﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20033084</id><updated>2025-06-25T02:00:46Z</updated><additionalIndexing>52;48;Nutzfahrzeug;Dieselkraftstoff;Alpentransitverkehr;Verschmutzung durch das Auto;Abgas;Luftverunreinigung</additionalIndexing><affairType><abbreviation>Mo.</abbreviation><id>5</id><name>Motion</name></affairType><author><councillor><code>2514</code><gender>m</gender><id>492</id><name>Mariétan Fernand</name><officialDenomination>Mariétan</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion C</abbreviation><code>M-E</code><id>3</id><name>Christlichdemokratische 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Kohler.</text><type>0</type></resolution><resolution><category><id>3</id><name>Normal</name></category><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2005-03-17T00:00:00Z</date><text>Die Motion wird in Form eines Postulates überwiesen</text><type>18</type></resolution></resolutions></consultation><federalCouncilProposal><date>2003-09-03T00:00:00Z</date><text>Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.</text></federalCouncilProposal><index>0</index><links /><preConsultations /><references /><relatedDepartments><relatedDepartment><abbreviation>UVEK</abbreviation><id>9</id><name>Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>2003-03-19T00:00:00</date><id>24</id><name>Im Rat noch nicht behandelt</name></state><state><date>2005-03-17T00:00:00</date><id>209</id><name>Überwiesen an den 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Pierre</officialDenomination></councillor><type>assuming</type></role></roles><shortId>03.3084</shortId><state><id>229</id><name>Erledigt</name><doneKey>0</doneKey><newKey>0</newKey></state><texts><text><type><id>6</id><name>Begründung</name></type><value>&lt;p&gt;Die älteren Lastwagen sind für die Umwelt sehr belastend. Sie stossen nicht nur schädliche Gase aus, namentlich Stickoxide, sondern auch grosse Mengen Russ. Verschiedene epidemiologische Studien der letzten Zeit haben gezeigt, dass diese feinen Russpartikel, die während mehreren Wochen in der Luft bleiben, für die Gesundheit sehr schädlich sind. Es wurde zweifelsfrei bewiesen, dass es einen Zusammenhang zwischen Krankheitsanfälligkeit oder Todesrate und der Konzentration dieser Feinstaubpartikel gibt. Ein Lastwagen stösst 1000 bis 10 000 Mal mehr Feinstaubpartikel und rund 500 Mal mehr Stickoxide aus als ein Auto mit Benzinmotor.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Abgasklasse Euro 0 umfasst die Lastwagen, die die Umwelt am stärksten belasten. Diese Fahrzeuge konnten in Europa längstens bis zum 1. Oktober 1993 in Verkehr gebracht werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf einer Alpenstrasse, auf der es bergauf geht, belastet ein Lastwagen die Umwelt zwei bis drei Mal mehr als in der Ebene. Auch bei gleichem Ausstoss sind die Schadstoffkonzentrationen in den Alpentälern aus topographischen Gründen zwei bis drei Mal höher als im Flachland. Das Risiko, an einer Herz- oder Lungenkrankheit zu erkranken, ist also, wenn man an einer stark befahrenen Bergstrasse wohnt, um ein Vielfaches höher.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Walliser Gemeinden entlang der Zufahrtsstrasse zum Grossen St. Bernhard haben schon Massnahmen zur Beschränkung des Schwerverkehrs verlangt. Laut einem Übereinkommen zwischen Frankreich und Italien dürfen Euro-0-Lastwagen seit dem 25. Juni 2002 den Mont-Blanc-Tunnel und seit dem 25. Dezember 2002 den Fréjus-Tunnel nicht mehr durchqueren. Zudem laufen Verhandlungen zwischen der Europäischen Union und Österreich, um für diese Lastwagen auch die Durchfahrt durch die Österreicher Alpen zu verbieten. Dabei wurde auch ein Verbot von Lastwagen, die vor dem 1. Oktober 1996 in Verkehr genommen wurden, in Erwägung gezogen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zurzeit nehmen die am Mont Blanc abgewiesenen Lastwagen den Umweg durch die Walliser Alpen, namentlich über den Grossen St. Bernhard. Es besteht für die Schweiz kein Grund, die umweltbelastendsten Lastwagen Europas zu akzeptieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine Ausnahme zum Verbot sollte nur für Fahrzeuge vorgesehen werden, die mit einem Schadstofffilter und einem Stickoxidkatalysator ausgestattet sind. Der Filter verringert den Ausstoss von Feinstaubpartikeln um das Hundertfache, d. h. 99 Prozent der Partikel entfallen. Der Katalysator vermindert die Stickoxide um das Drei- bis Vierfache.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>14</id><name>Antwort BR / Büro</name></type><value>&lt;p&gt;Bis jetzt konnte im schweizerischen alpenquerenden Transitverkehr keine Zunahme der Anzahl Euro-0-Lastwagen beobachtet werden. Generell werden Euro-0-Lastwagen schwergewichtig im regionalen Güterverkehr eingesetzt, während modernere Fahrzeuge mit besserer Abgastechnologie im Ferngüterverkehr Verwendung finden. Diese Feststellung gilt sowohl für schweizerische wie auch für ausländische Fahrzeuge. Der beabsichtigte Effekt, die Verbesserung der Luftqualität durch den Wegfall alter Euro-0-Lastwagen im Alpentransit, würde dabei hauptsächlich durch das Fehlen schweizerischer Euro-0-Lastwagen erreicht. Ausländische Euro-0-Lastwagen hätten nur geringen Anteil daran. Ein Euro-0-Alpentransitverbot würde deshalb vor allem die Schweizer Wirtschaft erheblich treffen. Mit der Differenzierung der LSVA nach Emissionskategorien hat die Schweiz ein geeigneteres Mittel, um den Alpentransit mit alten Fahrzeugen unattraktiv zu machen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Ausrüstung von Fahrzeugen mit einem Dieselpartikelfilter ("Schadstofffilter") wurde bereits im Rahmen des Postulates Stump geprüft (99.3166, Schwere Nutzfahrzeuge. Partikelfilter). Der Bundesrat hat in der Stellungnahme zur Motion Weigelt 03.3056, "Förderung von Dieselpartikelfiltern im Strassenverkehr", vom 13. März 2003 zugesagt, sich für dieses Anliegen im Rahmen der bilateralen Verhandlungen mit der EU einzusetzen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Bundesrat wird die Situation auf den alpenquerenden Transitachsen weiterhin aufmerksam verfolgen und insbesondere bei einer Verlagerung zu Ungunsten emissionsarmer Fahrzeuge entsprechende Massnahmen einleiten.&lt;/p&gt;  Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Angesichts der Entwicklung in den anderen Ländern des Alpenbogens wird der Bundesrat beauftragt, auf den alpenquerenden Transitachsen die Lastwagen mit Dieselmotoren der Abgasklasse Euro 0 zu verbieten.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Verbot von Euro-0-Lastwagen auf alpenquerenden Transitachsen</value></text></texts><title>Verbot von Euro-0-Lastwagen auf alpenquerenden Transitachsen</title></affair>