﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20035060</id><updated>2025-06-25T00:32:48Z</updated><additionalIndexing>15;freie Schlagwörter: Telekommunikationsfirma;Eidgenössische Kommunikationskommission;Sozialplan;Telekommunikationsindustrie;Arbeitsbedingungen</additionalIndexing><affairType><abbreviation>Fra.</abbreviation><id>14</id><name>Fragestunde. Frage</name></affairType><author><councillor><code>2143</code><gender>m</gender><id>172</id><name>Rechsteiner Paul</name><officialDenomination>Rechsteiner Paul</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion S</abbreviation><code>S</code><id>2</id><name>Sozialdemokratische Fraktion</name></faction><type>author</type></author><deposit><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2003-03-10T00:00:00Z</date><legislativePeriod>46</legislativePeriod><session>4617</session></deposit><descriptors><descriptor><key>L04K07020502</key><name>Arbeitsbedingungen</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L04K12020308</key><name>Telekommunikationsindustrie</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L05K0702040108</key><name>Sozialplan</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L04K08040709</key><name>Eidgenössische Kommunikationskommission</name><type>2</type></descriptor></descriptors><drafts><draft><consultation><resolutions /></consultation><federalCouncilProposal /><index>0</index><links /><preConsultations /><references /><relatedDepartments><relatedDepartment><abbreviation>UVEK</abbreviation><id>9</id><name>Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>2003-03-10T00:00:00</date><id>229</id><name>Erledigt</name></state></states><texts /></draft></drafts><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><councillor><code>2143</code><gender>m</gender><id>172</id><name>Rechsteiner Paul</name><officialDenomination>Rechsteiner Paul</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion S</abbreviation><code>S</code><id>2</id><name>Sozialdemokratische Fraktion</name></faction><type>author</type></role></roles><shortId>03.5060</shortId><state><id>229</id><name>Erledigt</name><doneKey>0</doneKey><newKey>0</newKey></state><texts><text><type><id>14</id><name>Antwort BR / Büro</name></type><value>&lt;p&gt;Gemäss Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe c des Fernmeldegesetzes (FMG) muss, wer eine Konzession erwerben will, "die arbeitsrechtlichen Vorschriften einhalten und die Arbeitsbedingungen der Branche gewährleisten".&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Einhaltung der Konzessionsvoraussetzungen muss und darf nur von der Konzessionsbehörde überprüft werden. Konzessionsbehörde ist gestützt auf Artikel 5 FMG die Eidgenössische Kommunikationskommission (Comcom). Nur sie bzw. das Bakom als Instruktionsbehörde können im Rahmen eines Aufsichtsverfahrens nach Artikel 58 FMG prüfen, ob eine Konzessionärin das Fernmelderecht, andere Rechtsbestimmungen oder die Konzessionsvoraussetzungen verletzt, und dann die geeigneten Massnahmen zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes ergreifen. Die Comcom unterliegt gemäss Artikel 56 Absatz 2 FMG keinen Weisungen von Bundesrat und Departement und ist von den Verwaltungsbehörden unabhängig.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gemäss Artikel 58 FMG wacht das Bakom, das in diesem Fall als Instruktionsbehörde der Comcom unterstellt ist, darüber, dass die Konzessionärinnen das internationale Fernmelderecht, das FMG, die Ausführungsvorschriften und die Konzession einhalten. Darunter fällt auch die Einhaltung der arbeitsrechtlichen Vorschriften. Stellt es eine Verletzung fest, so hat es der Comcom Massnahmen zu beantragen. Im vorliegenden Fall führt das Bakom eine Untersuchung durch, ob die Arbeitsbedingungen der Branche eingehalten wurden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist somit ausschliesslich Aufgabe der Comcom zu gewährleisten, dass sich Orange an die arbeitsrechtlichen Vorschriften hält. Der Bundesrat hat in dieser Frage keine Entscheid- oder Weisungsbefugnis.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da im geltenden Fernmelderecht nicht weiter definiert ist, was unter den arbeitsrechtlichen Vorschriften und den Arbeitsbedingungen der Branche zu verstehen ist, muss die Comcom diese unbestimmten Rechtsbegriffe im Rahmen ihrer Entscheidfindung auslegen. Bei strittigen Rechtsansprüchen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind die Arbeitsgerichte anzurufen und zur Entscheidung zuständig.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Gemäss Fernmeldegesetz haben die Bundesbehörden zu gewährleisten, dass die Arbeitsbedingungen der Branche bei den (neu) konzessionierten Anbietern eingehalten werden müssen:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- Wie wird gewährleistet, dass sich Orange an die arbeitsrechtlichen Vorschriften und an die Arbeitsbedingungen der Branche hält?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- Teilt er die Auffassung, dass zu diesen minimalen Bedingungen auch der Respekt der gewerkschaftlichen Grundrechte und (soweit Entlassungen zur Diskussion stehen) Verhandlungen über einen Sozialplan gehören?&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Arbeitsbedingungen bei Orange</value></text></texts><title>Arbeitsbedingungen bei Orange</title></affair>