{"id":20113167,"updated":"2023-07-27T19:21:44Z","additionalIndexing":"55;Agrarforschung;Pilzzucht;Handel mit Agrarerzeugnissen;Vermarktung (speziell)","affairType":{"abbreviation":"Mo.","id":5,"name":"Motion"},"author":{"councillor":{"code":2673,"gender":"m","id":3870,"name":"Baettig Dominique","officialDenomination":"Baettig"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion V","code":"V","id":4,"name":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2011-03-17T00:00:00Z","legislativePeriod":48,"session":"4817"},"descriptors":[{"key":"L05K1401010114","name":"Pilzzucht","type":1},{"key":"L05K1401030201","name":"Agrarforschung","type":1},{"key":"L04K07010103","name":"Vermarktung (speziell)","type":1},{"key":"L05K0701020304","name":"Handel mit 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Dazu zählt auch der restliche Alpenraum, u. a. die Kantone Bern und Wallis. In all diesen Regionen - nicht nur im Jurabogen, sondern auch im Mittelland - sind Trüffeln, insbesondere die Burgundertrüffel (Tuber uncinatum) und die Périgordtrüffel (Tuber melanosporum), je nach Mikroklima, Unterboden und Bewaldung heimisch.<\/p><p>Seit Jahrzehnten suchen Trüffelliebhaberinnen und -liebhaber mithilfe von Hunden nach Trüffeln. In letzter Zeit stieg die Zahl dieser Personen an, denn Schweizer Trüffeln lassen sich nicht nur teuer verkaufen und verfügen über organoleptische Qualitäten, sondern sie werden heute und auch in Zukunft angesichts einer immer naturnaheren Landwirtschaft mit einer intakten Natur in Verbindung gebracht.<\/p><p>Der nationale Trüffelmarkt von Bonvillars und eine Trüffelzunft (www.uncinatum.ch\/web\/) haben übrigens viel zur Popularität der Trüffeln beigetragen. Schliesslich darf nicht unerwähnt bleiben, dass mit Sternen ausgezeichnete Restaurants vermehrt Schweizer Trüffeln auf ihre Speisekarten setzen.<\/p><p>Da das jährliche Erntevolumen insbesondere von französischen Trüffeln stetig sinkt und die Importe aus China eine deutlich schlechtere Qualität aufweisen, wurden in der Schweiz zudem von privater Seite Versuche zur Zucht der beiden obenerwähnten Trüffelarten gestartet.<\/p><p>Der Bund selbst hat diese Zuchtversuche durch die Zahlung von Beiträgen unterstützt. Diese werden aber leider Ende dieses Jahres ausgesetzt. Was hält der Bundesrat aber von der dieser Motion zugrunde liegenden Idee der Förderung der akademischen und agrarwissenschaftlichen Forschung, die reale Absatzmöglichkeiten eröffnen und nützliche Erkenntnisse liefern könnte?<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Die wirtschaftliche Bedeutung der inländischen Trüffelproduktion und des Konsums ist begrenzt. In den Jahren 2002 bis 2006 wurden im Durchschnitt 6,1 Tonnen Trüffeln mit einem Wert von 3,3 Millionen Franken pro Jahr importiert. Ab 2007 gibt es für Trüffeln keine Importstatistik mehr; sie werden mit anderen Speisepilzen zusammen unter einer Tarifnummer deklariert. Inländische Erntezahlen sind nicht bekannt.<\/p><p>Unter den Speisepilzen können Trüffeln wirtschaftlich interessant sein, vor allem die kulinarisch geschätzten Périgord-Trüffeln, die in der Schweiz im Gegensatz zu Burgunder- und anderen Trüffelarten kaum natürlich vorkommen dürften. Da sie im Verborgenen wachsen, stellen die einheimischen Trüffeln, die natürlich nicht selten sind, eine heute in Schweizer Wäldern wenig genutzte Ressource dar. Deren Nutzung ist jedoch weniger eine Forschungsfrage als vielmehr eine privatwirtschaftliche Angelegenheit der entsprechenden Sammler und Sammlerinnen sowie der Trüffelvereinigungen. Es liegt an diesen Kreisen, das Wissen, die Erfahrungen sowie die allfällige Kommerzialisierung zu vertiefen und weiterzugeben.<\/p><p>Der Trüffelanbau in Trüffelkulturen ist anspruchsvoll, wie die Arbeiten des französischen Institut de recherche agronomique über die Périgord-Trüffeln zeigen. Die Trüffelzucht braucht viel Erfahrung, da es sich um ein symbiotisches System handelt. Die Forschungsressourcen des Bundes sind knapp; sie sind dort einzusetzen, wo die erwarteten Kosten-Nutzen-Verhältnisse günstig sind. Denn es gilt Prioritäten zu setzen.<\/p><p>Angesichts der begrenzten wirtschaftlichen Bedeutung der Trüffeln sowie der begrenzten Forschungsressourcen ist auf ein zusätzliches Engagement des Bundes in Forschung und Entwicklung zu verzichten.<\/p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, Untersuchungen durchzuführen und andere angemessene Massnahmen zu ergreifen, um den Wissensaustausch und die Forschung, insbesondere im akademischen und agrarwissenschaftlichen Bereich (Universitäten, Forschungsanstalten des Bundes usw.), über diese Pilze und deren dynamische Förderung bei den verschiedenen möglicherweise interessierten Kreisen zu fördern und den Bestrebungen zahlreicher Länder der EU gleichzustellen.<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Proaktive Förderung von Schweizer Trüffelpilzen"}],"title":"Proaktive Förderung von Schweizer Trüffelpilzen"}