﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20053851</id><updated>2023-07-27T22:50:50Z</updated><additionalIndexing>48;Verkehrssicherheit;Mineralölsteuer;Zivilluftfahrt;Flugbenzin;zweckgebundene Abgabe;Beförderung auf dem Luftweg;Luftverkehrskontrolle</additionalIndexing><affairType><abbreviation>Po.</abbreviation><id>6</id><name>Postulat</name></affairType><author><councillor><code>2502</code><gender>m</gender><id>478</id><name>Joder Rudolf</name><officialDenomination>Joder</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion V</abbreviation><code>V</code><id>4</id><name>Fraktion der Schweizerischen Volkspartei</name></faction><type>author</type></author><deposit><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2005-12-15T00:00:00Z</date><legislativePeriod>47</legislativePeriod><session>4710</session></deposit><descriptors><descriptor><key>L04K11070109</key><name>Mineralölsteuer</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L04K11070211</key><name>zweckgebundene Abgabe</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L03K180401</key><name>Beförderung auf dem Luftweg</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L05K1802040301</key><name>Luftverkehrskontrolle</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L04K18020203</key><name>Verkehrssicherheit</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L04K18040105</key><name>Zivilluftfahrt</name><type>2</type></descriptor><descriptor><key>L06K170401010104</key><name>Flugbenzin</name><type>2</type></descriptor></descriptors><drafts><draft><consultation><resolutions><resolution><category><id>1</id><name>Bekämpft</name></category><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2006-03-24T00:00:00Z</date><text>Bekämpft. Diskussion verschoben</text><type>27</type></resolution><resolution><category><id>3</id><name>Normal</name></category><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2007-12-21T00:00:00Z</date><text>Fristverlängerung</text><type>50</type></resolution><resolution><category><id>5</id><name>Adm</name></category><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2009-03-20T00:00:00Z</date><text>Abgeschrieben, weil nicht innert zwei Jahren abschliessend im Rat behandelt</text><type>32</type></resolution></resolutions></consultation><federalCouncilProposal><code>+</code><date>2006-03-01T00:00:00Z</date><text>Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.</text></federalCouncilProposal><index>0</index><links /><preConsultations /><references /><relatedDepartments><relatedDepartment><abbreviation>UVEK</abbreviation><id>9</id><name>Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>2005-12-15T00:00:00</date><id>24</id><name>Im Rat noch nicht behandelt</name></state><state><date>2009-03-20T00:00:00</date><id>229</id><name>Erledigt</name></state></states><texts /></draft></drafts><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><councillor><code>2272</code><gender>m</gender><id>26</id><name>Borer Roland F.</name><officialDenomination>Borer</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2430</code><gender>m</gender><id>366</id><name>Weigelt Peter</name><officialDenomination>Weigelt</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2638</code><gender>m</gender><id>1142</id><name>Wobmann Walter</name><officialDenomination>Wobmann</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2367</code><gender>m</gender><id>301</id><name>Banga Boris</name><officialDenomination>Banga</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2584</code><gender>m</gender><id>1135</id><name>Amstutz Adrian</name><officialDenomination>Amstutz</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2585</code><gender>m</gender><id>1138</id><name>Bäumle Martin</name><officialDenomination>Bäumle</officialDenomination></councillor><type>controvert</type></role><role><councillor><code>2502</code><gender>m</gender><id>478</id><name>Joder Rudolf</name><officialDenomination>Joder</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion V</abbreviation><code>V</code><id>4</id><name>Fraktion der Schweizerischen Volkspartei</name></faction><type>author</type></role></roles><shortId>05.3851</shortId><state><id>229</id><name>Erledigt</name><doneKey>0</doneKey><newKey>0</newKey></state><texts><text><type><id>6</id><name>Begründung</name></type><value>&lt;p&gt;Die Luftfahrt ist für die Schweiz als Binnenland, Wirtschafts- und Tourismusstandort sehr wichtig. Gemäss einer wissenschaftlichen Studie aus dem Jahre 2002 resultiert aus dem Betrieb der sechs Flughäfen Zürich, Basel, Genf, St. Gallen-Altenrhein, Bern-Belp und Lugano eine Gesamtwertschöpfung von 20 Milliarden Franken mit 154 000 Beschäftigten. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Regionalpolitisch wichtig ist dabei der Anteil der Flughäfen St. Gallen-Altenrhein, Bern-Belp, Lugano und Sion.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wesentlich ist auch die General Aviation (allgemeine Luftfahrt). Diese umfasst alle zivilen Flüge von Flächenflugzeugen und Helikoptern ausserhalb des Linien- und Charterverkehrs. Dazu gehören z. B. die Grundausbildung, die Weiterbildung und das Training, die Rettungsflüge, die Arbeitsflüge sowie der Luftsport.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Bund bezahlt für den öffentlichen Verkehr pro Jahr rund 3,1 Milliarden Franken. Dabei entfallen auf den Luftverkehr lediglich 34 Millionen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fast doppelt so gross wie die Bundessubventionen an die Luftfahrt sind die Steuererträge, welche die allgemeine Aviatik dem Bund abliefert. Konkret geht es um die Mineralölsteuer auf Flugtreibstoffen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der dargestellte Verwendungszweck der Steuererträge aus der Aviatik ist ungerecht. Die Luftfahrt erfüllt wichtige Aufgaben im Dienste der Öffentlichkeit und ist ein bedeutsamer Wirtschaftsfaktor. Hinzu kommt der aktuell grosse Investitionsbedarf im Bereich der Luftfahrt, welcher fortlaufend durch neue nationale und internationale Vorschriften und Regelwerke hervorgerufen wird. Zwecks Korrektur muss in Zukunft mindestens ein Teil der Erträge aus der Mineralölsteuer wieder der Luftfahrt zukommen. Die Eingänge aus dieser Steuer sind insbesondere für Massnahmen zur Sicherstellung des Luftverkehrs, Infrastruktureinrichtungen, Security- und Savetymassnahmen einzusetzen. Dabei sind die Regionalflughäfen und die General Aviation (allgemeine Luftfahrt) angemessen zu berücksichtigen.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>14</id><name>Antwort BR / Büro</name></type><value>&lt;p&gt;Der Bundesrat hat sich im Bericht über die Luftfahrtpolitik der Schweiz dafür ausgesprochen, die Frage zu prüfen, inwieweit die Erträge aus der Kerosinbesteuerung für Umweltschutz-, Security- und Safetymassnahmen im Zusammenhang mit dem Luftverkehr eingesetzt werden könnten. Die Umsetzung des Anliegens bedingt eine Anpassung der Bundesverfassung und der Bundesgesetzgebung. Die entsprechenden Arbeiten sind vom Bundesamt für Zivilluftfahrt bereits aufgenommen worden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im heutigen Zeitpunkt können noch keine detaillierten Angaben darüber gemacht werden, in welchen Bereichen der Zivilluftfahrt allenfalls welche Erträge der Kerosinsteuer eingesetzt werden könnten. Der Bundesrat wird diesen Aspekt - bei positivem Grundentscheid - jedoch sorgfältig prüfen und ist sich der Bedeutung der verschiedenen Akteure im System Zivilluftfahrt Schweiz und damit auch der Regionalflughäfen und der General Aviation bewusst.&lt;/p&gt;  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Der Bundesrat wird aufgefordert, die Verwendung des Mineralölsteuerertrages aus der Luftfahrt für Massnahmen zur Sicherstellung des Luftverkehrs, Infrastruktureinrichtungen, Security- und Savetymassnahmen sowie Umweltschutzmassnahmen zu prüfen. Dabei sind die Regionalflughäfen und die General Aviation (allgemeine Luftfahrt) angemessen zu berücksichtigen.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Verwendung eines Anteils des Mineralölsteuerertrages für die Luftfahrt</value></text></texts><title>Verwendung eines Anteils des Mineralölsteuerertrages für die Luftfahrt</title></affair>