{"id":20113300,"updated":"2023-07-28T10:54:39Z","additionalIndexing":"15;Heimarbeit;elektronische Heimarbeit;Familienpolitik;Teilzeitarbeit;Arbeitszeitmodell;Führungskraft","affairType":{"abbreviation":"Ip.","id":8,"name":"Interpellation"},"author":{"councillor":{"code":2707,"gender":"f","id":3904,"name":"Schmid-Federer Barbara","officialDenomination":"Schmid-Federer"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion CEG","code":"M-E","id":3,"name":"Fraktion CVP\/EVP\/glp"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2011-03-18T00:00:00Z","legislativePeriod":48,"session":"4817"},"descriptors":[{"key":"L05K0702030213","name":"Teilzeitarbeit","type":1},{"key":"L06K070205030201","name":"Arbeitszeitmodell","type":1},{"key":"L05K0702050307","name":"Heimarbeit","type":1},{"key":"L05K0702050304","name":"elektronische Heimarbeit","type":1},{"key":"L05K0702020204","name":"Führungskraft","type":1},{"key":"L04K01030304","name":"Familienpolitik","type":2}],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2011-06-17T00:00:00Z","text":"Erledigt","type":30}]},"federalCouncilProposal":{"date":"2011-05-04T00:00:00Z"},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"WBF","id":8,"name":"Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1300402800000+0100)\/","id":24,"name":"Im Rat noch nicht behandelt"},{"date":"\/Date(1308261600000+0200)\/","id":229,"name":"Erledigt"}],"texts":[]}],"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"councillor":{"code":2707,"gender":"f","id":3904,"name":"Schmid-Federer Barbara","officialDenomination":"Schmid-Federer"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion CEG","code":"M-E","id":3,"name":"Fraktion CVP\/EVP\/glp"},"type":"author"}],"shortId":"11.3300","state":{"id":229,"name":"Erledigt","doneKey":"0","newKey":0},"texts":[{"type":{"id":6,"name":"Begründung"},"value":"<p>Die vielfach mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist besonders für Personen in Kaderpositionen ein grosses Problem. Viele davon Betroffene würden, um mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen zu können, gerne in ein Teilzeitarbeitsmodell wechseln. Ihrer beruflichen Entwicklung ist dies aber oftmals hinderlich, vor allem wegen der dadurch bedingten geringeren Arbeitsproduktivität und der damit verbundenen geringeren Leistungserbringung. Durch vermehrtes Arbeiten von zu Hause aus (Tele- bzw. Heimarbeit) könnte dieses Problem gelöst werden. Erstens ermöglicht Arbeit im Kreis der Familie eine (zeitliche) Entlastung von mühsamen Anfahrtswegen, zweitens stärkt dies die Motivation, und drittens dürften die modernen Kommunikationsmittel einen Erhalt der Arbeitsproduktivität trotz geringerem Anstellungsgrad auch technisch möglich machen.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Der Bundesrat betrachtet die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie als politische Priorität. Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement als zuständiges Organ für die Wirtschafts- und die Arbeitsmarktpolitik konzentriert seine Aktivitäten auf Projekte zur Information und Sensibilisierung von Unternehmen und zur Verbreitung von Beispielen guter Praxis. <\/p><p>Im Jahr 2005 hat das Seco eine an Unternehmen gerichtete Publikation veröffentlicht, die den wirtschaftlichen Nutzen familienfreundlicher Arbeitsbedingungen für die Unternehmen unterstreicht; im Jahr 2007 wurde das speziell für kleine und mittlere Unternehmen erarbeitete Handbuch \"Beruf und Familie\" veröffentlicht. Zu den empfohlenen Massnahmen gehören Teilzeitarbeit, Jobsharing und Topsharing (geteilte Führung) sowie Telearbeit.<\/p><p>Am 3. März dieses Jahres hat das Seco zudem unter dem Titel \"Frauen in Führungspositionen: so gelingt's!\" eine Sammlung von \"good practices\" herausgegeben, um Verantwortliche auf allen Unternehmensebenen für die Notwendigkeit und bezüglich der Mittel zu sensibilisieren, wie Frauen vermehrt mit Leitungsfunktionen betraut werden können. Darin wird ebenfalls auf Arbeitsbedingungen hingewiesen, die eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie erlauben, wobei erneut auf Teilzeitarbeit, Jobsharing\/Topsharing und Heimarbeit verwiesen wird.<\/p><p>Sämtliche Publikationen sind auf der Internetseite des Seco zugänglich (<a href=\"http:\/\/www.seco.admin.ch\/\">www.seco.admin.ch<\/a> &gt; Themen &gt; Arbeit &gt; Beruf und Familie \/ Frauen und Karriere).<\/p><p>Zu nennen sind ausserdem die Aktivitäten des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) im Bereich der Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Gemäss dem Bundesgesetz über die Gleichstellung von Frau und Mann kann der Bund bzw. das EBG öffentlichen und privaten Organisationen, die Programme zur Förderung der Chancengleichheit von Frau und Mann im Erwerbsleben umsetzen, Finanzhilfen gewähren (Art. 14). Seit 1996 haben mehrere Projekte von diesen Finanzhilfen profitiert (<a href=\"http:\/\/www.topbox.ch\">www.topbox.ch<\/a>), darunter z. B. das Projekt <a href=\"http:\/\/www.jobsharit.ch\/\">\"jobsharit\"<\/a>. Dabei handelt es sich um eine Plattform zur Förderung des Jobsharing auf Kaderstufe mit Informationen, einem Online-Stellenportal sowie einem Instrument zur Gründung von Jobsharing-Partnerschaften (sie wird im Sommer 2011 online geschaltet). Seit 2009 können Unternehmen auch finanzielle Unterstützung für interne Projekte beantragen, die der Förderung der Chancengleichheit von Frau und Mann dienen. Nebst der Projektförderung setzt sich das EBG namentlich durch Informations-, Beratungs- und Sensibilisierungsmassnahmen, die sich sowohl an Arbeitgebende als auch an Arbeitnehmende richten, für die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein.<\/p><p>Weiter unterstützt der Bund als Arbeitgeber selbst die Förderung von Teilzeitarbeit, Jobsharing und Telearbeit. Der Bundesrat ist sich der Wichtigkeit der angesprochenen Thematik auch im Hinblick auf die Personalpolitik der Bundesverwaltung bewusst. Er setzt sich in seiner aktuellen \"Personalstrategie Bundesverwaltung 2011-2015\" vom Dezember 2010 in der Stossrichtung 3.3, \"Modernes Arbeitsumfeld schaffen\", zum Ziel, dass die Mitarbeitenden die bestehenden Möglichkeiten zur individuellen Arbeits- und Lebensplanung, wie flexible Arbeitsformen und Telearbeit, vermehrt ausschöpfen, sofern es die betrieblichen Erfordernisse erlauben. Schliesslich sollen auch Kriterien für ortsunabhängige Arbeitsplätze definiert werden. Um die verschiedenen Verwaltungseinheiten darin konkret zu unterstützen, stellt ihnen das Eidgenössische Personalamt die \"Checkliste zur Durchführbarkeit neuer Arbeitsformen. Teilzeitarbeit in qualifizierten Positionen, Jobsharing und Telearbeit\" zur Verfügung.<\/p>  Antwort des Bundesrates."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Was gedenkt der Bundesrat zu unternehmen, dass Teilzeitarbeitsmodelle generell und speziell für Personen in Kaderpositionen attraktiver werden? Besteht für den Bundesrat ein möglicher Lösungsansatz darin, mit spezifischen Förderungsmassnahmen Tele- bzw. Heimarbeit zu fördern? Wenn ja, welche Förderungsmassnahmen kommen für den Bundesrat infrage?<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Förderung von Teilzeitarbeitsmodellen"}],"title":"Förderung von Teilzeitarbeitsmodellen"}