﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20083104</id><updated>2023-07-28T10:35:25Z</updated><additionalIndexing>04;48;Mobilität;Kohlendioxid;Bundesangestellte;Verschmutzung durch das Auto;Pendlerverkehr;Beförderungsart;Luftverunreinigung;Modal Split</additionalIndexing><affairType><abbreviation>Mo.</abbreviation><id>5</id><name>Motion</name></affairType><author><councillor><code>2710</code><gender>f</gender><id>3907</id><name>Thorens Goumaz Adèle</name><officialDenomination>Thorens Goumaz</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion G</abbreviation><code>G</code><id>6</id><name>Grüne Fraktion</name></faction><type>author</type></author><deposit><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2008-03-19T00:00:00Z</date><legislativePeriod>48</legislativePeriod><session>4802</session></deposit><descriptors><descriptor><key>L06K080601030103</key><name>Bundesangestellte</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L04K18010212</key><name>Mobilität</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L04K18010216</key><name>Pendlerverkehr</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L04K06020309</key><name>Luftverunreinigung</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L04K06020314</key><name>Verschmutzung durch das Auto</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L06K070501020901</key><name>Kohlendioxid</name><type>2</type></descriptor><descriptor><key>L04K18010304</key><name>Modal Split</name><type>2</type></descriptor><descriptor><key>L03K180103</key><name>Beförderungsart</name><type>2</type></descriptor></descriptors><drafts><draft><consultation><resolutions><resolution><category><id>3</id><name>Normal</name></category><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2009-06-11T00:00:00Z</date><text>Ablehnung</text><type>22</type></resolution></resolutions></consultation><federalCouncilProposal><code>-</code><date>2008-05-07T00:00:00Z</date><text>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.</text></federalCouncilProposal><index>0</index><links /><preConsultations /><references /><relatedDepartments><relatedDepartment><abbreviation>EFD</abbreviation><id>7</id><name>Finanzdepartement</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>2008-03-19T00:00:00</date><id>24</id><name>Im Rat noch nicht behandelt</name></state><state><date>2009-06-11T00:00:00</date><id>229</id><name>Erledigt</name></state></states><texts /></draft></drafts><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><councillor><code>2669</code><gender>m</gender><id>3865</id><name>Steiert Jean-François</name><officialDenomination>Steiert</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2726</code><gender>f</gender><id>3923</id><name>Marra Ada</name><officialDenomination>Marra</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2422</code><gender>f</gender><id>359</id><name>Teuscher Franziska</name><officialDenomination>Teuscher</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2727</code><gender>m</gender><id>3924</id><name>van Singer Christian</name><officialDenomination>van Singer</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2650</code><gender>f</gender><id>1293</id><name>John-Calame Francine</name><officialDenomination>John-Calame</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2579</code><gender>m</gender><id>1065</id><name>Leuenberger Ueli</name><officialDenomination>Leuenberger-Genève</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2668</code><gender>f</gender><id>3833</id><name>Aubert Josiane</name><officialDenomination>Aubert</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2023</code><gender>m</gender><id>724</id><name>Brélaz Daniel</name><officialDenomination>Brélaz</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2648</code><gender>m</gender><id>1279</id><name>Nordmann Roger</name><officialDenomination>Nordmann</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2611</code><gender>m</gender><id>1158</id><name>Lang Josef</name><officialDenomination>Lang</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2672</code><gender>f</gender><id>3869</id><name>Bänziger Marlies</name><officialDenomination>Bänziger</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2710</code><gender>f</gender><id>3907</id><name>Thorens Goumaz Adèle</name><officialDenomination>Thorens Goumaz</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion G</abbreviation><code>G</code><id>6</id><name>Grüne Fraktion</name></faction><type>author</type></role></roles><shortId>08.3104</shortId><state><id>229</id><name>Erledigt</name><doneKey>0</doneKey><newKey>0</newKey></state><texts><text><type><id>6</id><name>Begründung</name></type><value>&lt;p&gt;Ein Drittel der Distanzen, die wir Jahr für Jahr zurücklegen, entfällt auf unseren Arbeitsweg. Deshalb ist es sinnvoll, Massnahmen zu ergreifen, um die CO2-Emissionen im Rahmen der beruflichen Mobilität zu reduzieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein "Mobilitätsplan" ist eine Möglichkeit, um die Mobilität der Angestellten eines Unternehmens oder einer öffentlichen Einrichtung zu steuern. Der Arbeitgeber bietet den Angestellten verschiedene Massnahmen an, mit denen im Geschäfts- und Pendlerverkehr Alternativen zum motorisierten Individualverkehr gefördert werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Angestellten können mit verschiedenen Massnahmen dazu ermuntert werden, ohne ihr Auto arbeiten zu gehen: Vergünstigungen für die Abonnements des öffentlichen Verkehrs, Car-Sharing, Aktionen wie "Bike to work", selektive Zuteilung der Parkplätze, Schaffung von Veloabstellplätzen, Bereitstellen von Duschen und Fächern für Velofahrerinnen und Velofahrer usw.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn möglich muss die Zahl der geschäftlichen Fahrten reduziert werden, und dem Zug ist stets Vorrang zu geben. Andere Lösungen, wie Mobility, können eingesetzt werden, um den Fahrzeugbestand zu reduzieren. Unerlässliche Motorfahrzeuge sind nach den jüngsten ökologischen Kriterien zu ersetzen (u. a. mit sparsamen, gasbetriebenen, hybriden, elektrischen Modellen).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zahlreiche Unternehmen wie Rolex, Philip Morris, Migros, Unaxis, Novartis, Audemars Piguet, Swissmill oder auch Pictet haben bereits solche Pläne eingeführt, auch die Uno in Genf und das "Département des infrastructures" im Kanton Waadt. Letzteres spart mit dem Mobilitätsplan rund 100 000 Franken pro Jahr, deshalb wird die gesamte Verwaltung des Kantons Waadt diesen Plan übernehmen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bis heute gibt es in der Bundesverwaltung keine einheitliche Strategie, die systematisch angewendet wird - auch wenn verschiedene Departemente, besonders im Bereich der Dienstreisen, Anstrengungen unternehmen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Bund, einschliesslich der Regiebetriebe, hat eine Menge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wenn diese ihr Mobilitätsverhalten anpassen, wird nicht nur deutlich weniger CO2 ausgestossen, sondern auch massiv Geld gespart. Es ist wichtig, dass der Bund mit gutem Beispiel vorangeht; damit schafft er einen Anreiz für andere Gemeinwesen und für Unternehmen.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>14</id><name>Antwort BR / Büro</name></type><value>&lt;p&gt;Der Bundesrat verfolgt eine Politik, die sich dem Schutz von Umwelt und Gesundheit des Personals verschreibt. Gemäss Artikel 10 der Bundespersonalverordnung vom 3. Juli 2001 ergreifen die Departemente im Rahmen der bundesrätlichen Vorgaben geeignete Massnahmen zur Förderung eines ökologischen, gesundheitsbewussten und sicherheitsfördernden Verhaltens ihrer Angestellten bei der Arbeit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In diesem Sinne werden bereits konkrete Leistungen für die gesamte Bundesverwaltung erbracht. Zum Beispiel wird den Angestellten für die Dauer des Arbeitsverhältnisses entweder gratis ein Halbtaxabonnement der SBB oder vergünstigt ein Generalabonnement abgegeben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als Folge davon benützen zahlreiche Pendlerinnen und Pendler den öffentlichen Verkehr, um sich an ihren Arbeitsort in Bern zu begeben. Die Angestellten benützen in der Regel auch für ihre Dienstreisen den öffentlichen Verkehr.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In gewissen Verwaltungseinheiten werden weitere umweltfreundliche Massnahmen umgesetzt, u. a. die Bereitstellung von Fahrrädern für das Personal, die Installation von Duschen und die Durchführung von gesundheitsfördernden Programmen für die Angestellten. Mehrere in Bern angesiedelte Bundesämter werden sich zudem an der Aktion "Bike to work" beteiligen, die vom 1. bis 30. Juni 2008 stattfindet. Die Anzahl Parkplätze für Privatfahrzeuge hingegen ist in den meisten Verwaltungseinheiten sehr beschränkt, und die Gebühren müssen vom Personal selber übernommen werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Dezentralisierung der Verwaltungseinheiten, die überall in der Schweiz verteilt sind, erfordert demnach ein pragmatisches und umweltbewusstes Verhalten. In diesem Sinne werden die Departemente aufgefordert, die Bemühungen, mit denen die Umwelt geschützt und die Gesundheit des Bundespersonals gefördert werden soll, aus eigener Initiative fortzusetzen.&lt;/p&gt;  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Der Bundesrat wird beauftragt, für das gesamte Bundespersonal einen Mobilitätsplan zu erarbeiten und umzusetzen.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Mobilitätsplan für die Bundesverwaltung</value></text></texts><title>Mobilitätsplan für die Bundesverwaltung</title></affair>