{"id":20124069,"updated":"2023-07-27T21:35:53Z","additionalIndexing":"15;2841;Kostenrechnung;Monitoring;wirtschaftliche Auswirkung;Stress;Kosten des Gesundheitswesens","affairType":{"abbreviation":"Po.","id":6,"name":"Postulat"},"author":{"councillor":{"code":2668,"gender":"f","id":3833,"name":"Aubert Josiane","officialDenomination":"Aubert"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion S","code":"S","id":2,"name":"Sozialdemokratische Fraktion"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2012-12-06T00:00:00Z","legislativePeriod":49,"session":"4906"},"descriptors":[{"key":"L07K07020502010104","name":"Stress","type":1},{"key":"L05K0802030209","name":"Monitoring","type":1},{"key":"L05K0703020201","name":"Kostenrechnung","type":1},{"key":"L04K07040404","name":"wirtschaftliche Auswirkung","type":1},{"key":"L04K01050501","name":"Kosten des Gesundheitswesens","type":1}],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":5,"name":"Adm"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2014-05-06T00:00:00Z","text":"Der Vorstoss wird übernommen durch Herrn Maire Jacques-André.","type":90},{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2014-09-18T00:00:00Z","text":"Ablehnung","type":22}]},"federalCouncilProposal":{"code":"-","date":"2013-02-13T00:00:00Z","text":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates."},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"WBF","id":8,"name":"Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1354748400000+0100)\/","id":24,"name":"Im Rat noch nicht behandelt"},{"date":"\/Date(1410991200000+0200)\/","id":229,"name":"Erledigt"}],"texts":[]}],"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"councillor":{"code":2488,"gender":"m","id":464,"name":"Fehr Hans-Jürg","officialDenomination":"Fehr Hans-Jürg"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2516,"gender":"f","id":494,"name":"Meier-Schatz Lucrezia","officialDenomination":"Meier-Schatz"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2296,"gender":"m","id":97,"name":"Gross Andreas","officialDenomination":"Gross Andreas"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2743,"gender":"f","id":4030,"name":"Birrer-Heimo Prisca","officialDenomination":"Birrer-Heimo"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2601,"gender":"f","id":1156,"name":"Heim Bea","officialDenomination":"Heim"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2751,"gender":"m","id":4045,"name":"Pardini Corrado","officialDenomination":"Pardini"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2630,"gender":"f","id":1129,"name":"Schenker Silvia","officialDenomination":"Schenker Silvia"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2734,"gender":"m","id":4007,"name":"Chopard-Acklin Max","officialDenomination":"Chopard-Acklin"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2448,"gender":"f","id":395,"name":"Fässler-Osterwalder Hildegard","officialDenomination":"Fässler Hildegard"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2583,"gender":"f","id":1131,"name":"Allemann Evi","officialDenomination":"Allemann"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2632,"gender":"m","id":1120,"name":"Sommaruga Carlo","officialDenomination":"Sommaruga Carlo"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2527,"gender":"m","id":504,"name":"Rossini Stéphane","officialDenomination":"Rossini"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2726,"gender":"f","id":3923,"name":"Marra Ada","officialDenomination":"Marra"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2666,"gender":"f","id":3830,"name":"Carobbio Guscetti Marina","officialDenomination":"Carobbio Guscetti"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2760,"gender":"m","id":4049,"name":"Aebischer Matthias","officialDenomination":"Aebischer Matthias"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2417,"gender":"f","id":354,"name":"Semadeni Silva","officialDenomination":"Semadeni"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2759,"gender":"m","id":4057,"name":"Wermuth Cédric","officialDenomination":"Wermuth"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2778,"gender":"m","id":4074,"name":"Fridez Pierre-Alain","officialDenomination":"Fridez"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2792,"gender":"m","id":4076,"name":"Hadorn Philipp","officialDenomination":"Hadorn"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3020,"gender":"m","id":4115,"name":"Schwaab Jean Christophe","officialDenomination":"Schwaab"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3026,"gender":"f","id":4121,"name":"Gysi Barbara","officialDenomination":"Gysi Barbara"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3028,"gender":"f","id":4123,"name":"Schneider Schüttel Ursula","officialDenomination":"Schneider Schüttel"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2668,"gender":"f","id":3833,"name":"Aubert Josiane","officialDenomination":"Aubert"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion S","code":"S","id":2,"name":"Sozialdemokratische Fraktion"},"type":"author"},{"councillor":{"code":2738,"gender":"m","id":4018,"name":"Maire Jacques-André","officialDenomination":"Maire Jacques-André"},"type":"assuming"}],"shortId":"12.4069","state":{"id":229,"name":"Erledigt","doneKey":"0","newKey":0},"texts":[{"type":{"id":6,"name":"Begründung"},"value":"<p>Laut einer im November 2012 erschienenen Umfrage der Zürich-Versicherungsgesellschaft ist für 42 Prozent der befragten Schweizerinnen und Schweizer der Druck am Arbeitsplatz die grösste Sorge. Die Suva legt in ihrer Zukunftsstudie 2029 den Finger darauf, dass die Belastung und der Stress in Zukunft das grösste Risiko bei der Arbeit darstellen werden. Der Druck am Arbeitsplatz nimmt unablässig zu. Gemäss der Stress-Studie 2011 des Staatssekretariates für Wirtschaft (Seco) leidet ein Drittel der erwerbstätigen Personen in der Schweiz unter chronischem negativem Stress, der explizit durch die Arbeit verursacht wird. Zwischen 2001 und 2011 ist der Anteil der Personen, die ständig unter Stress leiden, von 26,6 auf 34,4 Prozent angestiegen, und dabei wurden keine Unterschiede nach Beruf, Branche oder Einkommen festgestellt.<\/p><p>Der Stress und seine Auswirkungen auf die Gesundheit, die zwischenmenschlichen Beziehungen und die finanzielle Situation stellen im Übrigen nicht nur ein Problem für die betroffenen Personen und deren Umfeld dar. Laut Seco betrugen die durch Stress verursachten jährlichen Kosten, welche die Gesellschaft tragen muss, 2011 10 Milliarden Franken. 2001 waren es noch 4 Milliarden. Die wirtschaftlichen Kosten haben sich in zehn Jahren also mehr als verdoppelt!<\/p><p>Der Bundesrat wird beauftragt, alle fünf Jahre einen Bericht über die Belastung, den Stress und die Überbelastung bei der Arbeit vorzulegen. Er soll darin insbesondere nach dem Vorbild der Stress-Studie 2001 die direkten und indirekten Kosten darlegen (Arztkosten, Selbstmedikation, Löhne in Zusammenhang mit Absenzen und Produktionsverlusten). Der Bericht soll ausserdem aufzeigen, wie sich die Absenzen entwickeln, die durch die Auswirkungen der Belastung, des Stresses und der Überbelastung bei der Arbeit bedingt sind, und angeben, wie viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vollständig aus dem Arbeitsmarkt fallen. Ferner sollen in dem Bericht Beispiele für Best Practices der Gesundheitsförderung in Unternehmen aufgeführt werden.<\/p><p>Auf der Grundlage der Ergebnisse der Studie wird man geeignete Korrekturmassnahmen ableiten und eine wirksame Kampagne zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit oder eine Präventionskampagne in den Unternehmen einleiten können.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Neuere Studien haben gezeigt, dass sich etwa ein Drittel der Arbeitnehmenden oft oder sehr oft bei der Arbeit gestresst fühlt. Diese Zahl ist seit 1999 gestiegen, und Studien in den Nachbarländern zeigen ein ähnliches Bild. Demnach ist Stress zusammen mit muskuloskelettalen Beschwerden eine der häufigsten gesundheitlichen Belastungen, die in Zusammenhang mit der Arbeit stehen. Die Gesundheitsschutzbehörden nehmen das Thema ernst, verfolgen die Situation, untersuchen die Ursachen und Auswirkungen und entwickeln Massnahmen, um den Gesundheitsschutz in den Betrieben zu fördern.<\/p><p>Als Kompetenzzentrum des Bundes führt das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) regelmässig nationale Erhebungen zu Arbeitsbedingungen und gesundheitlichen Belastungen durch. Es tut dies in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Statistik und der European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions (Eurofound). Seit 2002 werden spezifische Fragen zur Arbeitsbelastung in die Schweizerische Gesundheitsbefragung integriert. Diese Fragen betreffen sowohl physische wie psychische Belastungen. Zudem nimmt die Schweiz regelmässig am European Working Conditions Survey teil. Diese beiden Befragungen werden alle fünf Jahre durchgeführt.<\/p><p>Die Erfassung der betrieblichen und volkswirtschaftlichen Kosten einzelner Belastungsfaktoren bei der Arbeit ist aufwendig und schwierig. Ein Reportingsystem, das zuverlässige Schätzungen ermöglicht, gibt es einzig in Bezug auf Berufsunfälle. Die Ursachen des Stressgefühls sind vielfältig und die Auswirkungen auf die Gesundheit und Produktivität unterschiedlich. Stress führt nicht nur zu Erschöpfungsdepressionen (dem sogenannten Burnout), sondern auch zu psychosomatischen Störungen wie Magen-Darm- oder Herz-Kreislauf-Beschwerden. Stress ist zudem ein wesentlicher Faktor bei der Entstehung und Chronifizierung muskuloskelettaler Beschwerden wie Rückenschmerzen. Der verursachende Anteil von Stress bei solchen Gesundheitsproblemen kann nur grob eingeschätzt werden, dies gilt auch für die Beurteilung der Produktivitätseinbusse. Das Seco ist aktuell dabei abzuklären, ob neue Zahlen zu den Kosten der durch die Arbeit verursachten Gesundheitsstörungen erhoben werden können. Gegebenenfalls wäre eine Publikation im Jahr 2013 vorgesehen.<\/p><p>Der Bundesrat ist der Meinung, dass das Monitoring von Stress am Arbeitsplatz durch die umfassenden und regelmässigen Studien zu den gesundheitlichen Risiken am Arbeitsplatz ausreichend abgedeckt ist. Zudem erlaubt die integrierte Herangehensweise den Vergleich zwischen verschiedenen Belastungsfaktoren und die Kombination mehrerer Faktoren, was für die Definition von Prioritäten besonders nützlich ist. Eine zusätzliche Auswertung würde keinen Mehrwert bringen.<\/p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, alle fünf Jahre einen Bericht über die Belastung, den Stress und die Überbelastung bei der Arbeit und die daraus entstehenden direkten und indirekten Kosten für die Schweizer Volkswirtschaft zu veröffentlichen. Auf der Grundlage dieses Berichtes werden Bundesrat und Parlament geeignete Präventionsmassnahmen festlegen, die umzusetzen sein werden.<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Periodisches Monitoring über Stress am Arbeitsplatz und die durch ihn verursachten direkten und indirekten Kosten"}],"title":"Periodisches Monitoring über Stress am Arbeitsplatz und die durch ihn verursachten direkten und indirekten Kosten"}