﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20051069</id><updated>2025-06-24T23:07:38Z</updated><additionalIndexing>48;04;Randregion;französisch-sprachige Schweiz;Bundesangestellte;Hauptstadt;gesetzlicher Wohnsitz;Verkehrsnetz;französische Sprache;Schienennetz</additionalIndexing><affairType><abbreviation>A</abbreviation><id>18</id><name>Anfrage</name></affairType><author><councillor><code>2413</code><gender>m</gender><id>349</id><name>Rennwald Jean-Claude</name><officialDenomination>Rennwald</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion S</abbreviation><code>S</code><id>2</id><name>Sozialdemokratische Fraktion</name></faction><type>author</type></author><deposit><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2005-06-13T00:00:00Z</date><legislativePeriod>47</legislativePeriod><session>4708</session></deposit><descriptors><descriptor><key>L04K18010218</key><name>Verkehrsnetz</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L04K18030207</key><name>Schienennetz</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L06K010601020201</key><name>französisch-sprachige Schweiz</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L07K08070102010704</key><name>Randregion</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L06K010202010202</key><name>Hauptstadt</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L06K080601030103</key><name>Bundesangestellte</name><type>2</type></descriptor><descriptor><key>L05K0106010304</key><name>französische Sprache</name><type>2</type></descriptor><descriptor><key>L05K0507020301</key><name>gesetzlicher Wohnsitz</name><type>2</type></descriptor></descriptors><drafts><draft><consultation><resolutions /></consultation><federalCouncilProposal><date>2005-09-14T00:00:00Z</date></federalCouncilProposal><index>0</index><links /><preConsultations /><references /><relatedDepartments><relatedDepartment><abbreviation>UVEK</abbreviation><id>9</id><name>Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>2005-06-13T00:00:00</date><id>9</id><name>Eingereicht</name></state><state><date>2005-09-14T00:00:00</date><id>229</id><name>Erledigt</name></state></states><texts /></draft></drafts><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><councillor><code>2413</code><gender>m</gender><id>349</id><name>Rennwald Jean-Claude</name><officialDenomination>Rennwald</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion S</abbreviation><code>S</code><id>2</id><name>Sozialdemokratische Fraktion</name></faction><type>author</type></role></roles><shortId>05.1069</shortId><state><id>229</id><name>Erledigt</name><doneKey>0</doneKey><newKey>0</newKey></state><texts><text><type><id>14</id><name>Antwort BR / Büro</name></type><value>&lt;p&gt;Mit dem Ziel, Delsberg als Verkehrsknoten zu erhalten, wurden die finanziellen Mittel, die dem Kanton Jura zur Finanzierung des Regionalverkehrs zur Verfügung gestellt werden, erheblich erhöht. Der Vertrag, der bei der Einführung der ersten Etappe von "Bahn 2000" zwischen dem Kanton, dem Bund und den SBB abgeschlossen wurde, ermöglichte eine Neugestaltung des öffentlichen Verkehrsangebotes im Jura, insbesondere auf der Achse Delsberg-Biel, wo die Verbindungen dank dem Einsatz von ICN-Neigezügen sowie einem Ausbau des Angebotes durch die Inbetriebnahme neuer Regio-Express-Züge (RE) während der Spitzenzeiten benutzerfreundlicher wurden. Mit der Erhaltung des Bahnhofs Delsberg als Verkehrsknoten verlängerte sich die Reisedauer zwischen Delsberg und Bern mit den ICN-Zügen um 5 Minuten auf 66 Minuten, während die Fahrt mit den RE 70 Minuten dauert. Allerdings kann im letzteren Fall nicht von einer Verlängerung der Fahrzeit im Vergleich zur vorherigen Situation gesprochen werden, da es sich um ein neues Angebot handelt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vor diesem Hintergrund können die Fragen wie folgt beantwortet werden:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1. Der mit Einführung der ersten Phase von "Bahn 2000" seit Dezember 2004 gültige Fahrplan kann noch verbessert werden. So beurteilen viele Reisende die Anschlüsse im Bahnhof Biel zwischen dem RE und der S3 als sehr knapp, insbesondere bei Verspätung der ankommenden Züge. Daher ist das dringlichste Problem nicht die Verringerung der Gesamtfahrzeit zwischen Delsberg und Bern, sondern die Verbesserung der Anschlüsse im Bahnhof Biel. Seit der Revision des Eisenbahngesetzes verfügt der Kanton Jura bei der Gestaltung des öffentlichen Verkehrs über grosse Interventionsbefugnisse und kann im Rahmen des Bestellverfahrens für den Regionalverkehr Verbesserungen beantragen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2. Im Gegensatz zu den Vorschriften für den öffentlichen Dienst in den meisten Kantonen sind die ständigen Bundesangestellten nicht verpflichtet, im Kanton ihres Arbeitsortes zu wohnen. Der Bund bemüht sich im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten um gute Anbindungen für die gesamte Bevölkerung, insbesondere auch in der Peripherie.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;3. In dieser Optik geht es nicht darum, einzig die Schienen- und Strassenverbindungen zwischen Bern und den Randregionen zu fördern, sondern jene, die zwischen den Randgebieten und den grossen, arbeitsplatzstarken Agglomerationen des Landes bestehen. Dies ist eines der ständigen Anliegen der Bundespolitik.&lt;/p&gt;  Antwort des Bundesrates.</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Der Kanton Jura möchte die Reisedauer auf der Zugstrecke Delsberg-Bern verkürzen. Seit dem Fahrplanwechsel vom Dezember 2004 dauert die Fahrt auf dieser Strecke fünf bis zehn Minuten länger als zuvor. Die Wurzeln des Problems liegen in Biel, wo die Verbindungen zwischen dem Regio Express und dem Schnellzug Biel-Bern nicht optimal sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Deshalb stelle ich dem Bundesrat folgende Fragen:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1. Ist er bereit, den Kanton Jura bei der Suche nach einer Lösung zu unterstützen, damit die Reisezeit auf der Strecke Delsberg-Bern bis zu zehn Minuten kürzer wird?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2. Gute Verkehrsverbindungen zwischen Bern und den Randgebieten der Westschweiz haben u. a. den Vorteil, dass die Westschweizerinnen und Westschweizer ihre Präsenz in der Bundesverwaltung verstärken und trotzdem in ihrem Kanton wohnhaft bleiben können. Dies wäre aus demographischer und steuerlicher Sicht ein klarer Vorteil. Teilt der Bundesrat nicht auch diese Ansicht?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;3. Manche Bundesangestellte aus diesen Regionen könnten sich angesichts der schlechten Zugsverbindungen für einen Umzug in die Bundesstadt oder deren Umgebung entscheiden, was sich aus demographischer und steuerlicher Sicht sicher negativ auf ihre Herkunftskantone und -gemeinden auswirken würde. Damit dies nicht geschieht: Ist der Bundesrat bereit, alles zu unternehmen, um die Strassen- und Zugverbindungen zwischen der Bundesstadt und diesen Regionen zu verbessern?&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Verkehrsverbindungen zwischen Bern und den Randgebieten der Westschweiz</value></text></texts><title>Verkehrsverbindungen zwischen Bern und den Randgebieten der Westschweiz</title></affair>