{"id":20133145,"updated":"2023-07-27T21:08:58Z","additionalIndexing":"66;Lagerung radioaktiver Abfälle;Durchführung eines Projektes;nukleare Sicherheit;Evaluation;Gebäude;Geologie","affairType":{"abbreviation":"Po.","id":6,"name":"Postulat"},"author":{"councillor":{"code":2488,"gender":"m","id":464,"name":"Fehr Hans-Jürg","officialDenomination":"Fehr Hans-Jürg"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion S","code":"S","id":2,"name":"Sozialdemokratische Fraktion"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2013-03-20T00:00:00Z","legislativePeriod":49,"session":"4907"},"descriptors":[{"key":"L05K0601020302","name":"Lagerung radioaktiver Abfälle","type":1},{"key":"L06K070305010102","name":"Durchführung eines Projektes","type":1},{"key":"L04K16010402","name":"Geologie","type":1},{"key":"L04K08020302","name":"Evaluation","type":1},{"key":"L05K0705030303","name":"Gebäude","type":1},{"key":"L04K17030106","name":"nukleare 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Diese Frage wird nicht zuletzt durch das bei Würenlingen\/AG betriebene Zwischenlager provoziert, das ja auch so gebaut sein soll, dass Gefahren für Mensch und Umwelt ausgeschlossen sind. In Regionalkonferenzen wurde festgestellt, dass die Atomabfälle dann, wenn sie am gefährlichsten sind, oberirdisch gelagert werden, nämlich entweder in den Abklingbecken beim AKW oder später im Zwischenlager - und dies während Jahrzehnten. Angesichts dieser berechtigten Fragen scheint es angezeigt, dass der Bundesrat in einem Bericht die Optionen oberirdisch und unterirdisch unter Berücksichtigung sämtlicher relevanter Indikatoren bewertet. Zu diesen Indikatoren sollen nicht nur die Sicherheit (Kurzzeit, Mittelzeit, Langzeit), sondern auch die Kosten, die Transporte, Risiken wie Erdbeben oder Flugzeugabstürze, der Zugriff für spätere wissenschaftlich-technische Bearbeitung des radioaktiven Materials oder das Langzeitrisiko des Vergessens gezählt werden.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Die Frage nach dem Entsorgungskonzept für eine sichere Lagerung der radioaktiven Abfälle wurde in der Schweiz lange und intensiv diskutiert. Zur Klärung dieser Frage setzte der damalige Vorsteher des UVEK, Bundesrat Moritz Leuenberger, 1999 die \"Expertengruppe Entsorgungskonzepte für radioaktive Abfälle\" (Ekra) ein, mit dem Auftrag, mögliche Lagerkonzepte zu beurteilen. Die Ekra hat insgesamt sechs Lagerkonzepte beurteilt, wovon drei die Lagerung an der Oberfläche beinhalten. Neben der Sicherheit von Mensch und Umwelt als wichtigstem Kriterium wurden auch Handlungsspielraum, Gerechtigkeit, Verursacherprinzip und Akzeptanz in die Beurteilung der Konzepte einbezogen. Die Ekra kam zum Schluss, dass einzig die geologische Endlagerung den erforderlichen langfristigen Schutz von Mensch und Umwelt gewährleisten kann, und hielt fest, dass an der Erdoberfläche gelegene Abfalllager dem Ziel der Langzeitsicherheit nicht gerecht werden. Das von der Ekra entwickelte und empfohlene Konzept der kontrollierten geologischen Langzeitlagerung, welches Endlagerung und Reversibilität verbindet, wurde vom Parlament als \"geologisches Tiefenlager\" in das Kernenergiegesetz aufgenommen.<\/p><p>Mit dem Schlussbericht der Ekra (\"Entsorgungskonzepte für radioaktive Abfälle\", 31. Januar 2000) liegt bereits ein Bericht vor, der die Vor- und Nachteile eines oberirdischen Lagers für radioaktive Abfälle gegenüber einem geologischen Tiefenlager aufzeigt. Es besteht auch international breiter Konsens darüber, die radioaktiven Abfälle in geologischen Schichten zu entsorgen. Somit besteht kein Anlass, zur Konzeptfrage einen neuen Bericht zu verfassen.<\/p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Der Bundesrat zeigt in einem Bericht die Vor- und Nachteile eines oberirdischen Endlagers für radioaktive Abfälle gegenüber einem geologischen Tiefenlager auf.<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Geologisches Tiefenlager. Varianten evaluieren"}],"title":"Geologisches Tiefenlager. Varianten evaluieren"}