﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20113935</id><updated>2023-07-28T10:25:58Z</updated><additionalIndexing>55;Verkauf;Pferdezucht;Subvention;Vermarktung (speziell);Einhufer;Inlandsmarkt</additionalIndexing><affairType><abbreviation>Ip.</abbreviation><id>8</id><name>Interpellation</name></affairType><author><councillor><code>2723</code><gender>f</gender><id>3920</id><name>Seydoux-Christe Anne</name><officialDenomination>Seydoux</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion CEG</abbreviation><code>M-E</code><id>3</id><name>Fraktion 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Forschung</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>2011-09-29T00:00:00</date><id>24</id><name>Im Rat noch nicht behandelt</name></state><state><date>2011-12-20T00:00:00</date><id>229</id><name>Erledigt</name></state></states><texts /></draft></drafts><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>SR</abbreviation><id>2</id><name>Ständerat</name><type>S</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><councillor><code>2432</code><gender>f</gender><id>370</id><name>Forster-Vannini Erika</name><officialDenomination>Forster</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2356</code><gender>m</gender><id>277</id><name>Bieri Peter</name><officialDenomination>Bieri</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2370</code><gender>m</gender><id>305</id><name>Berberat 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CVP/EVP/glp</name></faction><type>author</type></role></roles><shortId>11.3935</shortId><state><id>229</id><name>Erledigt</name><doneKey>0</doneKey><newKey>0</newKey></state><texts><text><type><id>6</id><name>Begründung</name></type><value>&lt;p&gt;Der Kurszerfall des Euro wirkt sich auch auf landwirtschaftliche Bereiche aus. Die sich daraus für Vorzeigeprodukte wie den Käse ergebenden Probleme sind hinlänglich bekannt und werden auch mit dem Vorsteher des EVD erörtert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unter der Frankenstärke leidet jedoch auch der Export von Schweizer Freizeitpferden. Die Ausfuhren sind massiv eingebrochen, und die Züchterinnen und Züchter können ihr Angebot nicht anpassen, da es mindestens drei Jahre braucht, um ein Freizeitpferd auszubilden. Dies führt zu einer Flaute auf dem Markt mit all ihren Folgeproblemen (Preiszerfall usw.). Es herrscht grosse Besorgnis, insbesondere was die Freibergerpferde betrifft.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf der anderen Seite nimmt die Einfuhr ausländischer Pferde stetig zu. Der Bundesrat hat das Zollkontingent für das Jahr 2011 sogar von 3300 auf 3800 Tiere der Pferdegattung erhöht. Ein Blick in das Pferderegister des Schweizerischen Verbands für Pferdesport (SVPS) zeigt, dass im Durchschnitt der letzten Jahre 2300 der dort eingetragenen Pferde eingeführt worden sind, d. h. zwei Drittel der im Register verzeichneten Tiere. Ein kurzer Vergleich dieser Zahlen zeigt deutlich, dass die Einfuhren nicht nur die Bedürfnisse des Sportpferdemarktes decken, sondern auch diejenigen einer grossen und breitgestreuten Kundschaft.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine bessere Förderung der Schweizer Pferde auf dem Binnenmarkt würde dazu beitragen, den Absatz von Pferden zu erhöhen, die in der Schweiz geboren und ausgebildet werden. Eine Erhöhung des Marktanteils der Schweizer Züchterinnen und Züchter sichert einerseits unserem Land einen Mehrwert, indem Arbeitsplätze erhalten oder gar geschaffen werden. Andererseits werden dadurch die Züchterinnen und Züchter weniger den herrschenden Wechselkursschwankungen ausgesetzt.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>14</id><name>Antwort BR / Büro</name></type><value>&lt;p&gt;Der Bund hat die Schweizer Pferdezucht und -haltung im Jahr 2010 mit rund 8,3 Millionen Franken mittels folgender gezielter Massnahmen unterstützt:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- Der Nettoaufwand für den Unterhalt und Betrieb des Schweizerischen Nationalgestüts in Avenches betrug 5,6 Millionen Franken. Die Hauptaufgaben des Gestüts bestehen in der Unterstützung und Förderung des Freibergerpferdes, der Aus- und Weiterbildung von Pferdezüchterinnen und -züchtern und Pferdehalterinnen und -haltern sowie der Durchführung von Forschungsarbeiten zugunsten der Pferdebranche und der Pferdezucht. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;- Für die Identifizierung und Registrierung von Fohlen sowie die Durchführung von Leistungs- und Hengstprüfungen wurden Beiträge in der Höhe von 1,7 Millionen Franken an die anerkannten Schweizer Pferdezuchtorganisationen ausgerichtet. Davon hat alleine der Schweizerische Freibergerzuchtverband rund 1,1 Millionen Franken erhalten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- Für die Erhaltung der Freibergerrasse als einzige Schweizer Pferderasse wurden Beiträge im Umfang von 950 000 Franken für im Herdebuch eingetragene Freibergerstuten mit Fohlen bei Fuss an die Züchter und Züchterinnen ausbezahlt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- Im Rahmen der Unterstützung von Projekten zur Erhaltung von Schweizer Rassen wurden zwei Projekte für die Freibergerrasse mit total 33 000 Franken unterstützt. Die Projekte tragen dazu bei, ein Monitoring der genetischen Vielfalt innerhalb der Freiberger Pferderasse durchzuführen und die Freiberger Basislinie zu erhalten. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;- Gestützt auf die landwirtschaftliche Absatzförderungsverordnung (LAfV; SR 916.010) wurden für Kommunikationsmassnahmen des Schweizerischen Freibergerzuchtverbandes (Inserate und Messeauftritte im Ausland, Marktforschung) 50 000 Franken bezahlt. Die Unterstützung des Bundes ist subsidiär und beträgt höchstens 50 Prozent der anrechenbaren Marketingkosten. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zusätzlich erhalten landwirtschaftliche Betriebe für die Haltung von Pferden Direktzahlungen. Im Jahr 2009 wurden diesen Betrieben aufgrund der gehaltenen Pferde rund 37 Millionen Franken an tierbezogenen Direktzahlungen ausbezahlt. Die Direktzahlungen für das Jahr 2010 bewegen sich in der gleichen Grössenordnung. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Bund fördert somit die inländische Pferdezucht und Pferdehaltung, insbesondere jene der Freibergerpferde, mit insgesamt rund 45 Millionen Franken pro Jahr. Der Bundesrat ist der Ansicht, dass die aktuelle Unterstützung ausreichend ist. Zudem sollen bei der Absatzförderung von Zucht- und Nutzvieh (Rindvieh und Pferde) wie bisher nur Massnahmen mit ausländischen Zielmärkten unterstützt werden, da diese aus einer gesamtlandwirtschaftlichen Optik wertschöpfungswirksamer sind. Er lehnt deshalb eine finanzielle Unterstützung von Massnahmen zur Förderung des Verkaufs inländischer Pferde auf dem Binnenmarkt ab. &lt;/p&gt;  Antwort des Bundesrates.</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Ist der Bundesrat bereit, zusätzliche Mittel für Massnahmen zur Förderung des Verkaufs inländischer Pferde auf dem Binnenmarkt bereitzustellen?&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Mehr Mittel für die Förderung von Schweizer Pferden auf dem Binnenmarkt</value></text></texts><title>Mehr Mittel für die Förderung von Schweizer Pferden auf dem Binnenmarkt</title></affair>