﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20033526</id><updated>2024-04-10T09:04:12Z</updated><additionalIndexing>48;52;Eisenbahnbau;Wohnmilieu;öffentlicher Verkehr;Verkehrsinfrastruktur;städtebauliches Problem;Stadtplanung;Lebensqualität;regionaler Verkehr;Umweltverträglichkeit;Lärmschutz</additionalIndexing><affairType><abbreviation>Po.</abbreviation><id>6</id><name>Postulat</name></affairType><author><councillor><code>2490</code><gender>m</gender><id>467</id><name>Galli Remo Giosué</name><officialDenomination>Galli Remo</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion C</abbreviation><code>M-E</code><id>3</id><name>Christlichdemokratische Fraktion</name></faction><type>author</type></author><deposit><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2003-10-02T00:00:00Z</date><legislativePeriod>46</legislativePeriod><session>4620</session></deposit><descriptors><descriptor><key>L04K18010213</key><name>öffentlicher Verkehr</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L04K06010401</key><name>Umweltverträglichkeit</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L04K18020202</key><name>Verkehrsinfrastruktur</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L04K18010107</key><name>regionaler Verkehr</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L05K0109040202</key><name>Lebensqualität</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L04K01020415</key><name>städtebauliches Problem</name><type>2</type></descriptor><descriptor><key>L04K18030204</key><name>Eisenbahnbau</name><type>2</type></descriptor><descriptor><key>L04K06010410</key><name>Lärmschutz</name><type>2</type></descriptor><descriptor><key>L04K01020417</key><name>Stadtplanung</name><type>2</type></descriptor><descriptor><key>L03K010205</key><name>Wohnmilieu</name><type>2</type></descriptor></descriptors><drafts><draft><consultation><resolutions><resolution><category><id>5</id><name>Adm</name></category><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2003-12-09T00:00:00Z</date><text>Abgeschrieben, weil die Urheberin / der Urheber aus dem Rat ausgeschieden ist</text><type>42</type></resolution></resolutions></consultation><federalCouncilProposal /><index>0</index><links /><preConsultations /><references /><relatedDepartments><relatedDepartment><abbreviation>UVEK</abbreviation><id>9</id><name>Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>2003-10-02T00:00:00</date><id>24</id><name>Im Rat noch nicht behandelt</name></state><state><date>2003-12-09T00:00:00</date><id>229</id><name>Erledigt</name></state></states><texts /></draft></drafts><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><councillor><code>2526</code><gender>m</gender><id>503</id><name>Robbiani Meinrado</name><officialDenomination>Robbiani</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2480</code><gender>m</gender><id>456</id><name>Cina Jean-Michel</name><officialDenomination>Cina</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2525</code><gender>f</gender><id>502</id><name>Riklin Kathy</name><officialDenomination>Riklin Kathy</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2521</code><gender>m</gender><id>498</id><name>Neirynck Jacques</name><officialDenomination>Neirynck</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2514</code><gender>m</gender><id>492</id><name>Mariétan Fernand</name><officialDenomination>Mariétan</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2416</code><gender>m</gender><id>353</id><name>Schmid Odilo</name><officialDenomination>Schmid Odilo</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2490</code><gender>m</gender><id>467</id><name>Galli Remo Giosué</name><officialDenomination>Galli Remo</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion C</abbreviation><code>M-E</code><id>3</id><name>Christlichdemokratische Fraktion</name></faction><type>author</type></role></roles><shortId>03.3526</shortId><state><id>229</id><name>Erledigt</name><doneKey>0</doneKey><newKey>0</newKey></state><texts><text><type><id>6</id><name>Begründung</name></type><value>&lt;p&gt;Die Antwort des Bundesrates auf die Interpellation 02.3774 zeigt mit erschreckender Deutlichkeit auf, dass die zuständigen Bundesstellen bei ihrer Politik zur Förderung des öffentlichen Verkehrs nicht bereit sind, die Probleme in einem weiteren Zusammenhang zu betrachten und daraus Konsequenzen zu ziehen. Bezüglich eines konkreten Projekts - Ausbau der Bahnstrecke Bern-Neuenburg auf Doppelspur im Raum Bümpliz - wird ausgeführt, es sei zwar schon so, dass der Verzicht auf die Tieferlegung einer Teilstrecke negative städtebauliche Auswirkungen habe, dass aber der Bund nur Mittel für die Erhöhung der "Wirtschaftlichkeit, Leistungsfähigkeit oder Sicherheit des Eisenbahnbetriebs" einsetzen könne. Probleme der Verkehrsoptimierung des Lärmschutzes müssten von den Kantonen bzw. Gemeinden geprüft und entsprechende Lösung auch finanziert werden. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Seit einiger Zeit hat sich die Meinung durchgesetzt, dass der Ausbau des öffentlichen Verkehrs einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz und zur Lebensqualität leisten kann. An sich ist diese Meinung sicher berechtigt, aber sie wird, wenn sie verabsolutiert wird, wie jedes andere Prinzip absurd. Anlagen des öffentlichen Verkehrs bestimmen in hohem Ausmasse die Siedlungsentwicklung. Wenn sich der Bundesrat auf den Standpunkt stellt, die Gemeinden dürften eben nicht entsprechende Baubewilligungen erteilen, so nimmt er in den Städten das Entstehen von Schneisen rund um die Anlagen des öffentlichen Verkehrs in Kauf. (Beim fraglichen Projekt geht es überdies nicht um Baubewilligungen, welche schon erteilt wurden, sondern um eine geplante Erweiterung des städtischen Siedlungsraumes.) Damit wird die Zersiedelung der Landschaft gefördert und es entsteht ein höheres Verkehrsvolumen. Zugleich wird den Städten das Anbieten von Wohnraum besserer Qualität erschwert, was die finanziellen Probleme der Kernstädte weiter erhöht. Verkehrsanlagen pflegen auf Jahrzehnte hinaus, die Entwicklung festzuschreiben. Es lohnt sich daher, bereits beim Bau neuer Anlagen, die Auswirkungen zu überdenken. Ein Ausbau des öffentlichen Verkehrs wird in seinem Nutzen für die Allgemeinheit wesentlich reduziert, wenn man sich auf die enge Sicht beschränkt, dass jeder zusätzliche Meter Schiene an sich zum Allgemeinwohl beitrage. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Rücksichtslosigkeit, mit der Bundesstellen hier einseitig die Sicht der Eisenbahn vertreten, dürfte sich auch bei weiteren Eisenbahnprojekten negativ auswirken, weil bekanntlich niemand gerne einen rücksichtslosen Nachbarn in der Nähe hat. Dass sich das auch finanziell negativ für den Bund auswirken kann, zeigt das Beispiel des Kantons Uri und der NEAT, wo massive Proteste und Einsprachen der betroffenen Bevölkerung zu einem wesentlich teureren Projekt führten.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament darüber Bericht zu erstatten, welche Massnahmen die Eidgenossenschaft unternehmen kann und sollte, um bei Neubauten und bestehenden Anlagen des öffentlichen Verkehrs - insbesondere in den Agglomerationen - negative Auswirkungen auf die Umgebung zu vermeiden. Er wird eingeladen, dem Parlament Vorschläge für geeignete Massnahmen zu unterbreiten.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Öffentlicher Verkehr und Auswirkungen auf die Umgebung</value></text></texts><title>Öffentlicher Verkehr und Auswirkungen auf die Umgebung</title></affair>