{"id":20083112,"updated":"2025-06-25T00:25:21Z","additionalIndexing":"15;Gesundheitsrisiko;Medikamentenkonsum;Berufskrankheit;Stress;Arbeitssicherheit;Arbeitsbedingungen;Arbeitspsychologie","affairType":{"abbreviation":"Po.","id":6,"name":"Postulat"},"author":{"councillor":{"code":2413,"gender":"m","id":349,"name":"Rennwald Jean-Claude","officialDenomination":"Rennwald"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion S","code":"S","id":2,"name":"Sozialdemokratische Fraktion"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2008-03-19T00:00:00Z","legislativePeriod":48,"session":"4802"},"descriptors":[{"key":"L04K07020502","name":"Arbeitsbedingungen","type":1},{"key":"L06K070205020101","name":"Arbeitspsychologie","type":1},{"key":"L06K010503010202","name":"Medikamentenkonsum","type":1},{"key":"L05K0702050202","name":"Arbeitssicherheit","type":1},{"key":"L07K07020502010104","name":"Stress","type":1},{"key":"L06K070205020205","name":"Berufskrankheit","type":2},{"key":"L04K01050510","name":"Gesundheitsrisiko","type":2}],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2008-06-13T00:00:00Z","text":"Annahme","type":20},{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2013-06-12T00:00:00Z","text":"Abschreibung","type":15},{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2013-06-12T00:00:00Z","text":"Im Zusammenhang mit der Beratung des Geschäfts 13.006","type":0}]},"federalCouncilProposal":{"code":"+","date":"2008-05-07T00:00:00Z","text":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates."},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"WBF","id":8,"name":"Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1205881200000+0100)\/","id":24,"name":"Im Rat noch nicht behandelt"},{"date":"\/Date(1213308000000+0200)\/","id":26,"name":"Angenommen"},{"date":"\/Date(1378159200000+0200)\/","id":229,"name":"Erledigt"}],"texts":[]}],"handling":{"date":"2008-06-13T00:00:00Z","legislativePeriod":48,"session":"4804"},"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"councillor":{"code":2669,"gender":"m","id":3865,"name":"Steiert Jean-François","officialDenomination":"Steiert"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2370,"gender":"m","id":305,"name":"Berberat Didier","officialDenomination":"Berberat"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2423,"gender":"f","id":360,"name":"Thanei Anita","officialDenomination":"Thanei"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2706,"gender":"m","id":3903,"name":"Rielle Jean-Charles","officialDenomination":"Rielle"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2714,"gender":"m","id":3911,"name":"Voruz Eric","officialDenomination":"Voruz"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2591,"gender":"m","id":1152,"name":"Daguet André","officialDenomination":"Daguet"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2697,"gender":"m","id":3894,"name":"Lumengo Ricardo","officialDenomination":"Lumengo"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2632,"gender":"m","id":1120,"name":"Sommaruga Carlo","officialDenomination":"Sommaruga Carlo"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2413,"gender":"m","id":349,"name":"Rennwald Jean-Claude","officialDenomination":"Rennwald"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion S","code":"S","id":2,"name":"Sozialdemokratische Fraktion"},"type":"author"}],"shortId":"08.3112","state":{"id":229,"name":"Erledigt","doneKey":"0","newKey":0},"texts":[{"type":{"id":6,"name":"Begründung"},"value":"<p>Die 2007 publizierte Vierte Europäische Erhebung über die Arbeitsbedingungen zeigt, dass in der Schweiz - branchenübergreifend - knapp ein Drittel der befragten Personen aussagt, dass die Arbeit ihre Gesundheit beeinträchtigt (was nur knapp unter dem europäischen Durchschnitt liegt). Die Ursachen für diese Probleme sind bekannt: Just-in-time-Produktionen, flexible Arbeitszeiten und -orte, Konkurrenz zwischen den Angestellten, verstärkte Rentabilitätsanforderungen, Entmenschlichung der Arbeitsbeziehungen usw. Aber anstatt wirklich etwas gegen diese Ursachen zu unternehmen, werden nur die Symptome bekämpft. Erwerbstätige arbeiten im Alleingang, unter schwierigen Arbeitsbedingungen, mit Vitaminspritzen, Kokain, Schmerzmitteln, Antidepressiva usw. In Unternehmen und Arztpraxen stellen die Fachleute fest, dass Doping am Arbeitsplatz deutlich zunimmt und immer mehr Berufsgruppen davon betroffen sind. Bei einer umfangreichen Branchenbefragung, die 2006 von der Unia durchgeführt wurde, haben 28,2 Prozent der 1500 befragten Bauarbeiter ausgesagt, dass sie Medikamente (Schmerzmittel) nehmen, um ihre arbeitsbedingten Gesundheitsprobleme zu bekämpfen.<\/p><p>Trotzdem gibt es in der Schweiz zu dieser Problematik keine umfangreiche Untersuchung, dank der ihre tatsächlichen Ausmasse festgestellt werden könnten. Solche Kenntnisse würden es ermöglichen, gesundheitsbeeinträchtigende Faktoren im Arbeitsbereich zu reduzieren und so die Arbeitsbedingungen erheblich zu verbessern.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Der Bundesrat ist sich des Gesundheitsrisikos durch Medikamentenmissbrauch am Arbeitsplatz bewusst. Die Direktion für Arbeit im Staatssekretariat für Wirtschaft wird in den Jahren 2009 und 2010 eine Studie über die Häufigkeit und die Kosten von Stress am Arbeitsplatz durchführen lassen. Im Rahmen dieser Studie wird auch die Verwendung von Medikamenten am Arbeitsplatz untersucht werden. Die Ergebnisse sollen Ende 2010 vorliegen.<\/p><p>Der Bundesrat ist bereit, das Postulat in diesem Sinne anzunehmen.<\/p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Während Doping im Sport als Skandal angesehen wird, scheint Doping am Arbeitsplatz niemanden zu stören und wird sogar zunehmend als normal angesehen. Dabei warnen Gesundheitsorganisationen seit Jahren, und auch in Gewerkschaftskreisen ist man sich heute bewusst, dass man sowohl der psychischen als auch der physischen Belastung am Arbeitsplatz Beachtung schenken muss. Es ist unerlässlich, dass sich die öffentliche Hand dieser Problematik jetzt annimmt. Der Bundesrat wird beauftragt, die Ausmasse dieses Phänomens zu untersuchen und eine umfassende Studie zu diesem Thema in Auftrag zu geben: Wer nimmt Doping am Arbeitsplatz? Wie wird Doping verwendet, welche Probleme werden damit unterdrückt?<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Bekämpfung von Doping am Arbeitsplatz"}],"title":"Bekämpfung von Doping am Arbeitsplatz"}