{"id":20073566,"updated":"2025-11-14T08:19:10Z","additionalIndexing":"52;Aargau;Wasserlauf;Katastrophe;Hochwasserschutz;Überschwemmung;Solothurn (Kanton)","affairType":{"abbreviation":"Ip.","id":8,"name":"Interpellation"},"author":{"councillor":{"code":2147,"gender":"m","id":173,"name":"Reimann Maximilian","officialDenomination":"Reimann Maximilian"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion V","code":"V","id":4,"name":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"SR","id":2,"name":"Ständerat","type":"S"},"date":"2007-09-17T00:00:00Z","legislativePeriod":47,"session":"4718"},"descriptors":[{"key":"L05K0602020603","name":"Überschwemmung","type":1},{"key":"L06K060103020202","name":"Hochwasserschutz","type":1},{"key":"L04K06020206","name":"Katastrophe","type":1},{"key":"L04K06030110","name":"Wasserlauf","type":1},{"key":"L05K0301010115","name":"Solothurn (Kanton)","type":2},{"key":"L05K0301010101","name":"Aargau","type":2}],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"committee":{"abbreviation":"Bü-SR","id":14,"name":"Büro SR","abbreviation1":"Bü-S","abbreviation2":"Bü","committeeNumber":14,"council":{"abbreviation":"SR","id":2,"name":"Ständerat","type":"S"},"typeCode":1},"council":null,"date":"2007-09-20T00:00:00Z","text":"Dringlichkeit abgelehnt","type":94},{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"SR","id":2,"name":"Ständerat","type":"S"},"date":"2008-03-19T00:00:00Z","text":"Erledigt","type":30}]},"federalCouncilProposal":{"date":"2007-11-07T00:00:00Z"},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"UVEK","id":9,"name":"Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1189980000000+0200)\/","id":24,"name":"Im Rat noch nicht behandelt"},{"date":"\/Date(1205881200000+0100)\/","id":229,"name":"Erledigt"}],"texts":[]}],"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"SR","id":2,"name":"Ständerat","type":"S","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"councillor":{"code":2147,"gender":"m","id":173,"name":"Reimann Maximilian","officialDenomination":"Reimann Maximilian"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion V","code":"V","id":4,"name":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei"},"type":"author"}],"shortId":"07.3566","state":{"id":229,"name":"Erledigt","doneKey":"0","newKey":0},"texts":[{"type":{"id":6,"name":"Begründung"},"value":"<p>Die intensiven Regenfälle in der zweiten August-Woche - insbesondere in den oberen Einzugsgebieten von Aare und Saane - hatten dazu geführt, dass die Schleusen beim Aare-Abfluss aus dem Bielersee voll geöffnet wurden. Das führte dazu, dass entgegen der \"Murgenthaler Bedingung\", die beim Eintritt der Aare in den Kanton Aargau ein Wasservolumen von maximal 850 Kubikmeter pro Sekunde zulässt, bis zu 1260 Kubikmeter bei Murgenthal durchdrängten. Massive Überschwemmungen in den weiter unten liegenden Flussregionen bis zur Mündung der Aare in den Rhein waren die logische Folge.<\/p><p>Inzwischen haben Besprechungen zwischen den betroffenen Kantonen und dem Bund (Bundesamt für Umwelt) stattgefunden. Was die betroffene Bevölkerung im Aargau betrifft, möchte sie ab sofort die Gewähr haben, dass es wegen unsach- bzw. unfachgerechter Regulierung des Hochwasserabflusses aus dem Bielersee nicht mehr zu analogen Katastrophen wie im letzten August kommen wird oder dass natürliche Hochwasserpegel nicht noch durch \"fahrlässige Menschenhand am Bielersee\" intensiviert werdenund das Gefahrenpotenzial in die Höhe geschraubt wird. Es ist deshalb von vordringlicher Priorität, die Haltung und die Sofortmassnahmen des Bundes in dieser leidigen Angelegenheit, nicht zuletzt auch im Licht von Artikel 44 der Bundesverfassung, zu erfahren.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Die Bedienung des Wehrs Nidau-Port für die Regelung der Wasserstände der drei Jurarandseen und des Aareabflusses obliegt dem Kanton Bern. Das entsprechende Reglement wurde von den an der zweiten Juragewässerkorrektion beteiligten Kantonen (Waadt, Freiburg, Neuenburg, Bern, Solothurn) aufgestellt und durch den Bundesrat genehmigt.<\/p><p>Inwiefern eine unsachgerechte Regulierung des Wasserabflusses der Aare aus dem Bielersee eine Mitursache für die Überschwemmungen u. a. im Kanton Aargau war, wird zurzeit im Rahmen der Ereignisanalyse des Hochwassers 2007 geprüft. Die Analyse erfolgt unter der Federführung des Bundesamtes für Umwelt. In einer Begleitgruppe sind die an der zweiten Juragewässerkorrektion beteiligten Kantone sowie der Kanton Aargau vertreten.<\/p>  Antwort des Bundesrates."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Kann der Bundesrat der verunsicherten Bevölkerung entlang des Aare-Laufes in den Kantonen Solothurn und Aargau mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit versichern, dass es wegen unsachgerechter Regulierung des Hochwasserabflusses der Aare aus dem Bielersee künftig nicht mehr zu Überschwemmungskatastrophen wie derjenigen vom 8.\/9. August 2007 kommen wird, die insbesondere den Aargau schwer getroffen hat?<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Hochwasserabfluss am Bielersee. Überschwemmungskatastrophe in aareabwärts gelegenen Regionen"}],"title":"Hochwasserabfluss am Bielersee. Überschwemmungskatastrophe in aareabwärts gelegenen Regionen"}