{"id":20063236,"updated":"2023-07-28T09:02:00Z","additionalIndexing":"52;nachhaltige Nutzung;tropischer Regenwald;Abfallaufbereitung;Abholzung;Bundesverwaltung;Nutzung der Ressourcen;Papier;Agenda 21","affairType":{"abbreviation":"Mo.","id":5,"name":"Motion"},"author":{"councillor":{"code":2569,"gender":"f","id":806,"name":"Graf Maya","officialDenomination":"Graf Maya"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion G","code":"G","id":6,"name":"Grüne Fraktion"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2006-05-11T00:00:00Z","legislativePeriod":47,"session":"4712"},"descriptors":[{"key":"L04K06010201","name":"Abfallaufbereitung","type":1},{"key":"L05K0705040201","name":"Papier","type":1},{"key":"L06K060103010101","name":"nachhaltige Nutzung","type":1},{"key":"L04K06020201","name":"Abholzung","type":1},{"key":"L05K1401070207","name":"tropischer Regenwald","type":1},{"key":"L07K06010301010101","name":"Agenda 21","type":2},{"key":"L04K08060103","name":"Bundesverwaltung","type":2},{"key":"L05K0601030101","name":"Nutzung der Ressourcen","type":2}],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2008-06-13T00:00:00Z","text":"Fristverlängerung","type":50},{"category":{"id":5,"name":"Adm"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2009-03-20T00:00:00Z","text":"Abgeschrieben, weil nicht innert zwei Jahren abschliessend im Rat behandelt","type":32}]},"federalCouncilProposal":{"code":"-","date":"2006-09-29T00:00:00Z","text":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion."},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"EFD","id":7,"name":"Finanzdepartement","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1147298400000+0200)\/","id":24,"name":"Im Rat noch nicht behandelt"},{"date":"\/Date(1237503600000+0100)\/","id":229,"name":"Erledigt"}],"texts":[]}],"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"councillor":{"code":2648,"gender":"m","id":1279,"name":"Nordmann Roger","officialDenomination":"Nordmann"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2300,"gender":"f","id":113,"name":"Hollenstein Pia","officialDenomination":"Hollenstein"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2394,"gender":"f","id":331,"name":"Hubmann Vreni","officialDenomination":"Hubmann"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2564,"gender":"m","id":797,"name":"Donzé Walter","officialDenomination":"Donzé"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2457,"gender":"f","id":407,"name":"Genner Ruth","officialDenomination":"Genner"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2650,"gender":"f","id":1293,"name":"John-Calame Francine","officialDenomination":"John-Calame"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2624,"gender":"m","id":1134,"name":"Recordon Luc","officialDenomination":"Recordon"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2654,"gender":"m","id":1318,"name":"Schelbert Louis","officialDenomination":"Schelbert"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2611,"gender":"m","id":1158,"name":"Lang Josef","officialDenomination":"Lang"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2517,"gender":"f","id":495,"name":"Menétrey-Savary Anne-Catherine","officialDenomination":"Menétrey-Savary"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2422,"gender":"f","id":359,"name":"Teuscher Franziska","officialDenomination":"Teuscher"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2585,"gender":"m","id":1138,"name":"Bäumle Martin","officialDenomination":"Bäumle"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2596,"gender":"f","id":1155,"name":"Frösch Therese","officialDenomination":"Frösch"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2537,"gender":"m","id":515,"name":"Studer Heiner","officialDenomination":"Studer Heiner"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2421,"gender":"f","id":358,"name":"Stump Doris","officialDenomination":"Stump"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2630,"gender":"f","id":1129,"name":"Schenker Silvia","officialDenomination":"Schenker Silvia"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2601,"gender":"f","id":1156,"name":"Heim Bea","officialDenomination":"Heim"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2569,"gender":"f","id":806,"name":"Graf Maya","officialDenomination":"Graf Maya"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion G","code":"G","id":6,"name":"Grüne Fraktion"},"type":"author"}],"shortId":"06.3236","state":{"id":229,"name":"Erledigt","doneKey":"0","newKey":0},"texts":[{"type":{"id":6,"name":"Begründung"},"value":"<p>- Urwälder sind unverzichtbare Ökosysteme. Sie regulieren das Klima, filtern Luft und Wasser, verhindern Erosion und beherbergen eine grosse Anzahl von Tier- und Pflanzenarten. Diese Wälder sind auf dem gesamten Globus in Gefahr. Obwohl die Regierungen der Welt 1992 in Rio beschlossen haben, gemeinsam gegen die Zerstörung der letzten Urwälder vorzugehen, werden heute immer noch mehr als 6 Millionen Hektar Urwald jährlich zerstört (FAO, 2005). <\/p><p>- So werden die Urwälder z. B. durch den Papierverbrauch gefährdet: Nur zwei Papiere erfüllen die Bedingung, dass für ihre Herstellung keine Urwälder abgeholzt wurden: Recyclingpapier und 100-prozentiges FSC-zertifiziertes Frischfaserpapier. Recyclingpapier ist vorzuziehen, weil es Papierfasern wiederverwertet und so Rohstoffe schont. Bei seiner Herstellung werden zwei Drittel weniger Energie und Wasser verbraucht, und die Belastung durch Chemikalien fällt viel geringer aus als beim Frischfaserpapier. Gutes Recyclingpapier erfüllt alle Anforderungen betreffend Gerätetauglichkeit sowie Archivierbarkeit und ist auch in 80er Weiss erhältlich. <\/p><p>- Die Schweiz hat sowohl die Agenda  21 von Rio 92 sowie die Abschlusserklärung der Nachfolgekonferenz in Johannesburg 2002 unterzeichnet und sich hiermit dazu verpflichtet, das Ihre zum Schutz der Biodiversität beizutragen. Der Bundesrat hat sich zudem mit seiner Strategie \"Nachhaltige Entwicklung\" zu einem sorgsamen Umgang mit Ressourcen verpflichtet. <\/p><p>- Der Anteil an Recyclingpapier in der Bundesverwaltung sank von 2002 bis 2004 von 37 Prozent auf 33 Prozent. Dieser Trend widerspricht klar der Zielsetzung des Bundesrates und dem Umweltbericht der Bundesverwaltung von 2005, der die ökologischen und ökonomischen Vorteile dieses Papiers hervorhebt. Im Zug der Umstellung auf das neue Corporate Design wird vom Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) unter dem Vorwand der Einheitlichkeit nun aber wieder die Verwendung von weissen Couverts durchgesetzt (s. Anfrage Hollenstein 05.1174). <\/p><p>- Auf Anregung der Aktion urwaldfreundlich.ch von Greenpeace, WWF und Bruno-Manser-Fonds haben sich mittlerweile 580 Gemeinden, darunter die meisten grösseren Städte, dazu verpflichtet, beim Holz- und Papiereinkauf konsequent auf nachhaltige Produkte zu setzen. Eine Umfrage bei den Kantonen hat gezeigt, dass Basel-Stadt, Genf, Neuenburg und Waadt in ihren Verwaltungen mehr als 80 Prozent Recyclingpapier oder zusammen mit FSC-Papier 100 Prozent urwaldfreundliches Papier verwenden. Diese Beispiele beweisen, dass es möglich ist, in einer Verwaltung auf urwaldschonende Papiere umzustellen.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Der Bundesrat befürwortet die Schonung natürlicher Ressourcen und ist sich der Bedeutung der Ökosysteme als unverzichtbare Lebensgrundlage bewusst. Er setzt dementsprechend die internationalen vertraglichen Verpflichtungen im Sinne seiner Strategie einer nachhaltigen Entwicklung um.<\/p><p>Aus diesem Grund hat der Bundesrat die Bundesverwaltung grundsätzlich auf den Gebrauch von Recyclingpapier verpflichtet. Dokumente sollen auf Recyclingpapier kopiert oder gedruckt werden, soweit dies aus technischen und wirtschaftlichen Gründen möglich oder sinnvoll ist. Auf eine generelle Pflicht zur Verwendung von Recyclingpapier in der Bundesverwaltung sowie auf die Festlegung einer bestimmten Quote hat der Bundesrat hingegen im Interesse der anwendungsspezifischen und technischen Anforderungen sowie der Wirtschaftlichkeit und der Aufrechterhaltung des Handlungsspielraums verzichtet.<\/p><p>Die Notwendigkeit einer genügenden Flexibilität zeigt sich insbesondere am Beispiel der Archivierung. Da alle Stellen der Bundesverwaltung der allgemeinen Archivierungspflicht unterstehen, müssen die archivwürdigen Unterlagen mit alterungsbeständigem Papier erstellt werden. Eine durchgängige Verwendung von Recyclingpapier hätte deshalb enorme Folgekosten (Papiererhaltung, Konversion der Unterlagen usw.) sowie andere Umweltbelastungen zur Folge.<\/p><p>Bereits heute wird jedoch bei der Beschaffung konsequent auf urwaldschonendes Papier aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung geachtet.<\/p><p>Mit dem Projekt Rumba hat sich der Bundesrat zum Ziel gesetzt, in den Jahren 2005\/2006 den Verbrauch von Kopierpapier auf dem Stand von 2002 zu begrenzen und den Anteil von Recyclingpapier ab 2004 jährlich zu erhöhen. Wie die bisherigen Erfahrungen zeigen, führt die Einführung von Rumba in den einzelnen Verwaltungseinheiten zu einer Senkung des Papierverbrauchs und zu einer Erhöhung des Recyclinganteils. Mit dem sich abzeichnenden Abschluss der Einführungsphase wird das Programm Rumba in Zukunft seine volle Wirkung entfalten können. Der Bundesrat hat in seiner Stellungnahme vom 17. Mai 2006 zum Evaluationsbericht der ständerätlichen Geschäftsprüfungskommission seinen Willen zur Fortführung des Programms bekräftigt und bestätigt, dass er dessen Wirksamkeit aufmerksam verfolgen werde.<\/p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, dafür zu sorgen, dass in der gesamten Bundesverwaltung mindestens 50 Prozent Recyclingpapier und im Fall von Frischfaserpapier 80-100-prozentiges FSC-zertifiziertes Papier eingesetzt wird.<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Urwaldfreundliche Bundesverwaltung. Verwendung von Recyclingpapier"}],"title":"Urwaldfreundliche Bundesverwaltung. Verwendung von Recyclingpapier"}