{"id":20113696,"updated":"2023-07-28T15:16:49Z","additionalIndexing":"66;Kohlendioxid;energetische Sanierung von Gebäuden;Energieforschung;CO2-Abgabe;zweckgebundene Abgabe;Finanzierung;Energieeinsparung;erneuerbare Energie","affairType":{"abbreviation":"Mo.","id":5,"name":"Motion"},"author":{"councillor":{"code":2729,"gender":"m","id":3939,"name":"Freitag Pankraz","officialDenomination":"Freitag"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion RL","code":"RL","id":1,"name":"FDP-Liberale Fraktion"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"SR","id":2,"name":"Ständerat","type":"S"},"date":"2011-06-17T00:00:00Z","legislativePeriod":48,"session":"4819"},"descriptors":[{"key":"L05K1701010502","name":"CO2-Abgabe","type":1},{"key":"L06K070501020901","name":"Kohlendioxid","type":1},{"key":"L03K110902","name":"Finanzierung","type":1},{"key":"L05K0705030207","name":"energetische Sanierung von Gebäuden","type":1},{"key":"L04K17010108","name":"Energieforschung","type":1},{"key":"L03K170503","name":"erneuerbare Energie","type":2},{"key":"L04K11070211","name":"zweckgebundene Abgabe","type":2},{"key":"L04K17010107","name":"Energieeinsparung","type":2}],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"SR","id":2,"name":"Ständerat","type":"S"},"date":"2011-09-28T00:00:00Z","text":"Annahme","type":20},{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2011-12-06T00:00:00Z","text":"Ablehnung","type":22}]},"federalCouncilProposal":{"code":"-","date":"2011-08-31T00:00:00Z","text":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion."},"index":0,"links":[],"preConsultations":[{"committee":{"abbreviation":"UREK-NR","id":7,"name":"Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie NR","abbreviation1":"UREK-N","abbreviation2":"UREK","committeeNumber":7,"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"typeCode":1},"date":"2011-06-17T00:00:00Z","registrations":[{"correspondents":[],"sessionId":"4819"}]}],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"UVEK","id":9,"name":"Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1308261600000+0200)\/","id":24,"name":"Im Rat noch nicht behandelt"},{"date":"\/Date(1317160800000+0200)\/","id":11,"name":"Motion an 2. 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Eine glaubwürdige Offensive benötigt entsprechende zusätzliche finanzielle Mittel, die konsequenterweise auch effizient einzusetzen sind. Anstatt Abgaben zu erhöhen, ist die bestehende CO2-Abgabe neu zu gestalten. Künftig soll die CO2-Abgabe vollumfänglich für Gebäudesanierungen sowie Forschung und Entwicklung, inklusive Pilot- und Demonstrationsanlagen im Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz, verwendet werden. Eine mögliche Aufteilung könnte sein: zwei Drittel (aktuell 400 Millionen Franken) für Gebäudesanierungen und ein Drittel (aktuell 200 Millionen Franken) für Forschung und Entwicklung. <\/p><p>Im bestehenden Gebäudepark der Schweiz gibt es ein grosses Effizienzpotenzial, und im Bereich der erneuerbaren Energien kann die Schweiz nur auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung eine globale Rolle spielen. Für die Anwendung neuer Technologien im Bereich Energie ist der Markt in der Schweiz zu klein, um die Technologieentwicklung wirklich zu fördern. <\/p><p>Mit der Neugestaltung der CO2-Abgabe kann eine grosse Wirkung erzielt werden. Die Belastung der Wirtschaft und der Haushalte bleibt moderat, und auf die gesamte Bürokratie, die aufgrund der Rückerstattung der CO2-Abgabe notwendig ist, kann verzichtet werden.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Im Jahr 2010 beschloss das Parlament, einen Drittel der Einnahmen aus der CO2-Abgabe auf Brennstoffe, höchstens aber 200 Millionen Franken pro Jahr, für die Finanzierung des Gebäudeprogramms einzusetzen. Zwei Drittel der 200 Millionen Franken werden für Sanierungen der Gebäudehülle eingesetzt, ein Drittel für erneuerbare Energien in Gebäuden, für Gebäudetechnik und für Abwärmenutzung. Letzteres Drittel wird via Globalbeiträge an die Kantone geleitet, welche selber nochmals Mittel im Umfang von 80 bis 100 Millionen Franken zur Verfügung stellen.<\/p><p>Zurzeit behandelt das Parlament die Revision des CO2-Gesetzes, welche der Klima-Initiative als indirekter Gegenvorschlag gegenübergestellt werden soll. Das revidierte CO2-Gesetz regelt die klimapolitischen Ziele und Massnahmen für den Zeitraum bis 2020. In diesem Rahmen wird auch über eine Erhöhung der für das Gebäudeprogramm zweckgebundenen Mittel auf 300 Millionen Franken pro Jahr diskutiert. Sofern die Einnahmen aus der CO2-Abgabe auf Brennstoffen steigen, ist eine Erhöhung der zweckgebundenen Mittel möglich und für die Zielerreichung auch notwendig.<\/p><p>Der Bundesrat ist aber gegen eine grundsätzliche Änderung des Charakters der CO2-Abgabe durch eine vollständige Zweckbindung der Einnahmen. Die im Jahr 2008 eingeführte CO2-Abgabe auf Brennstoffen wurde als Lenkungsabgabe konzipiert und belohnt den unterdurchschnittlichen Verbrauch fossiler Brennstoffe. Damit setzt sie für Wirtschaft und Bevölkerung einen Anreiz, den Verbrauch fossiler Brennstoffe zu reduzieren. Mit einer vollständigen Zweckbindung der Einnahmen stünde nicht mehr die Lenkungswirkung auf das Verhalten von Wirtschaft und Bevölkerung im Vordergrund, sondern die Finanzierung von Fördermassnahmen. Die Abgabe würde dadurch eine wichtige Signalwirkung verlieren. Zudem würden damit bestimmte Wirtschaftszweige quersubventioniert. Ob die von den höheren Mitteln profitierenden Branchen Investitionen in diesem Umfang absorbieren könnten, ohne dass es zu einer Blasenbildung kommt, ist zu bezweifeln. Es ist zudem davon auszugehen, dass bei massiv steigenden Beiträgen der Grenznutzen der Investitionen abnimmt. Aus diesen Gründen lehnt der Bundesrat eine Zweckentfremdung der CO2-Lenkungsabgabe auf Brennstoffen ab.<\/p><p>Er wird im Rahmen der neuen Energiestrategie 2050 überprüfen, ob die Einführung einer Finanzierungsabgabe zur Förderung der erneuerbaren Energien, der Energieeffizienz sowie der Forschung und Entwicklung notwendig sein wird. Das Parlament wird sich dazu zu gegebenem Zeitpunkt äussern können.<\/p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, Änderungen der Bundesverfassung und des CO2-Gesetzes vorzuschlagen, welche regeln, dass der gesamte Ertrag aus der CO2-Abgabe auf 20 Jahre befristet zur Verminderung der CO2-Emissionen von Gebäuden und der Förderung von Forschung und Entwicklung der erneuerbareren Energie eingesetzt wird.<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Umbau der Energieversorgung ohne neue Abgaben"}],"title":"Umbau der Energieversorgung ohne neue Abgaben"}