{"id":20073736,"updated":"2023-07-27T20:43:04Z","additionalIndexing":"52;08;Umweltpolitik (speziell);Erhaltung der Ressourcen;internationale Organisation;Klimaveränderung;Gute Dienste","affairType":{"abbreviation":"Po.","id":6,"name":"Postulat"},"author":{"councillor":{"code":2422,"gender":"f","id":359,"name":"Teuscher Franziska","officialDenomination":"Teuscher"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion G","code":"G","id":6,"name":"Grüne Fraktion"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2007-10-05T00:00:00Z","legislativePeriod":47,"session":"4718"},"descriptors":[{"key":"L04K06020209","name":"Klimaveränderung","type":1},{"key":"L04K10020103","name":"internationale Organisation","type":1},{"key":"L03K060103","name":"Umweltpolitik (speziell)","type":1},{"key":"L04K06010406","name":"Erhaltung der Ressourcen","type":1},{"key":"L03K100108","name":"Gute Dienste","type":1}],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":5,"name":"Adm"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2009-09-25T00:00:00Z","text":"Abgeschrieben, weil nicht innert zwei Jahren abschliessend im Rat behandelt","type":32}]},"federalCouncilProposal":{"code":"-","date":"2007-12-07T00:00:00Z","text":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates."},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"UVEK","id":9,"name":"Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1191535200000+0200)\/","id":24,"name":"Im Rat noch nicht behandelt"},{"date":"\/Date(1253829600000+0200)\/","id":229,"name":"Erledigt"}],"texts":[]}],"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"councillor":{"code":2635,"gender":"m","id":1110,"name":"Vischer Daniel","officialDenomination":"Vischer Daniel"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2288,"gender":"m","id":76,"name":"Fasel Hugo","officialDenomination":"Fasel"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2569,"gender":"f","id":806,"name":"Graf Maya","officialDenomination":"Graf Maya"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2457,"gender":"f","id":407,"name":"Genner Ruth","officialDenomination":"Genner"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2650,"gender":"f","id":1293,"name":"John-Calame Francine","officialDenomination":"John-Calame"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2624,"gender":"m","id":1134,"name":"Recordon Luc","officialDenomination":"Recordon"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2654,"gender":"m","id":1318,"name":"Schelbert Louis","officialDenomination":"Schelbert"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2611,"gender":"m","id":1158,"name":"Lang Josef","officialDenomination":"Lang"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2615,"gender":"m","id":1112,"name":"Müller Geri","officialDenomination":"Müller Geri"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2517,"gender":"f","id":495,"name":"Menétrey-Savary Anne-Catherine","officialDenomination":"Menétrey-Savary"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2655,"gender":"m","id":1321,"name":"Bernhardsgrütter Urs","officialDenomination":"Bernhardsgrütter"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2596,"gender":"f","id":1155,"name":"Frösch Therese","officialDenomination":"Frösch"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2579,"gender":"m","id":1065,"name":"Leuenberger Ueli","officialDenomination":"Leuenberger-Genève"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2422,"gender":"f","id":359,"name":"Teuscher Franziska","officialDenomination":"Teuscher"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion G","code":"G","id":6,"name":"Grüne Fraktion"},"type":"author"}],"shortId":"07.3736","state":{"id":229,"name":"Erledigt","doneKey":"0","newKey":0},"texts":[{"type":{"id":6,"name":"Begründung"},"value":"<p>Die Schweiz hat eine humanitäre Tradition. Die Erhaltung unserer Lebensgrundlage und der verantwortungsbewusste Umgang mit den immer knapper werdenden Ressourcen (u. a. Erdöl, Erdgas) sind eine humanitäre Aufgabe. Der Klimaschutz kann nur international vernetzt erfolgreich sein. Der Klimawandel stellt in den kommenden Jahren eine der grössten Herausforderungen für unseren Planeten dar. Analog dem internationalen Roten Kreuz soll die Schweiz die Einrichtung einer unabhängigen unpolitischen Organisation für den Klimaschutz prüfen. Ziel dieser Organisation wäre es, die Erde vor dem Klimawandel zu schützen und den Ressourcenverschleiss einzudämmen. Die Schweiz könnte in diesem internationalen Komitee für den Klimaschutz eine Schlüsselrolle übernehmen. Sie könnte sich darum bemühen, die reichen Industrieländer und die Länder der Dritten Welt an einen Tisch zu bringen. Entwicklungs- und Schwellenländer wie China, Indien oder Brasilien mahnen nämlich zu Recht, die Klimaerwärmung sei auf die Sünden der Industrienationen zurückzuführen.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Der Klimawandel ist eine der grössten Herausforderungen unserer Zeit und kann nur durch internationale Zusammenarbeit erfolgreich angegangen werden. Die Schweiz engagiert sich daher seit Jahren aktiv in den internationalen Klimaschutzprozessen. In den Verhandlungen im Rahmen der Uno-Klimakonvention und des Kyoto-Protokolls verfügt sie als Sprecherin der von ihr geleiteten Ländergruppe \"Environment Integrity Group\" über eine gewichtige Stimme. Sie wird dank ihren ambitiösen und konstruktiven Vorschlägen weitherum als glaubwürdige Verhandlungspartnerin wahrgenommen. Die Schweiz ist auch im Zwischenstaatlichen Ausschuss für Klimaänderungen (IPCC) durch mehrere Wissenschafterinnen und Wissenschafter vertreten.<\/p><p>Die Schaffung neuer Institutionen ist nach Ansicht des Bundesrates nicht der richtige Weg, um den Klimawandel aufzuhalten. Zum einen würde die Schaffung einer neuen Klimainstitution den laufenden Bestrebungen zur Stärkung des internationalen Umweltregimes zuwiderlaufen. Ausgangspunkt dieser Bestrebungen ist eine im Jahr 2002 durchgeführte Analyse des Umweltprogramms der Uno. Diese hatte gezeigt, dass die Vermehrung der internationalen Umweltinstitutionen insgesamt nicht zu einer Stärkung, sondern zu einer Schwächung des globalen Umweltsystems geführt hat. Zum anderen würde die Schaffung eines internationalen Komitees für den Klimaschutz unweigerlich bestehende Institutionen wie das Sekretariat für die Uno-Klimakonvention und das Kyoto-Protokoll oder das IPCC duplizieren. Im Übrigen ist die Parallele zum Internationalen Komitee vom Roten Kreuz insofern nicht korrekt, als dieses zu einem Zeitpunkt gegründet wurde, als es noch keine vergleichbaren zwischenstaatlichen Organisationen gab.<\/p><p>Der Bundesrat ist jedoch gewillt, das Engagement der Schweiz in der internationalen Klimapolitik innerhalb der bestehenden Organisationen und Institutionen fortzuführen.<\/p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Idee eines internationalen Komitees für den Klimaschutz zu prüfen.<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Internationales Komitee für den Klimaschutz"}],"title":"Internationales Komitee für den Klimaschutz"}