﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20073232</id><updated>2025-06-25T00:18:33Z</updated><additionalIndexing>15;32;Ausbildung am Arbeitsplatz;Erwerbsleben;Lehre;junge/r Arbeitnehmer/in;Berufspraktikum;Jugendarbeitslosigkeit</additionalIndexing><affairType><abbreviation>Po.</abbreviation><id>6</id><name>Postulat</name></affairType><author><type>author</type></author><deposit><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2007-03-23T00:00:00Z</date><legislativePeriod>47</legislativePeriod><session>4716</session></deposit><descriptors><descriptor><key>L06K070202010402</key><name>Erwerbsleben</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L05K0702020112</key><name>junge/r Arbeitnehmer/in</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L04K13020201</key><name>Ausbildung am Arbeitsplatz</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L05K0702030403</key><name>Jugendarbeitslosigkeit</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L04K13020202</key><name>Berufspraktikum</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L04K13020204</key><name>Lehre</name><type>2</type></descriptor></descriptors><drafts><draft><consultation><resolutions><resolution><category><id>3</id><name>Normal</name></category><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2007-06-22T00:00:00Z</date><text>Annahme</text><type>20</type></resolution></resolutions></consultation><federalCouncilProposal><code>+</code><date>2007-05-30T00:00:00Z</date><text>Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.</text></federalCouncilProposal><index>0</index><links /><preConsultations /><references /><relatedDepartments><relatedDepartment><abbreviation>WBF</abbreviation><id>8</id><name>Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>2007-03-23T00:00:00</date><id>24</id><name>Im Rat noch nicht behandelt</name></state><state><date>2007-06-22T00:00:00</date><id>26</id><name>Angenommen</name></state><state><date>2011-06-15T00:00:00</date><id>229</id><name>Erledigt</name></state></states><texts /></draft></drafts><handling><date>2007-06-22T00:00:00Z</date><legislativePeriod>47</legislativePeriod><session>4717</session></handling><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><type>author</type></role><role><councillor><code>2526</code><gender>m</gender><id>503</id><name>Robbiani Meinrado</name><officialDenomination>Robbiani</officialDenomination></councillor><type>speaker</type></role></roles><shortId>07.3232</shortId><state><id>229</id><name>Erledigt</name><doneKey>0</doneKey><newKey>0</newKey></state><texts><text><type><id>6</id><name>Begründung</name></type><value>&lt;p&gt;Die Jugendlichen sind stärker als andere Altersgruppen von der Arbeitslosigkeit betroffen. Die Probleme, die sich stellen, um in der Arbeitswelt Fuss zu fassen, sind nur teilweise konjunkturabhängig. Daneben werden sie auch von demographischen und strukturellen Faktoren beeinflusst. Deshalb ist es unerlässlich, über spezifische Massnahmen zu verfügen, die den Jugendlichen den Einstieg in die Berufswelt erleichtern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Beim Übergang von der Schule in eine Berufslehre (erster Übergang) hat der Bundesrat bereits erhebliche Anstrengungen unternommen. Es gilt nun, auch den Übergang von der Berufslehre zur Arbeitsstelle (zweiter Übergang) vermehrt zu fördern.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>14</id><name>Antwort BR / Büro</name></type><value>Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht zu erstellen, der insbesondere folgende Fragen beantwortet:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1. Der unvermeidbare Mangel an Berufserfahrung benachteiligt die Anstellung von Jugendlichen spürbar. Wie beurteilt der Bundesrat die gegenwärtig verfügbaren Instrumente und vor allem deren Anwendung? Wie kann er die Anwendung fördern? Ist er nicht der Meinung, dass die "passive" Zeit der Arbeitslosigkeit (d. h. ohne Teilnahme an arbeitsmarktlichen Massnahmen) mit zunehmender Dauer die Einstellung zur Arbeit immer stärker beeinträchtigt, insbesondere bei den Jugendlichen, die ja erstmals mit der Arbeitswelt in Kontakt kommen?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2. Die öffentlichen Verwaltungen auf allen Ebenen (Bund, Kantone, Gemeinden) können eine entscheidende Rolle spielen. Welche Politik betreibt der Bund bei der Schaffung von Praktikumsplätzen? Inwiefern kann diese Politik Unternehmen, die vom Bund kontrolliert werden, und andere öffentliche Verwaltungen dazu bewegen, mehr zum Angebot an Praktikumsplätzen beizutragen?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;3. Die Privatunternehmen bieten heute eine beschränkte Anzahl Praktikumsplätze an. Mit welchen Massnahmen will der Bundesrat diese Unternehmen vermehrt darauf sensibilisieren, mehr Praktikumsplätze anzubieten, damit die Jugendlichen Berufserfahrungen sammeln können? Ist er der Meinung, dass es sinnvoll wäre, die Funktion von "Praktikumsstellenförderern" zu unterstützen?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;4. Einige Jugendliche werden mit zusätzlichen Problemen konfrontiert (insbesondere jene, die nicht über eine berufliche Grundbildung verfügen). Diese erschweren den Eintritt in die Arbeitswelt und können langfristig die berufliche Laufbahn und die soziale Stellung beeinflussen. Wie will der Bundesrat, insbesondere durch den Wettbewerb zwischen den Kantonen, Initiativen fördern, die dazu beitragen, diese Probleme zu überwinden? &lt;/p&gt;&lt;p&gt;5. Das Avig sieht eine beachtliche Zahl arbeitsmarktlicher Massnahmen vor. Diese müssen jedoch verstärkt werden, da die Probleme der Jugendlichen auf dem Arbeitsmarkt weiterhin existieren. Findet der Bundesrat die bestehenden Massnahmen genügend? Beabsichtigt er im Rahmen der Revision des Avig, zusätzliche Instrumente vorzuschlagen, wie z. B. eine Weiterentwicklung des Case management bis zum Übergang von der Berufslehre zur Arbeitsstelle (zweiter Übergang)?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;6. Die Wirtschaft stellt an das berufliche Anforderungsprofil immer höhere Ansprüche. Mit welchen Mitteln will der Bundesrat überprüfen und analysieren, wieweit die Inhalte der Berufslehre mit den Anforderungen der Unternehmen übereinstimmen?&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Leichterer Zugang der Jugendlichen zum Arbeitsmarkt</value></text></texts><title>Leichterer Zugang der Jugendlichen zum Arbeitsmarkt</title></affair>