﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20043627</id><updated>2025-06-25T00:34:20Z</updated><additionalIndexing>15;36;Bericht;Prognose;Gentechnologie;Biotechnologie;Forschungsförderung;Ankurbelung der Wirtschaft;Deregulierung</additionalIndexing><affairType><abbreviation>Po.</abbreviation><id>6</id><name>Postulat</name></affairType><author><type>author</type></author><deposit><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2004-11-29T00:00:00Z</date><legislativePeriod>47</legislativePeriod><session>4706</session></deposit><descriptors><descriptor><key>L05K0706010501</key><name>Biotechnologie</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L04K16020204</key><name>Forschungsförderung</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L05K0704010201</key><name>Ankurbelung der Wirtschaft</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L06K070601050104</key><name>Gentechnologie</name><type>2</type></descriptor><descriptor><key>L05K0704010205</key><name>Deregulierung</name><type>2</type></descriptor><descriptor><key>L05K1602010701</key><name>Prognose</name><type>2</type></descriptor><descriptor><key>L03K020206</key><name>Bericht</name><type>2</type></descriptor></descriptors><drafts><draft><consultation><resolutions><resolution><category><id>3</id><name>Normal</name></category><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2005-03-18T00:00:00Z</date><text>Annahme</text><type>20</type></resolution></resolutions></consultation><federalCouncilProposal><code>+</code><date>2005-03-11T00:00:00Z</date><text>Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.</text></federalCouncilProposal><index>0</index><links /><preConsultations /><references /><relatedDepartments><relatedDepartment><abbreviation>EDI</abbreviation><id>4</id><name>Departement des Innern</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>2004-11-29T00:00:00</date><id>24</id><name>Im Rat noch nicht behandelt</name></state><state><date>2005-03-18T00:00:00</date><id>26</id><name>Angenommen</name></state><state><date>2008-06-10T00:00:00</date><id>229</id><name>Erledigt</name></state></states><texts /></draft></drafts><handling><date>2005-03-18T00:00:00Z</date><legislativePeriod>47</legislativePeriod><session>4707</session></handling><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><type>author</type></role><role><councillor><code>2495</code><gender>m</gender><id>471</id><name>Gutzwiller Felix</name><officialDenomination>Gutzwiller</officialDenomination></councillor><type>speaker</type></role></roles><shortId>04.3627</shortId><state><id>229</id><name>Erledigt</name><doneKey>0</doneKey><newKey>0</newKey></state><texts><text><type><id>6</id><name>Begründung</name></type><value>&lt;p&gt;In den letzten zehn Jahren ist es einigen Ländern gelungen, ideale Rahmenbedingungen für die Entwicklung der neuen Informations- und Telekommunikationstechnologien zu schaffen. Diese Technologien erlebten einen gewaltigen Aufschwung und bescherten Ländern wie Finnland oder Schweden ein grosses Wirtschaftswachstum.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun bietet auch die Biotechnologie äusserst interessante wirtschaftliche Perspektiven, und die Schweiz hat genug Trümpfe in der Hand, um in diesem Bereich eine führende Rolle spielen zu können. Im europäischen Vergleich belegt die Schweiz im Biotechnologiebereich einen sehr guten Platz. Im Laufe der letzten vier Jahre haben sich vier eigentliche Schwerpunkte der Forschung gebildet: Zürich mit der ETH und der Universität, das Genferseegebiet mit der ETHL und den Universitäten Lausanne und Genf, Bellinzona mit dem Biomedizinischen Forschungsinstitut sowie Basel, das Zentrum der Pharmaindustrie, mit dem Netzwerk der ETH Zürich und der Universität Basel für Systembiologie (SystemsX). Mehrere Faktoren haben zur Entwicklung der Biotechnologie beigetragen, darunter die folgenden:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1. das klare Nein zur Genschutz-Initiative (66,7 Prozent) am 7. Juni 1998, das es ermöglichte, zwischen 1998 und 2001 die Anzahl der im Biotechnologiebereich tätigen Unternehmen zu verdoppeln;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2. die Qualität der Hochschulausbildung;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;3. die in der Schweiz herrschende Lebensqualität, die für die erstrangigen Forscherinnen und Forscher attraktiv ist;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;4. das Netzwerk zwischen Hochschule und Pharmaindustrie;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;5. die Gesetzgebung über die ausserhumane Gentechnologie (Gen-Lex);&lt;/p&gt;&lt;p&gt;6. das klare Ja zum Stammzellenforschungsgesetz (66,4 Prozent).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Anbetracht all dieser Pluspunkte herrschen für die Biotechnologie in der Schweiz sehr günstige Entwicklungsbedingungen. Dieser Sektor hat die seltene Eigenschaft, ein grosses Wachstumspotenzial aufzuweisen, das unbedingt genutzt werden sollte. Dies zeigt auch eine Studie, die von der Basler Konjunkturforschung AG durchgeführt wurde. Gemäss dieser Studie deckt die Biotechnologie zwar nur 0,2 Prozent der Stellen in der Schweiz ab und trägt nur 0,4 Prozent zum BIP bei, aber 10 Prozent aller getätigten Ausgaben für Forschung und Entwicklung entfallen auf die Biotechnologie. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Nein zum Stammzellenforschungsgesetz hätte zweifellos negative Auswirkungen auf die Entwicklung im Bereich der biomedizinischen Forschung gehabt. Der Bundesrat soll nun prüfen, in welchen Bereichen (Nanotechnologie, genetische Untersuchungen, Transplantationsmedizin, Pflanzenforschung usw.) Reformen vorangetrieben werden könnten, wobei das Prinzip "Kontrollen statt Verbote" gelten sollte. Der Bundesrat soll parallel dazu angeben, welche Massnahmen er mit Unterstützung der bestehenden Institutionen des Bundes (z. B. der Kommission für Technologie und Innovation oder des Schweizerischen Nationalfonds) zu ergreifen gedenkt.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>14</id><name>Antwort BR / Büro</name></type><value>Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Der Bundesrat wird beauftragt, so rasch wie möglich einen Bericht über die Entwicklungsperspektiven im Biotechnologiebereich vorzulegen. Der Bericht soll über die vom Bundesrat geplanten Massnahmen zur Wachstumsförderung in diesem Sektor Auskunft geben und auflisten, welche Verbote und Unschärfen in der Gesetzgebung die Forschung behindern. Ausserdem soll der Bericht angeben, welche Bestimmungen zur Unterstützung der Innovation im Biotechnologiebereich erlassen werden müssen.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Impulsprogramm im Biotechnologiebereich. Nutzung des Wachstumspotenzials</value></text></texts><title>Impulsprogramm im Biotechnologiebereich. Nutzung des Wachstumspotenzials</title></affair>