{"id":20123237,"updated":"2025-11-14T07:13:59Z","additionalIndexing":"55;Landwirtschaft in Berggebieten;Bergbauernbetrieb;Direktzahlungen;Erhaltung der Landwirtschaft;Futterbau","affairType":{"abbreviation":"Po.","id":6,"name":"Postulat"},"author":{"councillor":{"code":2713,"gender":"m","id":3910,"name":"von Siebenthal Erich","officialDenomination":"von Siebenthal"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion V","code":"V","id":4,"name":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2012-03-15T00:00:00Z","legislativePeriod":49,"session":"4902"},"descriptors":[{"key":"L06K140103020703","name":"Landwirtschaft in Berggebieten","type":1},{"key":"L05K1401050301","name":"Bergbauernbetrieb","type":1},{"key":"L06K140103020601","name":"Erhaltung der Landwirtschaft","type":1},{"key":"L04K14010404","name":"Direktzahlungen","type":1},{"key":"L05K1401010107","name":"Futterbau","type":1}],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":5,"name":"Adm"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2014-03-19T00:00:00Z","text":"Zurückgezogen","type":17}]},"federalCouncilProposal":{"code":"-","date":"2012-05-09T00:00:00Z","text":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates."},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"WBF","id":8,"name":"Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1331766000000+0100)\/","id":24,"name":"Im Rat noch nicht behandelt"},{"date":"\/Date(1395183600000+0100)\/","id":229,"name":"Erledigt"}],"texts":[]}],"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"councillor":{"code":2372,"gender":"m","id":307,"name":"Brunner Toni","officialDenomination":"Brunner Toni"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2743,"gender":"f","id":4030,"name":"Birrer-Heimo Prisca","officialDenomination":"Birrer-Heimo"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2670,"gender":"m","id":3867,"name":"Aebi Andreas","officialDenomination":"Aebi Andreas"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2638,"gender":"m","id":1142,"name":"Wobmann Walter","officialDenomination":"Wobmann"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2569,"gender":"f","id":806,"name":"Graf Maya","officialDenomination":"Graf Maya"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2512,"gender":"m","id":490,"name":"Lustenberger Ruedi","officialDenomination":"Lustenberger"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2542,"gender":"m","id":520,"name":"Wandfluh Hansruedi","officialDenomination":"Wandfluh"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2497,"gender":"m","id":473,"name":"Hassler Hansjörg","officialDenomination":"Hassler"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2448,"gender":"f","id":395,"name":"Fässler-Osterwalder Hildegard","officialDenomination":"Fässler Hildegard"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2595,"gender":"m","id":1127,"name":"Freysinger Oskar","officialDenomination":"Freysinger"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2754,"gender":"m","id":4052,"name":"Ritter Markus","officialDenomination":"Ritter"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2417,"gender":"f","id":354,"name":"Semadeni Silva","officialDenomination":"Semadeni"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3010,"gender":"m","id":4100,"name":"Rösti Albert","officialDenomination":"Rösti"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2713,"gender":"m","id":3910,"name":"von Siebenthal Erich","officialDenomination":"von Siebenthal"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion V","code":"V","id":4,"name":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei"},"type":"author"}],"shortId":"12.3237","state":{"id":229,"name":"Erledigt","doneKey":"0","newKey":0},"texts":[{"type":{"id":6,"name":"Begründung"},"value":"<p>Im Zuge der Agrarpolitik 2014-2017 werden einige Vorschläge gemacht, wie besondere Erschwernisse, die von Landwirtschaftsbetrieben bewältigt werden müssen, durch Direktzahlungen abgegolten werden können. Dieses Prinzip ist grundsätzlich zu begrüssen. Für Betriebe mit vielen Steillagen muss es aber noch verbessert werden.<\/p><p>Ziel ist es, dass auch Betriebe mit einem hohen Anteil von steilen Mähwiesen hauptsächlich auf der einheimischen Futtergrundlage Gras produzieren. Sie leisten besonders wertvolle Arbeit zur Offenhaltung der Kulturlandschaft und weisen eine hohe Biodiversität auf. Solche Betriebe werden jedoch auch mit dem neuen System nur unzulänglich unterstützt. Berechnungen zeigen, dass steile Lagen auch bei optimaler Mechanisierung drei- bis zehnmal mehr Aufwand verursachen als flache Lagen. Weist ein Betrieb einen hohen Anteil an steilen Mähwiesen auf, steigt der Aufwand überproportional an. Dies gilt im Speziellen für Betriebe, die darauf angewiesen sind, diese steilen Wiesen primär futterbaulich zu nutzen. Ein Teil des Hofdüngers muss auch in die Steillagen ausgebracht werden, und der Aufwand für die Futterernte erhöht sich entsprechend. Für die betroffenen Betriebe entstehen gravierende Nachteile durch den erhöhten Aufwand und entsprechend geringer Flächenleistung. Diese werden auch mit den Vorschlägen zur Agrarpolitik 2014-2017 nur unzureichend abgegolten.<\/p><p>Der Bundesrat könnte zum Beispiel im Rahmen des neuen Artikels 71 Landwirtschaftsgesetz (Kulturlandschaftsbeiträge) einen Betriebsbeitrag in der Grössenordnung von 20 000 Franken vorsehen, wenn 100 Prozent der Mähwiesen eines Betriebes steil sind. Dieser Betrag nimmt mit sinkendem Anteil an steilen Mähwiesen ab. Alternativ dazu sind auch Flächenbeiträge oder andere Lösungen mit ähnlicher Wirkung denkbar.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Der Bundesrat hat erkannt, dass die Bewirtschaftung von Mähwiesen in Hang- und Steillagen in Zukunft noch besser gefördert werden muss. Deshalb schlägt er in der Botschaft zur Weiterentwicklung der Agrarpolitik in den Jahren 2014-2017 (Agrarpolitik 2014-2017) vom 1. Februar 2012 gezielte Änderungen bei den Hangbeiträgen vor.<\/p><p>Neu soll neben den bisherigen beiden Abstufungen (18 und 35 Prozent) eine dritte Stufe für Flächen mit einer Neigung von mehr als 50 Prozent eingeführt werden. Dies, um dem hohen Anteil an Handarbeit bei der Bewirtschaftung solcher Flächen Rechnung zu tragen. Weiter ist eine deutliche Erhöhung der Beiträge vorgesehen. Insgesamt sind bei gleichbleibendem Zahlungsrahmen zusätzlich rund 15 Millionen Franken eingestellt. Dies erlaubt beispielsweise den Beitrag für Steillagen (ab 50 Prozent Neigung) von bisher 620 Franken auf rund 1000 Franken (ein Plus von 61 Prozent) pro Hektare anzuheben. Dazu kommt, dass die in der Regel höhere Biodiversität von steilen Mähwiesen im Rahmen der Agrarpolitik 2014-2017 ebenfalls mit erhöhten Biodiversitätsbeiträgen gefördert werden soll.<\/p><p>Der Bundesrat ist überzeugt, dass mit den genannten Massnahmen, insbesondere den höheren Beiträgen, die Anliegen des Postulates beziehungsweise der Berglandwirtschaft berücksichtigt werden. Er erachtet daher einen zusätzlichen Beitrag nach Anteil steiler Mähwiesen je Betrieb als nicht angezeigt. Ein solcher Beitrag wäre ausserdem problematisch, da für die gleiche Fläche unterschiedliche Beiträge ausgerichtet würden, je nachdem von welchem Betrieb sie bewirtschaftet wird. Da die Mittel nicht weiter aufgestockt werden können, müsste der zusätzliche Bedarf bei anderen Instrumenten kompensiert werden bzw. könnte die Aufstockung der Hangbeiträge nicht im geplanten Umfang erfolgen. Im Übrigen können Betriebe mit grösseren gegenüber Betrieben mit kleineren Flächen in Hang- und Steillagen die Mechanisierungskosten über eine bessere Auslastung zumindest teilweise ausgleichen.<\/p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Der Bundesrat wird gebeten, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie die Leistungen von Betrieben mit einem hohen Anteil an steilen Mähwiesen (mit einer Hangneigung von über 35 Prozent) im Rahmen der Agrarpolitik 2014-2017 besser abgegolten werden können.<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Betriebe mit besonders vielen Steillagen besser unterstützen"}],"title":"Betriebe mit besonders vielen Steillagen besser unterstützen"}