﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20071104</id><updated>2025-06-24T21:06:51Z</updated><additionalIndexing>04;52;Reise;Bundesamt für Umwelt;Umweltmanagement;Luftverunreinigung;Flugbenzin</additionalIndexing><affairType><abbreviation>A</abbreviation><id>18</id><name>Anfrage</name></affairType><author><councillor><code>2369</code><gender>m</gender><id>304</id><name>Baumann J. Alexander</name><officialDenomination>Baumann J. Alexander</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion V</abbreviation><code>V</code><id>4</id><name>Fraktion der Schweizerischen Volkspartei</name></faction><type>author</type></author><deposit><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2007-10-05T00:00:00Z</date><legislativePeriod>47</legislativePeriod><session>4718</session></deposit><descriptors><descriptor><key>L04K08040705</key><name>Bundesamt für Umwelt</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L05K0601040102</key><name>Umweltmanagement</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L05K0101010311</key><name>Reise</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L06K170401010104</key><name>Flugbenzin</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L04K06020309</key><name>Luftverunreinigung</name><type>1</type></descriptor></descriptors><drafts><draft><consultation><resolutions /></consultation><federalCouncilProposal><date>2007-12-14T00:00:00Z</date></federalCouncilProposal><index>0</index><links /><preConsultations /><references /><relatedDepartments><relatedDepartment><abbreviation>UVEK</abbreviation><id>9</id><name>Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>2007-10-05T00:00:00</date><id>9</id><name>Eingereicht</name></state><state><date>2007-12-14T00:00:00</date><id>229</id><name>Erledigt</name></state></states><texts /></draft></drafts><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><councillor><code>2369</code><gender>m</gender><id>304</id><name>Baumann J. Alexander</name><officialDenomination>Baumann J. Alexander</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion V</abbreviation><code>V</code><id>4</id><name>Fraktion der Schweizerischen Volkspartei</name></faction><type>author</type></role></roles><shortId>07.1104</shortId><state><id>229</id><name>Erledigt</name><doneKey>0</doneKey><newKey>0</newKey></state><texts><text><type><id>14</id><name>Antwort BR / Büro</name></type><value>&lt;p&gt;Umweltpolitik ist seit den Neunzigerjahren immer stärker von einem lokalen und regionalen zu einem globalen Politikfeld geworden. Die Lösung zahlreicher umweltpolitischer Probleme (z. B. Klimawandel, Artenverlust, Schutz der Wasserressourcen) setzt internationale Zusammenarbeit und ein koordiniertes Vorgehen voraus. Nicht zuletzt entspricht es auch einer Forderung der Wirtschaft, dass umweltrechtliche Bestimmungen international harmonisiert werden. Die Vertretung der Schweizer Interessen in diesen Prozessen führt unvermeidlich zu einer gewissen Reisetätigkeit. Das Bafu ist darauf bedacht, die Flugreisen auf das notwendige Minimum zu beschränken und wird diese Anstrengungen weiter verstärken. Aus diesem Grund werden im Bafu Flugreisen innerhalb Europas nur bewilligt, wenn keine zumutbare Alternative besteht. Im Übrigen kompensiert das Bafu genauso wie alle anderen UVEK-Ämter die durch die Flugreisen entstehenden CO2-Emissionen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hinsichtlich der Entwicklung der Flugreisen des Bafu ist zu beachten, dass sich die diesbezüglichen Aussagen im Umweltbericht 2007 der Bundesverwaltung auf das Jahr vor Einführung des Ressourcen- und Umweltmanagements im betreffenden Amt (im Bafu das Jahr 2002) und nicht - wie vom Urheber der Anfrage angenommen - auf den Vorbericht aus dem Jahr 2005 beziehen. Die im Umweltbericht ausgewiesene starke Zunahme ergibt sich somit aus der Gegenüberstellung der Werte für 2002 und 2006. Tatsache ist, dass die Zahl der zurückgelegten Flugkilometer pro Mitarbeiter beim Bafu zwischen 2005 und 2006 um 8 Prozent zurückgegangen ist.&lt;/p&gt;  Antwort des Bundesrates.</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Der Umweltbericht 2007 der Bundesverwaltung weist in seiner Statistik über Flugreisekilometer pro Mitarbeiter für das Bafu einen Spitzenwert aus, der nur noch vom EDA, Seco, Bazl, dem Staatssekretariat für Bildung und Forschung und der Bundesanwaltschaft übertroffen wird. Der Wert ist - wie kritisch angemerkt wird - im Vergleich zum Vorbericht um mehr als 10 Prozent angestiegen. Es ist nicht anzunehmen, dass dieser proportionale Anstieg die Wirkung einer Personalreduktion darstellt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie beurteilt der Bundesrat die Tatsache, dass ausgerechnet das Bundesamt, das allen Wirtschaftsteilnehmern mit Auflagen und Abgaben das Leben versauert, selber total unbekümmert - offenbar zur eigenen Imagepflege - in der Welt herumdüst?&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Bundesamt für Umweltschutz als Kerosen-Verschleuderer</value></text></texts><title>Bundesamt für Umweltschutz als Kerosen-Verschleuderer</title></affair>