirken dürfen und dass die Sätze deshalb, falls notwendig, mit einer Übergangsfrist angepasst werden müssen. Für Personen, die über das Alter von 65 Jahren hinaus erwerbstätig bleiben wollen, müssen andere Fördermassnahmen gefunden werden.<\/p><p>Die tatsächlichen Auswirkungen der verschiedenen Varianten können positiv oder auch unerwünscht sein. Deshalb müssen diese Varianten genau nachgerechnet werden. Es ist ein Ziel dieses Postulates, vom Bundesrat einen Bericht über die verschiedenen Möglichkeiten und\/oder konkreten Vorschläge zu verlangen; diese Vorschläge sollten sowohl das angestrebte Ziel wie die Ergebnisse dieser Berechnungen berücksichtigen.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Der Bundesrat wird eingeladen, Vorschläge zur Änderung des BVG zu unterbreiten, um Anreize für die Neueinstellung oder Weiterbeschäftigung von über 55-jährigen Personen zu schaffen.<\/p><p>Vor allem sollten die heute geltenden Unterschiede zwischen den Prozentsätzen des koordinierten Lohnes reduziert werden, die bei den verschiedenen Altersgruppen zur Berechnung der Altersgutschriften angewendet werden; dies soll durch eine Senkung des Prozentsatzes für Personen im Alter von über 55 Jahren geschehen. Es sollte auch geprüft werden, ob nicht für alle Altersklassen der gleiche Prozentsatz eingeführt werden sollte, auf alle Fälle für den Arbeitgeberanteil. Der Bundesrat wird eingeladen, einen Bericht über die verschiedenen Möglichkeiten und weitere mögliche Förderungsmassnahmen und\/oder konkrete Vorschläge zu unterbreiten.<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"BVG. Förderung von Arbeitsplätzen von über 55-Jährigen"}],"title":"BVG. Förderung von Arbeitsplätzen von über 55-Jährigen"}