{"id":20053642,"updated":"2023-07-28T13:28:08Z","additionalIndexing":"32;Schulkoordination;Unterrichtsprogramm;Gesundheitszustand;Kind;Sportunterricht;Schüler\/in","affairType":{"abbreviation":"Mo.","id":5,"name":"Motion"},"author":{"councillor":{"code":2580,"gender":"f","id":1071,"name":"Humbel Ruth","officialDenomination":"Humbel"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion C","code":"M-E","id":3,"name":"Christlichdemokratische 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wird vorgeschlagen, das bundesweite Drei-Stunden-Turnobligatorium aufzuheben und den Schulsportunterricht ganz den Kantonen zu überlassen. In der Folge scheinen gewisse Kantone aus vermeintlichen Spargründen den obligatorischen Schulturnunterricht reduzieren zu wollen. Ein Abbau im Schulsport wäre aber kontraproduktiv, hätte negative Auswirkungen in gesundheitlicher wie auch in sozialer Hinsicht und würde daher volkswirtschaftlich mit Sicherheit zu Mehrkosten führen.<\/p><p>Die Bedeutung körperlicher Bewegung für eine gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist unbestritten. Ausreichende Bewegung im Kindes- und Jugendalter ist ein relevanter Einflussfaktor für das Wachstum und wirkt sich positiv auf das Skelett, die Knochendichte sowie Herz- und Kreislauf aus. Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen die Bedeutung von Bewegung und Sport für die psychosoziale Gesundheit der Jugendlichen. Sie weisen einen positiven Einfluss auf die schulischen Leistungen und das Wohlbefinden nach. Sie zeigen, dass ein gesundheitsbewusstes Verhalten durch die Ausübung von Sport gefördert wird. Sportlich aktive Jugendliche rauchen deutlich seltener und konsumieren weniger Alkohol als gleichaltrige unsportliche.<\/p><p>Leider steigt auch in der Schweiz die Zahl der übergewichtigen Kinder. Ursache sind primär Bewegungsmangel und falsche Ernährung. Längerfristig wird diese Fehlentwicklung enorme Kostenauswirkungen auf das Gesundheitswesen haben. Es wäre deshalb völlig falsch, beim Schulsport aus vermeintlichen Spargründen abzubauen. Aus gesundheitspolitischen Überlegungen und im Sinne einer effizienten Prävention müsste daher eher der Ausbau statt der Abbau des Sportunterrichtes ins Auge gefasst werden. Gleichzeitig muss aber auch die Qualität des Sportunterrichtes sichergestellt werden. Leider ist festzustellen, dass das Schulturnen nicht selten zum Gegenteil dessen führt, was erzielt werden soll, nämlich zu Frustration statt zu Freude an der Bewegung. Es sind daher auch qualitative Verbesserungen des Schulturnens anzustreben, sowohl über die Ausbildung der Lehrpersonen als auch über eine Harmonisierung der Lernziele und Lerninhalte.<\/p><p>Neben den Eltern haben Bildungseinrichtungen - vom Kindergarten bis zu den Hochschulen - bei der Sporterziehung und Förderung körperlicher Aktivitäten eine grosse Verantwortung. Wenn die Jugendlichen die Schule verlassen, sollen Bewegung und Sport für sie eine feste Lebensgewohnheit geworden sein. In der ganzen Schweiz sollen Schülerinnen und Schüler auch künftig in den Genuss von mindestens drei Stunden Turn- und Sportunterricht kommen.<\/p><p>Im Rahmen des Internationalen Jahres des Sports und der Sporterziehung zielen verschiedene nationale Projekte darauf ab, die Schweiz mehr zu bewegen. Das Projekt \"schule.bewegt\" richtet sich dabei speziell an Kinder und Jugendliche, weil hier dringender Handlungsbedarf besteht. Setzen wir im Jahr des Sports ein Zeichen für eine nachhaltige Bewegungsförderung.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Der Bundesrat ist sich der grossen Bedeutung von täglicher Bewegung und Sport für eine gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen bewusst. Regelmässige Bewegung und Sport im Kindes- und Jugendalter haben folgende positive Auswirkungen auf die Gesundheit:<\/p><p>- Verhütung und Bekämpfung von Übergewicht und Adipositas;<\/p><p>- Prävention und Bekämpfung der nicht insulinabhängigen Diabetes mellitus;<\/p><p>- bessere Gesundheit des Bewegungsapparates, insbesondere höhere Knochenmasse mit Bedeutung für die Osteoporoseprävention;<\/p><p>- verbessertes Profil der Herz-Kreislauf-Risikofaktoren;<\/p><p>- Verbesserung der psychischen Gesundheit, kognitiven Leistung und sozialen Integration durch Sport;<\/p><p>- präventive Wirkung bezüglich Suchtmittel und -abhängigkeit.<\/p><p>Hierbei spielt quantitativ und qualitativ ausreichender Sportunterricht eine wichtige Rolle. Eine entscheidende Determinante für die sportliche Betätigung Jugendlicher ist das Ausmass, in welchem der Sportunterricht positiv erlebt wird. Wer als Kind oder Jugendlicher positive Erlebnisse und wertvolle Bewegungs- und Körpererfahrungen im Sportunterricht sammelt, wird auch als Erwachsener Bewegung, Spiel und Sport als sinnvolle Aktivitäten in seine Freizeitgestaltung einbeziehen. Der Bundesrat steht deshalb nach wie vor hinter den in der Sportförderungsverordnung vorgeschriebenen drei wöchentlichen Lektionen Sportunterricht. Aus gesundheitlicher Sicht sollten sich Kinder und Jugendliche sogar täglich mindestens 60 Minuten lang bewegen. Aktionen wie \"schule.bewegt - täglich mehr Bewegung in den Schulen\" können dabei den Sportunterricht ergänzen, aber keinesfalls ersetzen. Das Bundesamt für Sport ist mit den Kantonen, welche die Vorgaben nicht erfüllen, im Gespräch, um angemessene Lösungen zu finden.<\/p><p>Die Harmonisierung von Lernzielen und -inhalten in bestimmten zentralen Fachbereichen ist Inhalt des Projekts \"Harmonisierung der obligatorischen Schule\" (HarmoS), das unter der Führung der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren steht. Das Fach Sport spielt in diesem Bereich aus historischen Gründen (bundesweites Obligatorium und einheitliches Lehrmittel) eine wichtige Rolle und ist durch das Projekt \"Qualität im Sportunterricht\" (qims.ch) mit HarmoS koordiniert.<\/p><p>Der obligatorische Sportunterricht ist nicht Gegenstand der Neugestaltung des Finanzausgleiches (NFA). Die Botschaft des Bundesrates vom 7. September 2005 zur NFA-Ausführungsgesetzgebung hält fest, dass diese Frage ausserhalb der NFA, im Zuge der anstehenden Revision des Sportförderungsgesetzes und der Sportförderungsverordnung, beantwortet wird. Der Bundesrat wird sich für eine zukunftsorientierte Lösung einsetzen, die das grosse Bildungs- und Gesundheitspotenzial von Bewegung und Sport entsprechend berücksichtigt.<\/p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, die Voraussetzungen für einen quantitativ und qualitativ ausreichenden Schulsportunterricht zu schaffen, insbesondere mit folgenden Massnahmen:<\/p><p>- Beibehaltung eines mindestens dreistündigen gesamtschweizerischen Turnobligatoriums im Schulunterricht;<\/p><p>- Harmonisierung der Lernziele und Lerninhalte im obligatorischen Schulturnen.<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Fortschritt statt Rückschritt im Schulturnen"}],"title":"Fortschritt statt Rückschritt im Schulturnen"}