{"id":20123008,"updated":"2025-06-25T00:03:22Z","additionalIndexing":"66;2846;Wald;Vereinfachung von Verfahren;Kraftwerksstandort;Bewilligung für Kraftwerk;Windenergie;Richtplan","affairType":{"abbreviation":"Mo.","id":5,"name":"Motion"},"author":{"committee":{"abbreviation":"UREK-NR","id":7,"name":"Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie NR","abbreviation1":"UREK-N","abbreviation2":"UREK","committeeNumber":7,"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"typeCode":1},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2012-01-23T00:00:00Z","legislativePeriod":49,"session":"4902"},"descriptors":[{"key":"L03K170508","name":"Windenergie","type":1},{"key":"L04K01020411","name":"Richtplan","type":1},{"key":"L04K17010112","name":"Kraftwerksstandort","type":1},{"key":"L04K17010104","name":"Bewilligung für Kraftwerk","type":1},{"key":"L05K0503020801","name":"Vereinfachung von Verfahren","type":1},{"key":"L04K14010702","name":"Wald","type":2}],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2012-03-01T00:00:00Z","text":"Annahme","type":20},{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"SR","id":2,"name":"Ständerat","type":"S"},"date":"2012-05-30T00:00:00Z","text":"Die Motion wird mit folgender Änderung angenommen: „Der Bund sorgt zusammen mit den Kantonen dafür, dass geeignete Gebiete für die Windenergienutzung in den kantonalen Richtplänen ausgeschieden und damit gute Voraussetzungen geschaffen werden, um die nachgelagerten Bewilligungsverfahren beschleunigen zu können. 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Der Begriff \"Gebiete\" impliziert hier, dass es noch nicht um die konkreten Anlagestandorte, sondern vorab um Potenzialgebiete geht, die aufgrund von Vorabklärungen freigehalten werden sollen. Diese Ausscheidung in den Richtplänen ist mitunter auch Gegenstand der laufenden Arbeiten zu den beiden Teilrevisionen des Raumplanungsgesetzes. Durch diese Festlegung von Gebieten im Richtplan werden zudem auch die Planungs- und Investitionssicherheit solcher Anlagen erhöht.<\/p><p>Die Ausscheidung von Gebieten zur Windenergienutzung im Richtplan ist eine hervorragende Grundlage für den Nachweis der Standortgebundenheit gemäss Waldgesetz und somit für die konkrete Standortwahl. Diese Ausscheidung befreit allerdings nicht von einer Prüfung des konkreten Projektes (und somit des Standortes) innerhalb dieser Gebiete im Rahmen eines Rodungsgesuchs auf der nächstfolgenden Stufe (Sondernutzungsplanung bzw. Baubewilligungsverfahren, bei Anlagen mit einer Leistung höher als 5 Megawatt mit Umweltverträglichkeitsprüfung): Neben der Standortgebundenheit muss das konkrete Werk, für das gerodet werden soll, sämtliche Rodungsvoraussetzungen von Artikel 5 des Waldgesetzes vom 4. Oktober 1991 (SR 921.0) erfüllen, d. h., das Interesse an der Walderhaltung überwiegen, die Voraussetzungen der Raumplanung sachlich erfüllen und nicht zu einer erheblichen Gefährdung der Umwelt führen sowie dem Natur- und Heimatschutz Rechnung tragen. Auch andere relevante Umweltfragen (z. B. Lärm) können erst auf Stufe Sondernutzungsplanung bzw. Baubewilligungsverfahren geprüft werden, wenn das konkrete Projekt vorliegt. Schliesslich sind auch Fragen der Zuständigkeit sowie des Rechtsschutzes der beteiligten Parteien zu beachten.<\/p><p>Aufgrund von bereits überwiesenen parlamentarischen Vorstössen (Motion UREK-N 09.3726; Postulat Cramer 10.3722) und der Ausarbeitung der Energiestrategie 2050 sind diverse Arbeiten im Gange, welche die auch in dieser Motion geforderte Vereinfachung der Bewilligungsverfahren prüfen. Entsprechende Massnahmenvorschläge werden folgen.<\/p><p>Bei einer allfälligen Annahme der Motion im Erstrat wird der Bundesrat im Zweitrat eine Änderung des Motionstextes beantragen.<\/p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Der Bund sorgt zusammen mit den Kantonen dafür, dass geeignete Standorte für die Windenergienutzung in den kantonalen Richtplänen ausgeschieden werden und dass die Bewilligungsverfahren vereinfacht werden. 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