{"id":20123242,"updated":"2025-06-25T00:20:54Z","additionalIndexing":"55;Landwirt\/in;landwirtschaftliche Erwerbstätigkeit;Erwerbsleben;Direktzahlungen;Vermarktung (speziell)","affairType":{"abbreviation":"Po.","id":6,"name":"Postulat"},"author":{"councillor":{"code":2743,"gender":"f","id":4030,"name":"Birrer-Heimo Prisca","officialDenomination":"Birrer-Heimo"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion S","code":"S","id":2,"name":"Sozialdemokratische Fraktion"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2012-03-15T00:00:00Z","legislativePeriod":49,"session":"4902"},"descriptors":[{"key":"L04K14010404","name":"Direktzahlungen","type":1},{"key":"L05K1401050601","name":"Landwirt\/in","type":1},{"key":"L06K070202010402","name":"Erwerbsleben","type":1},{"key":"L03K140101","name":"landwirtschaftliche Erwerbstätigkeit","type":1},{"key":"L04K07010103","name":"Vermarktung (speziell)","type":1}],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2014-03-19T00:00:00Z","text":"Annahme","type":20},{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2016-06-07T00:00:00Z","text":"Abschreibung","type":15},{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2016-06-07T00:00:00Z","text":"Im Zusammenhang mit der Beratung des Geschäfts 16.006.","type":0}]},"federalCouncilProposal":{"code":"-","date":"2012-05-09T00:00:00Z","text":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates."},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"WBF","id":8,"name":"Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1331766000000+0100)\/","id":24,"name":"Im Rat noch nicht behandelt"},{"date":"\/Date(1395183600000+0100)\/","id":26,"name":"Angenommen"},{"date":"\/Date(1465250400000+0200)\/","id":229,"name":"Erledigt"}],"texts":[]}],"handling":{"date":"2014-03-19T00:00:00Z","legislativePeriod":49,"session":"4912"},"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"councillor":{"code":2745,"gender":"m","id":4032,"name":"Jans Beat","officialDenomination":"Jans"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2713,"gender":"m","id":3910,"name":"von Siebenthal Erich","officialDenomination":"von Siebenthal"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2569,"gender":"f","id":806,"name":"Graf Maya","officialDenomination":"Graf Maya"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2512,"gender":"m","id":490,"name":"Lustenberger Ruedi","officialDenomination":"Lustenberger"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2497,"gender":"m","id":473,"name":"Hassler Hansjörg","officialDenomination":"Hassler"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2448,"gender":"f","id":395,"name":"Fässler-Osterwalder Hildegard","officialDenomination":"Fässler Hildegard"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2675,"gender":"m","id":3872,"name":"Bourgeois Jacques","officialDenomination":"Bourgeois"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2754,"gender":"m","id":4052,"name":"Ritter Markus","officialDenomination":"Ritter"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2743,"gender":"f","id":4030,"name":"Birrer-Heimo Prisca","officialDenomination":"Birrer-Heimo"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion S","code":"S","id":2,"name":"Sozialdemokratische Fraktion"},"type":"author"}],"shortId":"12.3242","state":{"id":229,"name":"Erledigt","doneKey":"0","newKey":0},"texts":[{"type":{"id":6,"name":"Begründung"},"value":"<p>Als Grundlage für die Bewertung des Mindestarbeitsaufkommens für landwirtschaftliche Direktzahlungen dient die Berechnung nach Standardarbeitskräften (SAK). Hierbei werden Faktoren pro Fläche oder Tierzahl festgelegt, welche den mittleren Aufwand abbilden, unter der Annahme eines bestimmten Rationalisierungsniveaus.<\/p><p>Aus bäuerlichen Kreisen wird kritisiert, dass im Berechnungsverfahren verschiedene Leistungen nicht abgedeckt sind. Dies betrifft insbesondere die Grundleistungen für das Betriebsmanagement. Die organisatorischen Arbeiten sind für den Betriebserfolg sehr wichtig und stellen einen Grundaufwand dar, der insbesondere auch von vielen Bäuerinnen erbracht wird.<\/p><p>Die Landwirtschaftspolitik fordert und fördert eine Qualitätsstrategie und die höhere Wertschöpfung aus den Rohprodukten. Es ist inkohärent, wenn in der SAK-Berechnung die Leistungen für Produkteverarbeitung und Vermarktung völlig unberücksichtigt bleiben.<\/p><p>Die SAK-Faktoren sind gemäss landwirtschaftlicher Begriffsverordnung (LBV) bisher administrativer Natur und für die Berechnung des effektiven Arbeitsbedarfs nicht geeignet. Anpassungen bei den Berechnungen der SAK-Faktoren sind deshalb nicht nachvollziehbar und somit willkürlich. Mit einer angemessenen Berücksichtigung des realen Arbeitsaufwandes kann dies verhindert werden.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Die Standardarbeitskraft (SAK) ist die Einheit für die Erfassung des gesamtbetrieblichen Arbeitszeitbedarfes mithilfe standardisierter Faktoren für die einzelnen Betriebszweige. Sie basiert auf den arbeitswirtschaftlichen Daten der Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon (ART) und dient insbesondere der Bestimmung der \"Betriebsgrösse\", da darin sowohl die Flächenbewirtschaftung als auch die Tierhaltung enthalten sind. Die Faktoren sind standardisiert und für die Direktzahlungen so ausgestaltet und zusammengefasst, dass sich unerwünschte Variationen von Jahr zu Jahr vermeiden lassen und sich extensivere und intensivere Bereiche sowie kleinere Bewirtschaftungsänderungen über den Betrieb ausgleichen.<\/p><p>Die SAK-Faktoren bilden den realen Arbeitsaufwand so weit als möglich ab. Eine detailliertere Erfassung und eine Erweiterung mit Faktoren für die Produkteverarbeitung und die Vermarktung für die Direktzahlungen, bei welchen eine jährliche Erhebung erforderlich ist, würden zu einem unverhältnismässigen Aufwand, insbesondere auch für die Landwirtschaft, führen. So müssten die Bewirtschafter und Bewirtschafterinnen zusätzliche Angaben über die Produktionsmethoden, den Mechanisierungsgrad und die Aufstallungssysteme der einzelnen Tierkategorien usw. machen. Zudem wären für die Produkteverarbeitung und die Vermarktung aufgrund der Unterschiede von Betrieb zu Betrieb detaillierte Aufzeichnungen (Arbeitsrapporte) zu erstellen und einzureichen. Anschliessend müssten die Kantone die detaillierte Selbstdeklaration überprüfen. Um einen korrekten Vollzug sicherzustellen, müsste letztlich der Kontrollaufwand wesentlich erhöht werden.<\/p><p>In den SAK-Faktoren sind seit je die Aufwendungen für das Betriebsmanagement und weitere Sonderarbeiten ausserhalb der eigentlichen Feld- und Stallarbeiten eingerechnet. Im Getreidebau beträgt der Anteil beispielsweise 41 Prozent. Weiter werden für die Hang- und Steillagen sowie den biologischen Landbau Zuschläge gemacht. Damit werden sowohl die Arbeiten für die Betriebsführung beziehungsweise der \"Grundaufwand\" als auch die Bewirtschaftungserschwernisse berücksichtigt.<\/p><p>Der Bundesrat will mit Rücksicht auf den Vollzugsaufwand die Detailausgestaltung von Massnahmen möglichst einfach halten, dies im Interesse der Direktzahlungsbezüger und der mit dem Vollzug beauftragten Kantone. Am bisherigen Berechnungssystem soll daher nichts geändert werden. Der Bundesrat erachtet die Berechnung der SAK sowohl für die untere Grenze als auch für die Begrenzung nach oben (Begrenzung der Direktzahlungen pro Standardarbeitskraft) als zweckmässig und von der Differenzierung her als ausreichend.<\/p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt darzulegen, wie dem realen Arbeitsaufwand eines Landwirtschaftsbetriebes bei der Bewertung des Mindestarbeitsaufkommens für landwirtschaftliche Direktzahlungen genügend Rechnung getragen wird. Insbesondere soll aufgezeigt werden, wie neben dem Produktionsaufwand der Grundaufwand des Betriebes, die Verarbeitung und Vermarktung sowie die besonderen Bewirtschaftungserschwernisse berücksichtigt werden.<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Mindestarbeitsaufkommen für landwirtschaftliche Direktzahlungen umfassend bewerten"}],"title":"Mindestarbeitsaufkommen für landwirtschaftliche Direktzahlungen umfassend bewerten"}