{"id":20073399,"updated":"2023-07-28T07:51:25Z","additionalIndexing":"32;48;Schulbusdienst;Führerschein;Strassenverkehrsordnung;Omnibus;Schüler\/in","affairType":{"abbreviation":"Ip.","id":8,"name":"Interpellation"},"author":{"councillor":{"code":2370,"gender":"m","id":305,"name":"Berberat Didier","officialDenomination":"Berberat"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion S","code":"S","id":2,"name":"Sozialdemokratische Fraktion"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2007-06-20T00:00:00Z","legislativePeriod":47,"session":"4717"},"descriptors":[{"key":"L04K18020401","name":"Führerschein","type":1},{"key":"L05K1301020103","name":"Schüler\/in","type":1},{"key":"L05K1803010104","name":"Omnibus","type":1},{"key":"L04K13010206","name":"Schulbusdienst","type":1},{"key":"L04K18020406","name":"Strassenverkehrsordnung","type":1}],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":2,"name":"Diskussion"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2007-10-05T00:00:00Z","text":"Diskussion verschoben","type":29},{"category":{"id":5,"name":"Adm"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2009-06-12T00:00:00Z","text":"Abgeschrieben, weil nicht innert zwei Jahren abschliessend im Rat behandelt","type":32}]},"federalCouncilProposal":{"date":"2007-09-12T00:00:00Z"},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"UVEK","id":9,"name":"Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1182290400000+0200)\/","id":24,"name":"Im Rat noch nicht behandelt"},{"date":"\/Date(1244757600000+0200)\/","id":229,"name":"Erledigt"}],"texts":[]}],"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"councillor":{"code":2622,"gender":"m","id":1145,"name":"Perrin Yvan","officialDenomination":"Perrin"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2527,"gender":"m","id":504,"name":"Rossini Stéphane","officialDenomination":"Rossini"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2478,"gender":"f","id":454,"name":"Chappuis Liliane","officialDenomination":"Chappuis"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2610,"gender":"m","id":1154,"name":"Kohler Pierre","officialDenomination":"Kohler Pierre"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2624,"gender":"m","id":1134,"name":"Recordon Luc","officialDenomination":"Recordon"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2483,"gender":"f","id":459,"name":"Dormond Béguelin Marlyse","officialDenomination":"Dormond Béguelin"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2598,"gender":"m","id":1117,"name":"Germanier Jean-René","officialDenomination":"Germanier"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2540,"gender":"m","id":518,"name":"Vaudroz René","officialDenomination":"Vaudroz René"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2413,"gender":"m","id":349,"name":"Rennwald Jean-Claude","officialDenomination":"Rennwald"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2589,"gender":"m","id":1116,"name":"Burkhalter Didier","officialDenomination":"Burkhalter"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2367,"gender":"m","id":301,"name":"Banga Boris","officialDenomination":"Banga"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2333,"gender":"m","id":241,"name":"Zisyadis Josef","officialDenomination":"Zisyadis"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2491,"gender":"f","id":524,"name":"Garbani Valérie","officialDenomination":"Garbani Valérie"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2625,"gender":"m","id":1132,"name":"Rey Jean-Noël","officialDenomination":"Rey Jean-Noël"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2633,"gender":"m","id":1160,"name":"Vanek Pierre","officialDenomination":"Vanek"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2370,"gender":"m","id":305,"name":"Berberat Didier","officialDenomination":"Berberat"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion S","code":"S","id":2,"name":"Sozialdemokratische Fraktion"},"type":"author"}],"shortId":"07.3399","state":{"id":229,"name":"Erledigt","doneKey":"0","newKey":0},"texts":[{"type":{"id":6,"name":"Begründung"},"value":"<p>Vor dem 1. April 2003 wurde bei bestandener Führerprüfung der Kategorie B automatisch auch der Ausweis der Kategorie D2 erteilt, der zum Führen von Kleinbussen zu nicht berufsmässigen Zwecken berechtigte, wobei die Anzahl Sitzplätze nicht begrenzt war, aber ein Maximalgewicht von 3,5 Tonnen galt. Für den berufsmässigen Transport (oft einige Stunden pro Tag) wurde ein Ausweis der Kategorie D1 verlangt, der unter relativ einfachen Bedingungen erlangt werden konnte. Heute muss man nach Artikel 3 Absätze 1 und 2 der Verkehrszulassungsverordnung zum Führen eines Kleinbusses mit mehr als 16 Sitzplätzen im Besitz eines Ausweises der Kategorie D (Gesellschaftswagen) sein. Diese neue gesetzliche Regelung erschwert nicht nur die Schultransporte in vielen Kantonen, sondern auch die Beförderung von Kindern, Erwachsenen und älteren Personen, die in Institutionen untergebracht sind. Da aber die Mehrheit der Lenkerinnen und Lenker nicht im Besitz eines Ausweises der Kategorie D ist, müssen die Gemeinden und Institutionen entweder die Investitionskosten für den Kauf von zusätzlichen Bussen und die Ausgaben für zusätzliches Personal erhöhen oder aber ihre Lenkerinnen und Lenker dazu verpflichten, den Führerausweis für Gesellschaftswagen zu erwerben. Dies verlangt grosse finanzielle Investitionen (zwischen 10 000 und 15 000 Franken) und grossen persönlichen Einsatz; diese stehen in keinem Verhältnis zu den Anforderungen, die das Lenken von Schulbussen stellt. Diese Interpellation will nicht etwa die grosse Verantwortung, die den Lenkerinnen und Lenkern von Schulbussen zufällt, minimieren. Sie will die Einführung eines speziellen Führerausweises veranlassen, der die sichere Personenbeförderung gewährleistet, ohne dass ein Führerausweis für Gesellschaftswagen verlangt wird. Das Streben nach einer europaweiten Harmonisierung ist zwar durchaus nachvollziehbar, doch weise ich darauf hin, dass diese Art von Führerausweis nur in der Schweiz gültig sein sollte und dass wir ausserdem nicht alle europäischen Regelungen übernehmen müssen, da die Schweiz momentan leider nicht der EU angehört.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Der Interpellant verlangt auf das Gebiet der Schweiz beschränkte Erleichterungen zum Führen von Kleinbussen mit mehr als 16 Sitzplätzen ausser dem Führersitz.<\/p><p>Kleinbusse haben per Definition ein Gesamtgewicht von höchstens 3,5 Tonnen und können somit gestützt auf entsprechende Übergangsbestimmungen mit den vor dem 1. April 2003 erworbenen Führerausweisen der Kategorien D2 (für nichtberufsmässige Fahrten) bzw. D1 (für berufsmässige Fahrten) weiterhin gefahren werden. Die Anzahl der Sitzplätze eines Kleinbusses spielt in diesem Fall keine Rolle. Da die grosse Mehrheit der bisherigen Führer und Führerinnen von Schulbussen von diesen Übergangsbestimmungen profitieren kann, dürfte der Schultransport weder aktuell noch in naher Zukunft gefährdet sein.<\/p><p>Nicht ausreichend ist hingegen nach neuem Recht der Führerausweis der Kategorie B, da dieser nur noch zum Führen von Personenwagen (maximal 8 Sitzplätze ausser dem Führersitz) berechtigt. Zum Führen eines Fahrzeuges mit mehr als 8, aber nicht mehr als 16 Sitzplätzen nebst dem Führersitz ist heute der Führerausweis der Kategorie D1 und für Fahrzeuge mit mehr als 16 Sitzplätzen nebst dem Führersitz der Führerausweis der Kategorie D erforderlich. Wo erwachsene Personen mit einem Kleinbus transportiert werden sollen, dürften 16 Sitzplätze zusätzlich zum Führersitz mit Blick auf das maximale Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen ausreichen, sodass auch hier in aller Regel kein D-Ausweis erforderlich ist.<\/p><p>Die strengeren Vorschriften sind zum Teil Ausfluss der angestrebten Harmonisierung mit den Führerausweiskategorien der EU. Die Verwendung der international harmonisierten Piktogramme erleichtert das Fahren im Ausland.<\/p><p>Unabhängig von der Harmonisierung wurde mit der Neudefinition der Kategorien auch eine Verbesserung der Verkehrssicherheit bezweckt. Der Bundesrat ist der Auffassung, dass insbesondere Schulkinder, Behinderte sowie Seniorinnen und Senioren Anspruch darauf haben, von bestmöglich ausgebildeten Personen transportiert zu werden; dies umso mehr, als gerade diese Personengruppen ihr Transportmittel häufig nicht selber auswählen können und daher auf die speziellen Angebote angewiesen sind. Es drängt sich deshalb auf, diese Passagiere bestmöglich zu schützen und nicht den Verdacht aufkommen zu lassen, dass die Anforderungen an die Qualifikation von Führerinnen und Führern weniger streng gehandhabt werden, sobald die Transportkosten ganz oder zum Teil von der öffentlichen Hand übernommen werden müssen.<\/p><p>Aus den genannten Gründen zieht der Bundesrat keine weiter gehenden Erleichterungen für das Führen von Kleinbussen in Betracht.<\/p>  Antwort des Bundesrates."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Seitdem für das Führen von Kleinbussen mit mehr als 16 Sitzplätzen ein Führerausweis der Kategorie D (Gesellschaftswagen) verlangt wird, ist der Schultransport gefährdet. Selbstverständlich tragen die Lenkerinnen und Lenker eine grosse Verantwortung, und es ist normal, dass in diesem Bereich Anforderungen gestellt werden. Dennoch finde ich es unverhältnismässig, für das Führen von Kleinbussen einen Führerausweis für Gesellschaftswagen (Kategorie D) zu verlangen. Deshalb frage ich den Bundesrat, ob er die Einführung eines speziellen Führerausweises für das Führen solcher Kleinbusse in Betracht ziehen und damit von der Anforderung eines Ausweises der Kategorie D absehen wird.<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Brauchen wir bald einen Pilotenausweis zum Führen von Schulbussen?"}],"title":"Brauchen wir bald einen Pilotenausweis zum Führen von Schulbussen?"}