{"id":20053861,"updated":"2025-06-24T23:46:00Z","additionalIndexing":"55;2841;Agrarforschung;Freisetzungsversuch;Pflanzenwelt;pflanzliche Erzeugung;gentechnisch veränderte Organismen;Pflanzenzucht","affairType":{"abbreviation":"Mo.","id":5,"name":"Motion"},"author":{"councillor":{"code":2437,"gender":"f","id":373,"name":"Leumann Helen","officialDenomination":"Leumann"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion RL","code":"RL","id":1,"name":"Freisinnig-demokratische Fraktion"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"SR","id":2,"name":"Ständerat","type":"S"},"date":"2005-12-16T00:00:00Z","legislativePeriod":47,"session":"4710"},"descriptors":[{"key":"L05K1401030201","name":"Agrarforschung","type":1},{"key":"L08K0706010501040202","name":"gentechnisch veränderte Organismen","type":1},{"key":"L04K06030312","name":"Pflanzenwelt","type":1},{"key":"L04K14010101","name":"pflanzliche Erzeugung","type":1},{"key":"L08K0706010501040201","name":"Freisetzungsversuch","type":1},{"key":"L05K1401010113","name":"Pflanzenzucht","type":2}],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"SR","id":2,"name":"Ständerat","type":"S"},"date":"2006-03-13T00:00:00Z","text":"Annahme","type":20},{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2007-09-20T00:00:00Z","text":"Annahme","type":20}]},"federalCouncilProposal":{"code":"+","date":"2006-02-22T00:00:00Z","text":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion."},"index":0,"links":[],"preConsultations":[{"committee":{"abbreviation":"WBK-NR","id":5,"name":"Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur NR","abbreviation1":"WBK-N","abbreviation2":"WBK","committeeNumber":5,"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"typeCode":1},"date":"2005-12-16T00:00:00Z","registrations":[]}],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"EDI","id":4,"name":"Departement des Innern","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1134687600000+0100)\/","id":24,"name":"Im Rat noch nicht behandelt"},{"date":"\/Date(1142204400000+0100)\/","id":11,"name":"Motion an 2. 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Einer Studie von Agroscope stehen andere Studien, vor allem aus dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau, gegenüber, die - ohne sich auf praktische Feldversuche abstützen zu können - zu völlig gegensätzlichen Schlussfolgerungen über die Möglichkeiten und die Begrenzungen der Koexistenz von gentechnisch veränderten und gentechnisch nicht veränderten Anpflanzungen in der Schweiz kommen.<\/p><p>Um die Umsetzung der vom Bundesrat in die Vernehmlassung gegebenen Koexistenzverordnung in der Schweiz aufgrund wissenschaftlicher Fakten abzusichern, muss sich die Ressortforschung dieser Thematik auch durch praktische Feldversuche annehmen.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Die wichtigsten Akteure in der landwirtschaftlichen Ressortforschung in der Schweiz sind die drei in Agroscope zusammengefassten eidgenössischen Forschungsanstalten Agroscope Reckenholz Tänikon, Agroscope Liebefeld Posieux und Agroscope Changins Wädenswil sowie das private, vom Bund aber mit einem Leistungsauftrag unterstützte Forschungsinstitut für biologischen Landbau in Frick. Alle vier Institutionen tragen den besonderen landwirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedürfnissen unseres Landes Rechnung und arbeiten anwendungsorientiert.<\/p><p>Agroscope arbeitet mit den vom Parlament beschlossenen Ressourcen und den vom Parlament genehmigten vierjährigen Leistungsaufträgen. Angesichts der vorgegebenen Aufgabenverzichtplanung hat Agroscope im Jahre 2004 die Entwicklung von gentechnisch veränderten Pflanzen (GVP) eingestellt und konzentriert sich heute auf die Chancen- und Risikoforschung von GVP. Inwieweit unter den gegebenen finanziellen Verhältnissen eine Anpassung der Forschungstätigkeit im Sinne der Motion möglich ist, bedarf noch weiterer Abklärungen. Hingegen wird sich der Bundesrat bei der Ausgestaltung des Leistungsauftrages 2008-2011 - unter Berücksichtigung des geltenden Finanzplanes - dafür einsetzen, dass die Anliegen der Motion berücksichtigt werden. Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben wird sich im Rahmen der Behandlung des entsprechenden Leistungsauftrages im Frühjahr 2007 zu den Vorschlägen des Bundesrates äussern können. Darüber hinaus kann die Koexistenzthematik auch im neuen, vom Bundesrat am 2. Dezember 2005 beschlossenen Nationalen Forschungsprogramm (NFP) \"Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen\" behandelt werden. Der entsprechende Ausführungsplan wird im Frühjahr 2006 vorliegen. Sofern die im Gentechnikgesetz (SR 814.91) festgelegten Anforderungen erfüllt sind, können praktische Feldversuche zur Koexistenzthematik grundsätzlich auch im Rahmen dieses NFP initiiert werden. 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