{"id":20060484,"updated":"2024-04-10T14:14:55Z","additionalIndexing":"12;2811;Strafgesetzbuch;Strafe;Eindämmung der Kriminalität;Ausweisung","affairType":{"abbreviation":"Pa. Iv.","id":4,"name":"Parlamentarische Initiative"},"author":{"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2006-12-18T00:00:00Z","legislativePeriod":47,"session":"4715"},"descriptors":[{"key":"L05K0501020202","name":"Ausweisung","type":1},{"key":"L03K050101","name":"Strafe","type":1},{"key":"L04K05010207","name":"Strafgesetzbuch","type":2},{"key":"L04K01040202","name":"Eindämmung der Kriminalität","type":2}],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":5,"name":"Adm"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2009-01-22T00:00:00Z","text":"Zurückgezogen","type":17}]},"federalCouncilProposal":{},"index":0,"links":[],"preConsultations":[{"committee":{"abbreviation":"SPK-NR","id":11,"name":"Staatspolitische Kommission NR","abbreviation1":"SPK-N","abbreviation2":"SPK","committeeNumber":11,"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"typeCode":1},"date":"2008-12-04T00:00:00Z","registrations":[]}],"references":[],"relatedDepartments":[],"states":[{"date":"\/Date(1166396400000+0100)\/","id":24,"name":"Im Rat noch nicht behandelt"},{"date":"\/Date(1232578800000+0100)\/","id":229,"name":"Erledigt"}],"texts":[]}],"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"type":"author"},{"councillor":{"code":2383,"gender":"m","id":319,"name":"Fehr Hans","officialDenomination":"Fehr Hans"},"type":"speaker"}],"sequentialNumber":191,"shortId":"06.484","state":{"id":229,"name":"Erledigt","doneKey":"0","newKey":0},"texts":[{"type":{"id":6,"name":"Begründung"},"value":"<p>Die kürzlich erfolgte Abschaffung der strafrechtlichen Landesverweisung (Art. 55 StGB) ist rückgängig zu machen, weil diese Massnahme von grosser präventiver Wirkung ist und mithilft, der zunehmenden Ausländerkriminalität einen Riegel zu schieben. Auch immer mehr Richter und Juristen üben Kritik an der Abschaffung der Landesverweisung und möchten diese wieder eingeführt haben. Wer in der Schweiz leben will, muss sich an die geltenden Regeln halten. <\/p><p>Der bisherige Text von Artikel 55 des Strafgesetzbuches kann im Grundsatz übernommen werden. In Abweichung zur alten Regelung drängt es sich heute jedoch auf, eine Landesverweisung zwingend anzuordnen, wenn ein gewisses Strafmass überschritten wird (angemessen erscheinen 3 Jahre). Indem in speziellen Fällen Ausnahmen möglich bleiben, z. B. wenn der Täter seit jeher in der Schweiz wohnt, ist allen Fällen Rechnung getragen.<\/p>"},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reichen wir folgende parlamentarische Initiative ein:<\/p><p>Das Strafgesetzbuch ist folgendermassen anzupassen: \"Der Richter kann den Ausländer, der zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wird, für 3 bis 15 Jahre aus dem Gebiete der Schweiz ausweisen. Bei Rückfall kann Verweisung auf Lebenszeit ausgesprochen werden. Bei Freiheitsstrafen ab 3 Jahren ist die Verweisung zwingend; in speziellen Fällen sind Ausnahmen möglich.\"<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Wiedereinführung der strafrechtlichen Landesverweisung"}],"title":"Wiedereinführung der strafrechtlichen Landesverweisung"}