﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20093373</id><updated>2023-07-27T19:29:53Z</updated><additionalIndexing>04;15;Schaffung von Arbeitsplätzen;Lehrstelle;Bundesverwaltung;junge/r Arbeitnehmer/in;Jugendarbeitslosigkeit;öffentliches Unternehmen</additionalIndexing><affairType><abbreviation>Mo.</abbreviation><id>5</id><name>Motion</name></affairType><author><councillor><code>2597</code><gender>f</gender><id>1125</id><name>Galladé Chantal</name><officialDenomination>Galladé</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion S</abbreviation><code>S</code><id>2</id><name>Sozialdemokratische 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Arbeitnehmer/in</name><type>2</type></descriptor></descriptors><drafts><draft><consultation><resolutions><resolution><category><id>3</id><name>Normal</name></category><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2009-09-15T00:00:00Z</date><text>Ablehnung</text><type>22</type></resolution></resolutions></consultation><federalCouncilProposal><code>-</code><date>2009-08-19T00:00:00Z</date><text>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.</text></federalCouncilProposal><index>0</index><links /><preConsultations /><references /><relatedDepartments><relatedDepartment><abbreviation>EFD</abbreviation><id>7</id><name>Finanzdepartement</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>2009-04-27T00:00:00</date><id>24</id><name>Im Rat noch nicht behandelt</name></state><state><date>2009-09-15T00:00:00</date><id>229</id><name>Erledigt</name></state></states><texts /></draft></drafts><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><councillor><code>2489</code><gender>m</gender><id>465</id><name>Fehr Mario</name><officialDenomination>Fehr Mario</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2694</code><gender>m</gender><id>3891</id><name>Jositsch Daniel</name><officialDenomination>Jositsch</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2488</code><gender>m</gender><id>464</id><name>Fehr Hans-Jürg</name><officialDenomination>Fehr Hans-Jürg</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2455</code><gender>f</gender><id>405</id><name>Fehr Jacqueline</name><officialDenomination>Fehr 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Im Jahre 2010 dürfte es gerade auch für den Einstieg in eine Ausbildung auf der Sekundarstufe II schwieriger werden. Der Bund soll mit gutem Beispiel vorangehen und seinen Anteil an Ausbildungsplätzen übernehmen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist sowohl gesellschafts- wie auch finanzpolitisch weitaus sinnvoller und günstiger, den jungen Menschen, welche schon bereit sind für eine Lehre, eine Ausbildung zu ermöglichen, als sie in Zwischenjahren (Kosten von etwa 20 000 Franken im Jahr pro Jugendlichen) warten oder sie ganz ohne Perspektiven zu lassen.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>14</id><name>Antwort BR / Büro</name></type><value>&lt;p&gt;Der Bundesrat misst der beruflichen Grundbildung in der Bundesverwaltung grosse Bedeutung bei. Das duale System der Berufsbildung in der Schweiz setzt voraus, dass die Betriebe ausreichend Lehrstellen zur Verfügung stellen. Die Bundesverwaltung hat in den letzten Jahren ihr Angebot an Lehrstellen und Praktikumplätzen massiv ausgebaut und bietet heute rund 1000 Jugendlichen in über 30 verschiedenen Berufen einen Ausbildungsplatz. Sie erreicht eine Ausbildungsquote von 4,1 (entspricht 4,1 Lernenden pro hundert Angestellte). Eine vergleichbare Situation besteht bei den bundesnahen Unternehmen Post, SBB, Swisscom, Skyguide und Ruag, wo der Bundesrat Zielvorgaben definiert hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weiter bietet die Bundesverwaltung für schulisch schwächere Jugendliche in verschiedenen Berufen die zweijährige berufliche Grundbildung mit eidgenössischem Berufsattest an. Im Hinblick auf Lehrabgängerinnen und -abgänger, die nach dem Lehrabschluss in der Bundesverwaltung keine Anstellung finden, übernimmt der Bund eine Vorbildfunktion. Ab Herbst 2009 steht ihnen das Programm "Ponte" offen. Sie erhalten dadurch eine befristete Anstellung von drei bis neun Monaten und können im Hinblick auf ihren Berufseinstieg zusätzliche Erfahrungen sammeln.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Augenmerk des Bundesrates gilt nicht nur der quantitativen Entwicklung. Im Zentrum steht ebenso die Sicherstellung einer hohen Qualität in der beruflichen Grundbildung. Die Lernenden sollen zu eigenständig denkenden und handelnden, selbstbewussten Berufsleuten herangebildet und in die Lage versetzt werden, sich später im Arbeitsmarkt zu behaupten oder eine berufliche Weiterbildung zu absolvieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der vom Bundesrat für die Bundesverwaltung bis 2011 zu erreichende Sollwert von 4 Prozent ist mit der Lehrstellenquote von Grossbetrieben im Tertiärbereich der Privatwirtschaft vergleichbar. Der heute erreichte Stand von 4,1 Prozent ist bereits das Ergebnis grosser Anstrengungen und liegt bereits 0,3 Prozentpunkte über dem Durchschnitt der Grossbetriebe der Privatwirtschaft. Die geforderte ruckartige Erhöhung der Zahl der Lehrstellen würde die Kräfte der Lehrbetriebe der Bundesverwaltung übersteigen, die Aufbauarbeit gefährden und das Risiko von Qualitätseinbussen in sich bergen. Der Bundesrat setzt sich dafür ein, den Sollwert für die Bundesverwaltung mittelfristig auf 5 Prozent anzuheben, sofern die Ressourcen zum Auffangen des zusätzlichen Betreuungsaufwandes bereitgestellt werden können.&lt;/p&gt;  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Der Bundesrat wird beauftragt, bis zum Jahr 2010 in allen Departementen und bundesnahen Betrieben, wo es möglich ist, neue Lehrstellen zu schaffen, sodass dort, wo diese Forderung noch nicht erfüllt ist, in der Regel fünf Lernende pro hundert Angestellte in Ausbildung sind. In einzelnen begründeten Fällen ist das Erreichen dieser Richtzahl nicht möglich oder sinnvoll, dort kann davon abgesehen werden. Bei der Errichtung der Lehrstellen soll darauf geachtet werden, dass auch genügend Ausbildungsplätze für schulisch schwächere Jugendliche zur Verfügung stehen.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Lehrstellen beim Bund und in bundesnahen Betrieben</value></text></texts><title>Lehrstellen beim Bund und in bundesnahen Betrieben</title></affair>