﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20093505</id><updated>2023-07-27T21:12:01Z</updated><additionalIndexing>2841;Videokommunikation;medizinische Diagnose;Datenverarbeitung in der Medizin;Gebrechlichenpflege;Monitoring;Langzeitpflege</additionalIndexing><affairType><abbreviation>Po.</abbreviation><id>6</id><name>Postulat</name></affairType><author><councillor><code>2601</code><gender>f</gender><id>1156</id><name>Heim Bea</name><officialDenomination>Heim</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion S</abbreviation><code>S</code><id>2</id><name>Sozialdemokratische Fraktion</name></faction><type>author</type></author><deposit><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2009-06-05T00:00:00Z</date><legislativePeriod>48</legislativePeriod><session>4809</session></deposit><descriptors><descriptor><key>L07K01050511010101</key><name>Langzeitpflege</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L04K01040402</key><name>Gebrechlichenpflege</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L05K1202020115</key><name>Videokommunikation</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L05K0802030209</key><name>Monitoring</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L05K1203010104</key><name>Datenverarbeitung in der Medizin</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L04K01050208</key><name>medizinische Diagnose</name><type>2</type></descriptor></descriptors><drafts><draft><consultation><resolutions><resolution><category><id>5</id><name>Adm</name></category><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2011-04-12T00:00:00Z</date><text>Zurückgezogen</text><type>17</type></resolution></resolutions></consultation><federalCouncilProposal><code>-</code><date>2009-08-26T00:00:00Z</date><text>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.</text></federalCouncilProposal><index>0</index><links /><preConsultations /><references /><relatedDepartments><relatedDepartment><abbreviation>EDI</abbreviation><id>4</id><name>Departement des Innern</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>2009-06-05T00:00:00</date><id>24</id><name>Im Rat noch nicht behandelt</name></state><state><date>2011-04-12T00:00:00</date><id>229</id><name>Erledigt</name></state></states><texts /></draft></drafts><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><councillor><code>2488</code><gender>m</gender><id>464</id><name>Fehr Hans-Jürg</name><officialDenomination>Fehr Hans-Jürg</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2652</code><gender>f</gender><id>1295</id><name>Graf-Litscher Edith</name><officialDenomination>Graf-Litscher</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2455</code><gender>f</gender><id>405</id><name>Fehr Jacqueline</name><officialDenomination>Fehr Jacqueline</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2706</code><gender>m</gender><id>3903</id><name>Rielle Jean-Charles</name><officialDenomination>Rielle</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2630</code><gender>f</gender><id>1129</id><name>Schenker Silvia</name><officialDenomination>Schenker Silvia</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2734</code><gender>m</gender><id>4007</id><name>Chopard-Acklin Max</name><officialDenomination>Chopard-Acklin</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2601</code><gender>f</gender><id>1156</id><name>Heim Bea</name><officialDenomination>Heim</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion S</abbreviation><code>S</code><id>2</id><name>Sozialdemokratische Fraktion</name></faction><type>author</type></role></roles><shortId>09.3505</shortId><state><id>229</id><name>Erledigt</name><doneKey>0</doneKey><newKey>0</newKey></state><texts><text><type><id>6</id><name>Begründung</name></type><value>&lt;p&gt;Die Telemedizin ist ein Gebiet der medizinischen Versorgung und Begleitung, das in der Schweiz noch zu wenig genutzt wird. Während in der Schweiz Studien zum Nutzen, aber auch zum Sparpotenzial des Telemonitorings noch weitgehend fehlen, lassen Meldungen aus Deutschland aufhorchen. Sie zeigen erhebliche Chancen auf, die Versorgung von Langzeitpatientinnen und -patienten daheim zu verbessern, ohne eine finanzielle Mehrbelastung auszulösen, im Gegenteil. Es gibt aber auch bereits Modelle einer Unterstützung und Begleitung von älteren Menschen. Es drängt sich deshalb auch für die Schweiz auf, diese Chancen zu klären und konzeptionell zu erarbeiten.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>14</id><name>Antwort BR / Büro</name></type><value>&lt;p&gt;Der Bundesrat misst den elektronischen Gesundheitsdiensten (E-Health) und dem dazugehörigen Teilbereich Telemedizin eine grosse Bedeutung zu. Mit elektronischen Gesundheitsdiensten werden die Abläufe im Gesundheitswesen verbessert und die Beteiligten via elektronische Prozesse vernetzt. Die Telemedizin bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten wie Telekonsultation, Telekonsil und Telemonitoring. Dank elektronischer Mittel können medizinische Diagnosen und Behandlungen über eine räumliche Distanz durchgeführt werden. Beim Telemonitoring können Patientinnen und Patienten aktuelle Daten (z. B. Blutdruck- oder Gewichtsmessungen) selbst an den Hausarzt, eine Spezialärztin oder ein telemedizinisches Zentrum senden. Diese können, falls notwendig, sofort reagieren und Behandlungsschritte einleiten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Bundesrat hat im Juni 2007 die E-Health-Strategie Schweiz für die Jahre 2007 bis 2015 genehmigt. Diese soll mehr Sicherheit, Effizienz und Qualität im Gesundheitswesen schaffen und langfristig zur Stabilisierung der Kosten beitragen. 2008 wurde ein Koordinationsorgan E-Health zwischen Bund und Kantonen geschaffen. Dieses stellt eine gemeinsame Zielorientierung sicher sowie die Investitions- und Planungssicherheit für Initiativen von Bund, Kantonen, Akteuren im Gesundheitssystem und Privaten. Die Entscheide des Koordinationsorgans sind als Empfehlungen an alle Akteure zu verstehen. Bund und Kantone ihrerseits haben mit einer Rahmenvereinbarung den Willen bekundet, die Empfehlungen im Rahmen ihrer Zuständigkeit umzusetzen und je nach Bedarf neue rechtliche Grundlagen zu schaffen. Zurzeit findet die Anhörung zum Gesamtbericht E-Health statt. Der Steuerungsausschuss des Koordinationsorgans E-Health wird im August 2009 über die Empfehlungen befinden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit diesen Massnahmen wird dem Anliegen des Postulates schon weitgehend Rechnung getragen. Der Bundesrat sieht keinen weiteren Handlungsbedarf und lehnt deshalb das Postulat ab.&lt;/p&gt;  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Der Bundesrat wird beauftragt, in Bericht und Konzeption die Chancen, Möglichkeiten, Nutzen und Konditionen eines qualitätsgestützten Telemonitorings in der Gesundheitsversorgung wie in der Altersbetreuung aufzuzeigen.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Telemonitoring in der Gesundheitsversorgung</value></text></texts><title>Telemonitoring in der Gesundheitsversorgung</title></affair>