﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20123381</id><updated>2025-11-14T07:45:48Z</updated><additionalIndexing>24;15;Bericht;öffentliche Investition;Konjunkturpolitik;Schuldenbremse;Investitionsförderung;Ländervergleich;Sicherung der Versorgung;Gesetzesevaluation</additionalIndexing><affairType><abbreviation>Po.</abbreviation><id>6</id><name>Postulat</name></affairType><author><type>author</type></author><deposit><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2012-05-03T00:00:00Z</date><legislativePeriod>49</legislativePeriod><session>4903</session></deposit><descriptors><descriptor><key>L05K1109010601</key><name>Investitionsförderung</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L05K0704010202</key><name>Konjunkturpolitik</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L04K11090107</key><name>öffentliche Investition</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L05K0701030905</key><name>Sicherung der Versorgung</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L03K020206</key><name>Bericht</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L04K11080305</key><name>Schuldenbremse</name><type>2</type></descriptor><descriptor><key>L04K08070301</key><name>Gesetzesevaluation</name><type>2</type></descriptor><descriptor><key>L04K02022201</key><name>Ländervergleich</name><type>2</type></descriptor></descriptors><drafts><draft><consultation><resolutions><resolution><category><id>5</id><name>Adm</name></category><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2013-09-16T00:00:00Z</date><text>Zurückgezogen</text><type>17</type></resolution></resolutions></consultation><federalCouncilProposal><code>-</code><date>2012-08-15T00:00:00Z</date><text>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.</text></federalCouncilProposal><index>0</index><links /><preConsultations /><references /><relatedDepartments><relatedDepartment><abbreviation>EFD</abbreviation><id>7</id><name>Finanzdepartement</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>2012-05-03T00:00:00</date><id>24</id><name>Im Rat noch nicht behandelt</name></state><state><date>2013-09-16T00:00:00</date><id>229</id><name>Erledigt</name></state></states><texts /></draft></drafts><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><type>author</type></role><role><councillor><code>2792</code><gender>m</gender><id>4076</id><name>Hadorn Philipp</name><officialDenomination>Hadorn</officialDenomination></councillor><type>speaker</type></role></roles><shortId>12.3381</shortId><state><id>229</id><name>Erledigt</name><doneKey>0</doneKey><newKey>0</newKey></state><texts><text><type><id>6</id><name>Begründung</name></type><value>&lt;p&gt;Die bereits in der Vergangenheit leicht rückläufigen öffentlichen Investitionen fielen in der Schweiz nach der Einführung der Schuldenbremse noch weiter auf durchschnittlich minus 1,4 Prozent pro Jahr (von 1994 bis 2002 durchschnittlich minus 0,2 Prozent pro Jahr). Die Konsolidierung der Ausgaben im Rahmen der Schuldenbremse ging eindeutig zulasten der öffentlichen Investitionen. Noch ausgeprägter werden diese Zahlen, wenn die nominalen Werte ins Verhältnis zum Bruttoinlandprodukt gesetzt bzw. pro Kopf betrachtet werden, wie aus einer Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung in Düsseldorf zur schweizerischen Finanzpolitik nach Einführung der Schuldenbremse (Achim Truger: Eine Finanzpolitik im Interesse der nächsten Generation) hervorgeht.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>14</id><name>Antwort BR / Büro</name></type><value>&lt;p&gt;Der Bundesrat hat bereits in seiner Antwort auf die Interpellation Graber Jean-Pierre 07.3853 ausführlich über die Entwicklung der Investitionsausgaben des Bundes sowie der öffentlichen Haushalte informiert. Diese Analyse zeigt, dass der Anteil der investiven Ausgaben im Bundeshaushalt in der längeren Frist konstant bleibt und damit eine Verdrängung der Investitionen durch andere Bundesausgaben nicht stattfindet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Angesichts der Bedeutung der öffentlichen Investitionen für das langfristige Wirtschaftswachstum in der Schweiz ist der Bundesrat bestrebt, die Investitionstätigkeit des Bundes regelmässig zu überprüfen. Insbesondere das Zusammenspiel zwischen der Schuldenbremse und den Investitionsausgaben des Bundes soll im Rahmen des Berichtes zur Schuldenbremse (Postulat Graber Jean-Pierre 10.4022) vom Eidgenössischen Finanzdepartement vertieft geprüft werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit dieser vertieften Prüfung kann das Kernanliegen des Postulates erfüllt werden. Der Bundesrat lehnt es hingegen ab, die Analyse auf sämtliche in der Schweiz bereitgestellten öffentlichen Güter und Dienstleistungen auszuweiten, wie das Postulat zusätzlich verlangt. Denn damit würde der Fokus von den Investitionen weggelenkt und einen grossen Teil der Staatstätigkeit umfassen, weit über die Investitionen hinaus. So wäre etwa der Betrieb von Autobahnen, aber auch die Kehrichtabfuhr der Gemeinden mit eingeschlossen. Mit einer solchen Ausweitung wäre zudem der Bezug zur Schuldenbremse nicht mehr gegeben.&lt;/p&gt;  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament einen Bericht vorzulegen, der die Entwicklung der öffentlichen Investitionen und die Versorgung der Bevölkerung mit öffentlich bereitgestellten Gütern und Dienstleistungen in der Schweiz aufzeigt und die Situation in der Schweiz mit anderen Industriestaaten vergleicht.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Negative Entwicklung der staatlichen Investitionen</value></text></texts><title>Negative Entwicklung der staatlichen Investitionen</title></affair>