﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20110405</id><updated>2024-04-10T18:01:19Z</updated><additionalIndexing>28;Mutterschaftsurlaub;Erwerbsersatzordnung;Vaterschaftsurlaub;Erziehungsurlaub</additionalIndexing><affairType><abbreviation>Pa. Iv.</abbreviation><id>4</id><name>Parlamentarische Initiative</name></affairType><author><faction><abbreviation>Fraktion G</abbreviation><code>G</code><id>6</id><name>Grüne Fraktion</name></faction><type>author</type></author><deposit><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2011-03-03T00:00:00Z</date><legislativePeriod>48</legislativePeriod><session>4817</session></deposit><descriptors><descriptor><key>L04K01040301</key><name>Erziehungsurlaub</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L05K0104030102</key><name>Vaterschaftsurlaub</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L05K0104030101</key><name>Mutterschaftsurlaub</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L04K01040107</key><name>Erwerbsersatzordnung</name><type>1</type></descriptor></descriptors><drafts><draft><consultation><resolutions><resolution><category><id>3</id><name>Normal</name></category><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2012-03-08T00:00:00Z</date><text>Keine Folge gegeben</text><type>51</type></resolution></resolutions></consultation><federalCouncilProposal /><index>0</index><links /><preConsultations><preConsultation><committee><abbreviation>SGK-NR</abbreviation><id>6</id><name>Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit NR</name><abbreviation1>SGK-N</abbreviation1><abbreviation2>SGK</abbreviation2><committeeNumber>6</committeeNumber><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><typeCode>1</typeCode></committee><date>2011-03-03T00:00:00Z</date><registrations><registration><correspondents><correspondent><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><councillor><code>2750</code><gender>m</gender><id>4042</id><name>Frehner Sebastian</name><officialDenomination>Frehner</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion V</abbreviation><code>V</code><id>4</id><name>Fraktion der Schweizerischen Volkspartei</name></faction><language>de</language></correspondent><correspondent><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><councillor><code>2664</code><gender>m</gender><id>3828</id><name>Cassis Ignazio</name><officialDenomination>Cassis</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion RL</abbreviation><code>RL</code><id>1</id><name>FDP-Liberale Fraktion</name></faction><language>fr</language></correspondent></correspondents><sessionId>4901</sessionId></registration></registrations><treatmentCategory>IV</treatmentCategory></preConsultation></preConsultations><references /><relatedDepartments /><states><state><date>2011-03-03T00:00:00</date><id>24</id><name>Im Rat noch nicht behandelt</name></state><state><date>2012-03-08T00:00:00</date><id>229</id><name>Erledigt</name></state></states><texts /></draft></drafts><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><faction><abbreviation>Fraktion G</abbreviation><code>G</code><id>6</id><name>Grüne Fraktion</name></faction><type>author</type></role><role><councillor><code>2596</code><gender>f</gender><id>1155</id><name>Frösch Therese</name><officialDenomination>Frösch</officialDenomination></councillor><type>speaker</type></role></roles><sequentialNumber>198</sequentialNumber><shortId>11.405</shortId><state><id>229</id><name>Erledigt</name><doneKey>0</doneKey><newKey>0</newKey></state><texts><text><type><id>6</id><name>Begründung</name></type><value>&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Elternzeit und Elterngeld entsprechen einer zeitgemässen Familienpolitik, welche dem Umstand Rechnung trägt, dass die frühe Kindheit mit besonderen Anforderungen an die zeitliche Verfügbarkeit der Betreuungspersonen einhergeht. Die Anerkennung der besonderen Bedürfnisse während der Kleinkinderphase trägt zu einer besseren Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsarbeit bei. Viele Väter wollen nicht länger Freizeitväter sein. Um eine stärkere Beteiligung der Väter an der Betreuung ihrer kleinen Kinder zu fördern und zu unterstützen, braucht es die Massnahme der Elternzeit und des Elterngeldes, und zwar nicht auf Firmenebene, sondern als öffentliche familienpolitische Leistung. Aus gleichstellungspolitischer Sicht fördern Elternzeit und Elterngeld die partnerschaftliche Teilung von Familien- und Erwerbsarbeit und wirken dem vollständigen Ausstieg der Mütter aus der Erwerbsarbeit bzw. ihrem Rückzug auf Minimalpensen ohne Karrierechancen entgegen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Elternzeit und Elterngeld werden - gemäss EKFF-Untersuchung - aus ökonomischer Sicht überwiegend positiv beurteilt, obwohl diese Massnahme einiges kostet. Die OECD als auch die EU betrachten sie als Teil einer wirtschaftspolitischen Strategie. Es ist heute denn auch weitgehend unbestritten, dass über eine bessere Arbeitsmarktintegration der Frauen die gesamtwirtschaftliche Produktivität gesteigert werden kann.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reichen wir folgende parlamentarische Initiative ein: &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Modell der Eidgenössischen Koordinationskommission für Familienfragen (EKFF) für Elternzeit und Elterngeld in der Schweiz ist zu konkretisieren und umzusetzen. Das Modell sieht für die Elternzeit eine maximale Bezugsdauer von 24 Wochen vor. Je vier Wochen davon entsprechen einem individuellen Anspruch von Mutter oder Vater und können nur von dieser Person bezogen werden. Die Bezugsperiode der Elternzeit dauert von der Geburt bis zur Einschulung und steht grundsätzlich beiden Elternteilen offen. Das Kriterium ist das Sorgerecht. Überall dort, wo ein Mutterschafts- und/oder Vaterschaftsurlaub besteht, kommen die Elternzeit und das Elterngeld zeitlich später und sollen kein Ersatz für diese geburtsbezogenen Regelungen sein. Die Einkommensersatzrate wird wie bei der Mutterschaftsentschädigung auf 80 Prozent festgesetzt und nach oben plafoniert.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Vorwärtsmachen mit Elternzeit und Elterngeld</value></text></texts><title>Vorwärtsmachen mit Elternzeit und Elterngeld</title></affair>