{"id":20053576,"updated":"2025-06-25T00:15:51Z","additionalIndexing":"52;Tierwelt;Tierhaltung;Zoologie;Tierschutz","affairType":{"abbreviation":"Mo.","id":5,"name":"Motion"},"author":{"councillor":{"code":2473,"gender":"m","id":449,"name":"Aeschbacher Ruedi","officialDenomination":"Aeschbacher Ruedi"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion E","code":"E","id":102,"name":"EVP\/EDU Fraktion"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2005-10-06T00:00:00Z","legislativePeriod":47,"session":"4709"},"descriptors":[{"key":"L04K14010102","name":"Tierhaltung","type":1},{"key":"L04K06030307","name":"Tierwelt","type":1},{"key":"L05K0601040802","name":"Tierschutz","type":1},{"key":"L05K1601030106","name":"Zoologie","type":2}],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2005-12-16T00:00:00Z","text":"Annahme","type":20},{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"SR","id":2,"name":"Ständerat","type":"S"},"date":"2006-06-20T00:00:00Z","text":"Annahme","type":20}]},"federalCouncilProposal":{"code":"+","date":"2005-12-02T00:00:00Z","text":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion."},"index":0,"links":[],"preConsultations":[{"committee":{"abbreviation":"WBK-SR","id":18,"name":"Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur SR","abbreviation1":"WBK-S","abbreviation2":"WBK","committeeNumber":18,"council":{"abbreviation":"SR","id":2,"name":"Ständerat","type":"S"},"typeCode":1},"date":"2005-10-06T00:00:00Z","registrations":[]}],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"WBF","id":8,"name":"Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1128549600000+0200)\/","id":24,"name":"Im Rat noch nicht behandelt"},{"date":"\/Date(1134687600000+0100)\/","id":11,"name":"Motion an 2. 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Das revidierte Gesetz enthält keine präzisen Vorschriften bezüglich der Haltung von Wildtieren. Dies kann und soll nun aber am richtigen Ort, nämlich in der Tierschutzverordnung, die gegenwärtig in Ausarbeitung ist, erfolgen.<\/p><p>Die heute gültigen Haltungsvorschriften stammen aus den Siebzigerjahren, sind im Jahre 2001 ohne wissenschaftliche Grundlagen nur gerade marginal etwas angepasst worden und entsprechen bei weitem nicht den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen einer art- und tiergerechten Haltung von Wildtieren. Die grossen, fachkundig geführten Zoos in der Schweiz gehen daher schon heute weit über die bislang gültigen Mindestvorschriften hinaus. Sie halten ihre Wildtiere in Gehegen, die auch bezüglich Fläche und Strukturierung den betreffenden Tieren gerecht werden. Andere Verhältnisse herrschen indessen bei älteren Anlagen und vor allem in Klein- und Kleinstzoos, wo Tiere in Gehegen vegetieren, die gerade noch knapp den Mindestmassen der jetzt noch gültigen Vorschriften entsprechen. Viele Besucher solcher Kleinanlagen zeigen denn auch spontan ihre Entrüstung über die offensichtlich den Tieren nicht entsprechende Haltung oder gelangen gar an Tierschutzorganisationen.<\/p><p>Die heute noch gültigen Mindestanforderungen hat das Bundesamt für Veterinärwesen in seiner Informationsbroschüre \"Regelung der Wildtierhaltung in der Schweiz\" schon im Jahre 1998 wie folgt qualifiziert:  \"Diese Mindestanforderungen stellen nicht optimale Haltungsformen dar, sondern bilden die Grenze zur tierquälerischen Haltung.\" <\/p><p>Die Schweiz als Land der hohen Qualitäten und ethischen Ansprüche kann und darf sich bezüglich der Haltung von Wildtieren nicht mit Mindestanforderungen begnügen, die schon vor sieben Jahren selbst nach Ansicht des zuständigen Bundesamtes gerade noch knapp an der Grenze des Tierquälerischen lagen und die nach den heutigen Erkenntnissen der Wissenschaft und anerkannten Experten diese Grenze bereits deutlich überschreiten. Es besteht daher ausgewiesener Handlungsbedarf, zumal die private Wildtierhaltung, namentlich jene im Bereich der exotischen Tiere, heute zunimmt und bekannt ist, dass sich die Probleme gerade bei der privaten Tierhaltung häufen.<\/p><p>Ich bitte daher den Bundesrat, in der Tierschutzverordnung griffige Vorgaben zur Wildtierhaltung zu machen, die den Bedürfnissen der betreffenden Tierarten nach den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen und derer sich unser Land nicht schämen muss.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Mit dem revidierten Tierschutzgesetz hat der Bundesrat wie bisher die Kompetenz und den Auftrag, Vorschriften über das Halten von Tieren zu erlassen. Dabei geht es nicht um die Festlegung von optimalen Anforderungen für die Haltung von Tieren, sondern um den Erlass von Mindestanforderungen. Das für die Tierschutzgesetzgebung zuständige Bundesamt für Veterinärwesen bereitet zurzeit die Revision der Tierschutzverordnung vor. Dem Bereich der Wildtierhaltung wird ein besonderes Augenmerk geschenkt, nicht nur dem Flächenbedarf, sondern auch der Strukturierung der Gehege und der Ausbildung der Tierhaltenden.<\/p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, in die zurzeit in der Ausarbeitung stehende Tierschutzverordnung klare Bestimmungen für die artgerechte und tierfreundliche Haltung von Wildtieren aufzunehmen. Dabei sind insbesondere griffige Vorgaben über minimale Haltungsflächen, Raumstrukturen, soziale Gruppenzusammensetzung sowie Umgang und Pflege der Tiere zu machen.<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Artgerechte Haltung von Wildtieren"}],"title":"Artgerechte Haltung von Wildtieren"}