{"id":20083615,"updated":"2023-07-28T13:33:03Z","additionalIndexing":"28;Lebensbedingungen;Bericht;Monitoring;Lebensqualität;älterer Mensch","affairType":{"abbreviation":"Mo.","id":5,"name":"Motion"},"author":{"councillor":{"code":2129,"gender":"f","id":487,"name":"Leutenegger Oberholzer Susanne","officialDenomination":"Leutenegger Oberholzer"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion S","code":"S","id":2,"name":"Sozialdemokratische Fraktion"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2008-10-02T00:00:00Z","legislativePeriod":48,"session":"4805"},"descriptors":[{"key":"L05K0107010201","name":"älterer Mensch","type":1},{"key":"L05K0109040202","name":"Lebensqualität","type":1},{"key":"L05K0109040201","name":"Lebensbedingungen","type":1},{"key":"L05K0802030209","name":"Monitoring","type":1},{"key":"L03K020206","name":"Bericht","type":1}],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":5,"name":"Adm"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2010-10-01T00:00:00Z","text":"Abgeschrieben, weil nicht innert zwei Jahren abschliessend im Rat behandelt","type":32}]},"federalCouncilProposal":{"code":"-","date":"2008-12-05T00:00:00Z","text":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion."},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"EDI","id":4,"name":"Departement des Innern","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1222898400000+0200)\/","id":24,"name":"Im Rat noch nicht behandelt"},{"date":"\/Date(1285884000000+0200)\/","id":229,"name":"Erledigt"}],"texts":[]}],"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"councillor":{"code":2666,"gender":"f","id":3830,"name":"Carobbio Guscetti Marina","officialDenomination":"Carobbio Guscetti"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2694,"gender":"m","id":3891,"name":"Jositsch Daniel","officialDenomination":"Jositsch"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2488,"gender":"m","id":464,"name":"Fehr Hans-Jürg","officialDenomination":"Fehr Hans-Jürg"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2308,"gender":"m","id":140,"name":"Marti Werner","officialDenomination":"Marti Werner"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2423,"gender":"f","id":360,"name":"Thanei Anita","officialDenomination":"Thanei"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2436,"gender":"f","id":350,"name":"Bernasconi Maria","officialDenomination":"Bernasconi"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2455,"gender":"f","id":405,"name":"Fehr Jacqueline","officialDenomination":"Fehr Jacqueline"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2583,"gender":"f","id":1131,"name":"Allemann Evi","officialDenomination":"Allemann"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2527,"gender":"m","id":504,"name":"Rossini Stéphane","officialDenomination":"Rossini"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2714,"gender":"m","id":3911,"name":"Voruz Eric","officialDenomination":"Voruz"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2143,"gender":"m","id":172,"name":"Rechsteiner Paul","officialDenomination":"Rechsteiner Paul"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2630,"gender":"f","id":1129,"name":"Schenker Silvia","officialDenomination":"Schenker Silvia"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2446,"gender":"m","id":390,"name":"Widmer Hans","officialDenomination":"Widmer Hans"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2591,"gender":"m","id":1152,"name":"Daguet André","officialDenomination":"Daguet"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2648,"gender":"m","id":1279,"name":"Nordmann Roger","officialDenomination":"Nordmann"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2697,"gender":"m","id":3894,"name":"Lumengo Ricardo","officialDenomination":"Lumengo"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2601,"gender":"f","id":1156,"name":"Heim Bea","officialDenomination":"Heim"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2632,"gender":"m","id":1120,"name":"Sommaruga Carlo","officialDenomination":"Sommaruga Carlo"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2448,"gender":"f","id":395,"name":"Fässler-Osterwalder Hildegard","officialDenomination":"Fässler Hildegard"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2129,"gender":"f","id":487,"name":"Leutenegger Oberholzer Susanne","officialDenomination":"Leutenegger Oberholzer"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion S","code":"S","id":2,"name":"Sozialdemokratische Fraktion"},"type":"author"}],"shortId":"08.3615","state":{"id":229,"name":"Erledigt","doneKey":"0","newKey":0},"texts":[{"type":{"id":6,"name":"Begründung"},"value":"<p>Der Bundesrat hat dem Parlament in Erfüllung des Postulates Leutenegger Oberholzer. 03.3541, \"Alterspolitik. Strategie-Entwicklung\", am 29. August 2007 einen umfassenden Bericht vorgelegt. Dem Bericht fehlt aber eine strategische Ausrichtung. Ein Grund liegt wohl darin, dass in der Schweiz die für eine strategisch orientierte Alterspolitik notwendigen Daten über die Menschen in der zweiten Lebenshälfte fehlen. Neu existiert ein Schweizer Kinder- und Jugend-Survey, der den Wandel dokumentiert. Der gesellschaftliche Wandel durch die Langlebigkeit ist gleichermassen eine Herausforderung. Auch in diesem Bereich braucht die Politik verlässliche Entscheidungsgrundlagen. <\/p><p>Das liefern die in verschiedenen Ländern erstellten Alters-Surveys. Empfohlen wird die Erstellung eines Alters-Surveys u. a. in den neuen Leitlinien zur Einführung des Aktionsplans bezüglich einer langlebigen Gesellschaft, gestützt auf die zweite Weltkonferenz von Madrid über das Altern 2002. Ziel ist es, mit den Daten die Berücksichtigung der Alterung in allen Politikbereichen sicherzustellen (Mainstreaming). Damit wird das Alter nicht gesondert, sondern integral berücksichtigt. <\/p><p>Der Deutsche Alters-Survey (DEAS) zum Beispiel umfasst eine bundesweit repräsentative Quer- und Längsschnittbefragung von Personen, die sich in der zweiten Lebenshälfte befinden (d. h. 40 Jahre und älter sind). Die Untersuchung von Personen dient dazu, Mikrodaten bereitzustellen, die sowohl für die sozial- und verhaltenswissenschaftliche Forschung als auch für die Sozialberichterstattung genutzt werden. Die DEAS-Daten bilden damit eine wichtige Informationsgrundlage für die Politik. Die erste Befragung datierte von 1996, die zweite von 2002, die dritte findet 2008 statt. Personen werden umfassend zu ihrer Lebenssituation befragt, zu ihrem beruflichen Status oder ihrem Leben im Ruhestand, zur gesellschaftlichen Partizipation, zu nachberuflichen Aktivitäten, zur wirtschaftlichen Lage und Wohnsituation, zu sozialen Kontakten sowie zu Gesundheit, Wohlbefinden und Lebenszielen.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Wie in der Stellungnahme des Bundesrates zur Motion Leutenegger Oberholzer 08.3614, \"Alterspolitik. Aktionsplan zur Umsetzung des Strategieberichts\", angeführt, hat der Bundesrat im betreffenden Bericht die Grundzüge einer Strategie für eine schweizerische Alterspolitik definiert.<\/p><p>Der Bundesrat ist überzeugt, dass für die Weiterentwicklung dieser Strategie genügend statistische Informationen vorhanden sind oder mit vertretbarem Aufwand beschafft werden können. Die bestehenden Personen- und Haushaltsstatistiken mit den entsprechenden Modulen liefern bereits heute Angaben über wichtige Lebensbereiche der älteren Bevölkerung: wirtschaftliche Lage, Konsum, Lebensbedingungen, Arbeit (auch ehrenamtliche und Haushaltsarbeit), Wohnen, Mobilität und Verkehrsverhalten, Gesundheit und Gesundheitsverhalten sowie Pflegebedarf und -aufwand von Betagten in Altersheimen. In nächster Zukunft wird sich die Datenlage aufgrund der modernisierten Volkszählung, welche mehr und häufiger aktuelles Datenmaterial bereitstellt, wesentlich verbessern. Von den neuen Erhebungen, die in das Gesamtsystem der Personen- und Haushaltsstatistiken integriert werden, sind namentlich das Modul \"Übergänge vom Beruf ins Rentenalter\" der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (geplant für 2012) und der Familien- und Generationensurvey (geplant für 2013) zu erwähnen.<\/p><p>Es gilt demnach, die verfügbaren Informationen zusammenzutragen und zu analysieren sowie in möglichst kohärenter und harmonisierter Art und Weise zu gliedern. Der Bundesrat ist bereit, den Aufwand abschätzen zu lassen, den die Ausarbeitung eines periodischen Altersberichts verursachen würde. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind die notwendigen Ressourcen nicht vorhanden. Der Bundesrat ist sich allerdings bewusst, dass ein solcher Bericht nicht alle geforderten Elemente der Motion abdeckt. So können gewisse Aspekte wie etwa gesellschaftliche Partizipation und soziale Netzwerke wie auch subjektive Einstellungen kaum berücksichtigt werden. Der geforderte Alters-Survey, der sämtliche Aspekte des Alters ab 40 Jahren umfassend und integrativ abdeckt, wie das z. B. in Deutschland der Fall ist, wäre aber mit erheblichen zusätzlichen finanziellen und personellen Ressourcen verbunden. Angesichts der Finanzlage des Bundes und des Erhebungssystems, das bereits im Rahmen der modernisierten Volkszählung aufzubauen ist, hält der Bundesrat eine zusätzliche Erhebung für nicht angebracht.<\/p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in der Schweiz die Erstellung eines periodischen Alters-Surveys zu prüfen. Die regelmässige Berichterstattung über die Lebenssituation der Menschen in der zweiten Lebenshälfte ist ein strategisch wichtiges Instrument für die Alterspolitik. Sie gibt die notwendigen Hinweise über Befindlichkeit, Handlungskompetenzen, Lebensumstände und Beziehungsnetz der älteren Bevölkerung und Grundlagen für die Fortschrittsmessung.<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Alterspolitik. Alters-Survey"}],"title":"Alterspolitik. Alters-Survey"}