﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20053192</id><updated>2023-07-27T22:47:40Z</updated><additionalIndexing>32;Studium;Unterrichtsprogramm;Fachhochschule;nachhaltige Entwicklung</additionalIndexing><affairType><abbreviation>Po.</abbreviation><id>6</id><name>Postulat</name></affairType><author><councillor><code>2457</code><gender>f</gender><id>407</id><name>Genner Ruth</name><officialDenomination>Genner</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion G</abbreviation><code>G</code><id>6</id><name>Grüne 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behandelt</text><type>32</type></resolution></resolutions></consultation><federalCouncilProposal><code>-</code><date>2005-06-03T00:00:00Z</date><text>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.</text></federalCouncilProposal><index>0</index><links /><preConsultations /><references /><relatedDepartments><relatedDepartment><abbreviation>WBF</abbreviation><id>8</id><name>Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>2005-03-18T00:00:00</date><id>24</id><name>Im Rat noch nicht behandelt</name></state><state><date>2007-06-22T00:00:00</date><id>229</id><name>Erledigt</name></state></states><texts /></draft></drafts><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><councillor><code>2648</code><gender>m</gender><id>1279</id><name>Nordmann Roger</name><officialDenomination>Nordmann</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2288</code><gender>m</gender><id>76</id><name>Fasel Hugo</name><officialDenomination>Fasel</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2394</code><gender>f</gender><id>331</id><name>Hubmann Vreni</name><officialDenomination>Hubmann</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2592</code><gender>m</gender><id>1133</id><name>Darbellay Christophe</name><officialDenomination>Darbellay</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2481</code><gender>m</gender><id>457</id><name>Cuche 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Europäische Länder wie z. B. Deutschland haben entsprechende Aktionspläne bereits beschlossen. Der Bundesrat hat in seiner Strategie zur nachhaltigen Entwicklung 2002 Bildung, Forschung und Technologie als Handlungsfeld aufgeführt, ohne jedoch verbindliche Umsetzungsmassnahmen ausgewiesen zu haben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Vergleich zu den europäischen Staaten besteht in der Schweiz ein ausgewiesener Handlungsbedarf, insbesondere in der Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien an Fachhochschulen. Bisher hat keine einzige Fachhochschule in der Schweiz ein zertifiziertes Umwelt- bzw. Nachhaltigkeitsmanagement eingeführt oder ist dem europäischen Netzwerk Copernicus Campus for Sustainability beigetreten. Im Unterschied beispielsweise zu den holländischen Fachhochschulen, die sich alle gemeinsam dem Copernicus-Netzwerk angeschlossen haben. Im Weiteren fehlen ausgewiesene Qualitätskriterien in Lehre, angewandter Forschung, die die existenziellen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts mit nachhaltigen Bildungsstandards von Unesco, OECD u. a. verbindlich regeln und in einer professionellen Form in das Hochschulmanagement integrieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dem Bundesrat bietet sich die Möglichkeit, im Rahmen der Revision der Fachhochschulverordnung einen zukunftsweisenden Förderschwerpunkt zu setzen. Die wirtschaftliche Nachhaltigkeit ist durch die Verbesserung des Wissens- und Technologiestandortes in nachhaltigkeitsrelevanten Branchen und Fachrichtungen, namentlich im Bereich der nachhaltigen Mobilität, der erneuerbaren Energien, des nachhaltigen Tourismus, der bauökologischen und energieeffizienten Bauwirtschaft, zu verbessern, um in zukunftsfähigen Märkten führende Wettbewerbspositionen zurückzugewinnen, einen Hochschulbeitrag zum Klima und zur CO2-Reduktion zu leisten, mit nachhaltiger Technologieförderung die Erdölabhängigkeit der Schweiz zu reduzieren, einheimische Ressourcen - insbesondere Holz und Biogas - nachhaltig zu fördern und mit FH-Innovationen Marktpositionen für neue Arbeitsplätze vorzubereiten sowie einen nachhaltigen Technologietransfer an die Entwicklungszusammenarbeit beizusteuern.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>14</id><name>Antwort BR / Büro</name></type><value>&lt;p&gt;In Artikel 3 Absatz 5 Buchstabe c des teilrevidierten Fachhochschulgesetzes ist festgeschrieben, dass die Fachhochschulen bei der Erfüllung der Aufgaben für eine wirtschaftlich, sozial und ökologisch nachhaltige Entwicklung zu sorgen haben. Der Gesetzgeber hat mit der Aufnahme dieser Bestimmung ins Fachhochschulgesetz die Bedeutung - und die Sensibilität dafür - einer nachhaltigen Entwicklung auch an den Fachhochschulen betont und die im Bundesratsbeschluss vom 27. März 2002 eingeleitete Politik zur "Strategie Nachhaltige Entwicklung" bestätigt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine Vernetzung der Akteure konnte im Fachhochschulbereich bereits erreicht werden, und es laufen zurzeit in enger Zusammenarbeit mit dem Bund Bestrebungen, Prozesse und Strategien zur nachhaltigen Entwicklung, namentlich in der Lehre, zu verstärken und gesamtschweizerisch zu koordinieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Entwurf zur Revision der Fachhochschulverordnung, welcher zurzeit in Vernehmlassung ist, wird auf einen eigenen Subventionierungstatbestand für die Förderung der nachhaltigen Entwicklung an den Fachhochschulen verzichtet. Es ist grundsätzlich nicht Aufgabe des Bundes, inhaltliche Vorgaben bei der Umsetzung der gesetzlichen Leistungsaufträge in Lehre oder Forschung separat abzugelten. Ein solches Vorgehen erweist sich regelmässig als administrativ aufwendig und steht auch im Widerspruch zu der im Rahmen der Hochschullandschaft 2008 angestrebten Vereinfachung der Subventionierung. Die Fachhochschulen sind zudem nicht nur im Falle von entsprechender finanzieller Abgeltung, sondern in allen gesetzlichen Aufträgen und Arbeiten gefordert, für eine wirtschaftlich, sozial und ökologisch nachhaltige Entwicklung zu sorgen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese Beurteilung widerspricht nicht der Stellungnahme und Erklärung des Bundesrates zum Postulat Ory 04.3737, "Aktionsplan 'Nachhaltige Entwicklung an den Hochschulen'": Der Bundesrat wird in der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Technologie in den Jahren 2008-2011 wissenschaftliche Schwerpunkte setzen, und es ist nicht ausgeschlossen, dass das Thema nachhaltige Entwicklung darunter fällt.&lt;/p&gt;  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Der Bundesrat wird aufgefordert, einen Aktionsplan zur UN-Weltdekade Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005-2014 auch im Fachhochschulbereich zu erstellen. Gestützt auf den revidierten Artikel 3 des Fachhochschulgesetzes bietet die Revision der Verordnung zum Fachhochschulgesetz die Gelegenheit, die Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in der Akkreditierung, Qualitätssicherung sowie in der neuen Schwerpunktbildung der Fachhochschulen zu berücksichtigen. Die Fachhochschulen sollen dafür einen Beitrag erhalten.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Bildung für nachhaltige Entwicklung auf Fachhochschulebene</value></text></texts><title>Bildung für nachhaltige Entwicklung auf Fachhochschulebene</title></affair>