{"id":20073234,"updated":"2023-07-28T13:42:02Z","additionalIndexing":"28;frühe Kindheit;Kinderbetreuung;Privathaushalt;Familie (speziell)","affairType":{"abbreviation":"Mo.","id":5,"name":"Motion"},"author":{"councillor":{"code":2629,"gender":"f","id":1148,"name":"Savary Géraldine","officialDenomination":"Savary"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion S","code":"S","id":2,"name":"Sozialdemokratische Fraktion"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2007-03-23T00:00:00Z","legislativePeriod":47,"session":"4716"},"descriptors":[{"key":"L04K01040207","name":"Kinderbetreuung","type":1},{"key":"L03K010303","name":"Familie (speziell)","type":1},{"key":"L04K01070101","name":"Privathaushalt","type":1},{"key":"L05K0107010203","name":"frühe 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Einerseits gibt es die Krippen und Horte, die von Gemeinwesen oder manchmal auch von Unternehmen geschaffen werden. Dazu braucht es viel Geld, einen Ort, an dem sie gebaut werden können, und viel Zeit, um sie ins Budget der Gemeinwesen aufzunehmen, um allfällige Einsprachen zu behandeln und, wenn sie einmal gebaut sind, um qualifiziertes Personal zu finden. Andererseits gibt es die Tagesmütter, die drei bis vier Kinder bei sich zu Hause betreuen. Das Betreuen von Kindern durch Tagesmütter ist ein flexibles System, untersteht jedoch keinerlei staatlicher Kontrolle.<\/p><p>Ich beantrage deshalb, nach einem erfolgreichen Modell in Frankreich, Familienkrippen zu schaffen und damit die Professionalität der institutionalisierten Krippen mit der Flexibilität des Systems der Tagesmütter zu vereinen. Die Verantwortung für die Familienkrippen läge bei den von den Gemeinwesen subventionierten öffentlichen Krippen. Die Eltern hätten so die Wahl, ihre Kinder in eine grosse Krippe zu geben oder sie einer Person anzuvertrauen, die von qualifiziertem Personal ausgewählt wurde und die Kinder bei sich zu Hause betreut. Die Tagesmütter, die dem Familienkrippennetz angehören, würden somit von den öffentlichen Krippen bezahlt und könnten Ferien beziehen. Der Austausch, die Zusammenarbeit und die Weiterbildung würden verstärkt, und das Betreuungsangebot würde verbessert. Der Bund könnte die Schaffung eines solchen Netzwerks im Rahmen des Bundesgesetzes über Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung finanzieren.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Die bestehenden Angebote im Bereich der familienergänzenden Kinderbetreuung sind sehr vielfältig. Neben den institutionellen Angeboten (Krippen, Tagesschulen, Horte usw.) ist die Betreuung in Tagesfamilien weit verbreitet. Die Tagesfamilien sind üblicherweise in Vereinen organisiert, welche folgende Funktionen haben: Einerseits übernehmen und koordinieren sie für ihre Mitglieder wichtige Dienstleistungen wie Vermittlung von zu betreuenden Kindern, Inkasso und Entlöhnung, Versicherung usw., und sie organisieren die Aus- und Weiterbildung der Tageseltern. Andererseits fungieren die Vereine als Dienstleister für nachfragende Eltern. Sie vermitteln eine geeignete Tagesfamilie, bieten Beratung und Vermittlung in Konfliktsituationen an und bürgen für sichere und qualitativ gute Betreuungsverhältnisse. Die Tageselternvereine werden zum Teil durch die öffentliche Hand finanziell unterstützt.<\/p><p>In der jüngeren Vergangenheit haben sich im Bereich der Tagesfamilien die Vernetzung und die Professionalisierung beschleunigt. Es wurden neue Vereine gegründet, Vereine haben fusioniert, und es wurden professionelle Geschäftsstellen eröffnet. Im Mai 2006 wurde der Verband \"Tagesfamilien Schweiz\" gegründet, der sich auf nationaler Ebene für die Förderung und Professionalisierung von Betreuungsstrukturen im Bereich Tagespflege einsetzt.<\/p><p>Mit dem auf acht Jahre befristeten Impulsprogramm des Bundes zur Förderung der familienergänzenden Kinderbetreuung wird auch der Bereich der Tagesfamilien gefördert. Im Gegensatz zu den Kindertagesstätten und schulergänzenden Einrichtungen, welche Starthilfen für neugeschaffene Betreuungsplätze erhalten, werden Finanzhilfen im Bereich der Tagesfamilien ausschliesslich für Projekte, welche die Koordination und Vernetzung fördern, sowie an Vereine, welche ihren Mitgliedern Aus- und Weiterbildungskurse anbieten, vergeben.<\/p><p>Die Motionärin bringt mit den sogenannten Familienkrippen eine neue Organisationsform im Betreuungsbereich ins Spiel. Es handelt sich dabei um eine Institution, die klassische Krippenplätze anbietet und gleichzeitig Tageseltern beschäftigt. Inwieweit diese neuen Institutionen den Zielsetzungen des Impulsprogramms entsprechen, muss von Fall zu Fall beurteilt werden. Sollten die Familienkrippen z. B. die Aus- und Weiterbildung der bei ihnen angestellten Tagesfamilien fördern, kann der Bund Finanzhilfen ausrichten. Insofern ist dieses Anliegen der Motionärin bereits erfüllt.<\/p><p>Grundsätzlich muss aber festgehalten werden, dass für die Bereitstellung, Förderung und Koordination des familienergänzenden Betreuungsangebotes die Kantone und Gemeinden zuständig sind. Der Bund hat hier nur eine subsidiäre Funktion, die er mit dem Impulsprogramm auch wahrnimmt. Die Forderung der Motionärin, wonach der Bund die Federführung für den Aufbau eines neuen Netzwerkes übernehmen soll, widerspricht der genannten Rollenteilung zwischen Bund und Kantonen. Deshalb erachtet es der Bundesrat als nicht angezeigt, hier zusätzliche Steuerungsinstrumente des Bundes aufzubauen.<\/p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, zusammen mit privaten Organisationen, Kantons- und Gemeindebehörden die Schaffung eines Netzes von Familienkrippen zu fördern. Ein solches Netzwerk erlaubt die Zusammenarbeit zwischen dem aktuellen System der Tagesmütter und den von den Gemeinden und Kantonen subventionierten Krippen und Horten. Die Familienkrippen sollen durch das Impulsprogramm des Bundes für familienergänzende Kinderbetreuungsplätze mitfinanziert werden.<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Schaffung von Tagesfamilienplätzen"}],"title":"Schaffung von Tagesfamilienplätzen"}