{"id":20043780,"updated":"2023-07-27T21:23:48Z","additionalIndexing":"48;15;Reise;Swiss;Kommissionshandel;Luftverkehr;Verkehrsunternehmen;Konsumentenschutz","affairType":{"abbreviation":"Mo.","id":5,"name":"Motion"},"author":{"councillor":{"code":2333,"gender":"m","id":241,"name":"Zisyadis Josef","officialDenomination":"Zisyadis"},"faction":{"abbreviation":"Fraktionslos","code":"FRAKTIONSLOS","id":99,"name":"Fraktionslos"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2004-12-17T00:00:00Z","legislativePeriod":47,"session":"4706"},"descriptors":[{"key":"L05K0101010311","name":"Reise","type":1},{"key":"L04K18010211","name":"Verkehrsunternehmen","type":1},{"key":"L06K180102110401","name":"Swiss","type":1},{"key":"L05K0701060301","name":"Konsumentenschutz","type":1},{"key":"L04K18040104","name":"Luftverkehr","type":1},{"key":"L05K0701050105","name":"Kommissionshandel","type":2}],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2006-05-09T00:00:00Z","text":"Ablehnung","type":22}]},"federalCouncilProposal":{"code":"-","date":"2005-02-16T00:00:00Z","text":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion."},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"EFD","id":7,"name":"Finanzdepartement","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1103238000000+0100)\/","id":24,"name":"Im Rat noch nicht behandelt"},{"date":"\/Date(1147125600000+0200)\/","id":229,"name":"Erledigt"}],"texts":[]}],"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"councillor":{"code":2603,"gender":"f","id":1146,"name":"Huguenin Marianne","officialDenomination":"Huguenin"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2579,"gender":"m","id":1065,"name":"Leuenberger Ueli","officialDenomination":"Leuenberger-Genève"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2633,"gender":"m","id":1160,"name":"Vanek Pierre","officialDenomination":"Vanek"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2333,"gender":"m","id":241,"name":"Zisyadis Josef","officialDenomination":"Zisyadis"},"faction":{"abbreviation":"Fraktionslos","code":"FRAKTIONSLOS","id":99,"name":"Fraktionslos"},"type":"author"}],"shortId":"04.3780","state":{"id":229,"name":"Erledigt","doneKey":"0","newKey":0},"texts":[{"type":{"id":6,"name":"Begründung"},"value":"<p>Die Fluggesellschaft Swiss hat beschlossen, ab dem 1. Januar 2005 ihrem Vertriebsnetz der von der International Air Transport Association (Iata) akkreditierten Reisebüros keine Provision mehr zu gewähren. Diese Reisebüros, in der Schweiz ungefähr 2500, erhielten bisher eine Provision von 7 Prozent, Flughafen- und Sicherheitsgebühren nicht eingerechnet. Die einseitige Streichung der Provision wird daher eine ganze Branche treffen, in der überwiegend kleine und mittlere Unternehmen tätig sind.<\/p><p>Da die Swiss eine marktbeherrschende Stellung hat, wird ihre Politik längerfristig auch die Entscheide der anderen Fluggesellschaften beeinflussen.<\/p><p>Heute verkaufen die Reisebüros rund 70 Prozent der Swiss-Flugtickets. Ab 2005 wird die Fluggesellschaft selbst zur grössten Konkurrentin dieser Branche.<\/p><p>Für die Konsumenten und Konsumentinnen bringt die Nullprovision keine Vorteile, da eine Senkung der Flugtarife nicht vorgesehen ist.<\/p><p>Der Bund ist Hauptaktionär der Swiss und trägt daher auch Verantwortung. Deshalb muss der Bundesrat sofort eingreifen, um zu verhindern, dass die Swiss ihre Position der Stärke ausspielt. Der Bundesrat muss dafür sorgen, dass die Iata-Bestimmungen eingehalten werden, die klar eine Vergütung für die Reisebüros vorsehen.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Das mit dieser Angelegenheit betraute Sekretariat der Wettbewerbskommission setzte sich im Rahmen einer Vorabklärung mit der Frage der Rechtmässigkeit des neuen Vertriebssystems der Swiss auseinander. Es kam zum Schluss, dass nichts auf einen Missbrauch ihrer marktbeherrschenden Position durch die Swiss hinweise. Das Weko-Sekretariat stellte in seinem Schlussbericht zudem fest, dass die Nullprovisionspolitik in der internationalen Luftfahrt weit verbreitet ist. Air France z. B. und namentlich die Lufthansa haben sich für dieses System entschieden.<\/p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, sofort einzugreifen, damit die stark mit Bundesgeldern finanzierte Fluggesellschaft Swiss ihre marktbeherrschende Stellung nicht missbraucht und der Branche der Reiseveranstalter nicht einseitig das Nullprovisionsmodell aufzwingt, was eine Abwälzung der Kosten auf die Konsumenten und Konsumentinnen zur Folge hätte.<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Überleben der Reiseveranstalter und Schutz der Konsumenten"}],"title":"Überleben der Reiseveranstalter und Schutz der Konsumenten"}