{"id":20133253,"updated":"2023-07-28T12:09:41Z","additionalIndexing":"28;grenzüberschreitende Zusammenarbeit;Durchführung eines Projektes;Olympische Spiele;Alpen;nachhaltige Entwicklung","affairType":{"abbreviation":"Po.","id":6,"name":"Postulat"},"author":{"councillor":{"code":2685,"gender":"m","id":3882,"name":"Girod Bastien","officialDenomination":"Girod"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion G","code":"G","id":6,"name":"Grüne Fraktion"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2013-03-22T00:00:00Z","legislativePeriod":49,"session":"4907"},"descriptors":[{"key":"L05K0101010205","name":"Olympische Spiele","type":1},{"key":"L06K070305010102","name":"Durchführung eines Projektes","type":1},{"key":"L05K0704010210","name":"nachhaltige Entwicklung","type":1},{"key":"L04K10010207","name":"grenzüberschreitende Zusammenarbeit","type":1},{"key":"L05K0603010201","name":"Alpen","type":1}],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2013-09-26T00:00:00Z","text":"Ablehnung","type":22}]},"federalCouncilProposal":{"code":"-","date":"2013-05-08T00:00:00Z","text":"Der Bundesrat beantragt, das Postulat abzulehnen."},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"VBS","id":6,"name":"Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1363906800000+0100)\/","id":24,"name":"Im Rat noch nicht behandelt"},{"date":"\/Date(1380146400000+0200)\/","id":229,"name":"Erledigt"}],"texts":[]}],"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"councillor":{"code":2711,"gender":"m","id":3908,"name":"von Graffenried Alec","officialDenomination":"von Graffenried"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2748,"gender":"f","id":4040,"name":"Schneider-Schneiter Elisabeth","officialDenomination":"Schneider-Schneiter"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2710,"gender":"f","id":3907,"name":"Thorens Goumaz Adèle","officialDenomination":"Thorens Goumaz"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2692,"gender":"m","id":3889,"name":"Hodgers Antonio","officialDenomination":"Hodgers"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2760,"gender":"m","id":4049,"name":"Aebischer Matthias","officialDenomination":"Aebischer Matthias"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2779,"gender":"f","id":4066,"name":"Quadranti Rosmarie","officialDenomination":"Quadranti"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2786,"gender":"m","id":4083,"name":"Grossen Jürg","officialDenomination":"Grossen Jürg"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3017,"gender":"f","id":4101,"name":"Bulliard-Marbach Christine","officialDenomination":"Bulliard"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3015,"gender":"m","id":4104,"name":"Gasser Josias Florian","officialDenomination":"Gasser"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3032,"gender":"f","id":4128,"name":"Trede Aline","officialDenomination":"Trede"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2685,"gender":"m","id":3882,"name":"Girod Bastien","officialDenomination":"Girod"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion G","code":"G","id":6,"name":"Grüne Fraktion"},"type":"author"}],"shortId":"13.3253","state":{"id":229,"name":"Erledigt","doneKey":"0","newKey":0},"texts":[{"type":{"id":6,"name":"Begründung"},"value":"<p>Am 3. März 2013 hat die Bevölkerung Graubündens eine Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2022 aus ökologischen und finanziellen Gründen abgelehnt. Grund für die hohen ökologischen und sozialen Risiken ist unter anderem die Vorgabe des Internationalen Olympischen Komitees (IOK), wonach die Spiele auf eine einzige Region konzentriert werden müssen. Dies zwingt die Austragungsorte dazu, für ein einmaliges Ereignis Überkapazitäten bereitzustellen, welche Natur und Umwelt belasten und hohe Kosten verursachen können.<\/p><p>Um nachhaltige Olympische Spiele zu ermöglichen, sollte das IOK seine aktuellen Anforderungen überdenken. Insbesondere sollte es möglich sein, die Spiele nach Vorbild der Euro 2008 auf mehrere Austragungsstätten in der alpinen Grossregion zu verteilen und auf ein verbindliches Nachhaltigkeitskonzept hin auszurichten. Gemeinsam verfügen Länder, beispielsweise die Schweiz und Österreich, über genügend Sport- und Verkehrsanlagen für einen Mega-Event von olympischer Dimension. Die finanziellen Risiken können auf mehrere Länder verteilt und Nachhaltigkeitskriterien im Bereich Sportanlagen, Verkehr und Unterbringung umgesetzt werden.<\/p><p>Da sich mit zunehmender Grösse der Olympischen Spiele der Durchführungsaufwand und die Risiken erhöht haben, ist eine Strategieanpassung unabdingbar. Andernfalls können keine attraktiven Austragungsorte für Olympische Spiele mehr gefunden werden. Aufgrund ihrer aktuellen Erfahrungen könnte die Schweiz wichtige Impulse für eine Reform der Olympischen Spiele einbringen.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Die Sportverbände legen in ihrem jeweiligen Regelwerk fest, welche Rahmenbedingungen für die Durchführung von sportlichen Wettkämpfen gelten. Das Internationale Olympische Komitee (IOK) hat in seinen Statuten festgehalten, dass Olympische Spiele an eine Host City in einem Ausrichterstaat vergeben werden. Dies ist Ausfluss des weltweit anerkannten Prinzips der Selbstorganisation des Sports. <\/p><p>Die Durchführung der Olympischen Spiele in mehreren Ausrichterstaaten nach dem Vorbild der Uefa Euro 2008 ist in den Statuten des IOK nicht vorgesehen. Entscheide über die Organisation und Durchführung von sportlichen Wettkämpfen sind grundsätzlich Sache des privatrechtlich organisierten Sports. Der Bundesrat sieht keinen Anlass, von diesem Prinzip abzuweichen.<\/p>  Der Bundesrat beantragt, das Postulat abzulehnen."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Der Bundesrat wird eingeladen zu prüfen, ob gemeinsam mit dem IOK und anderen Alpenländern ein nachhaltiges Konzept für die Durchführung von Olympischen Spielen entwickelt werden kann. Nach Vorbild der Uefa Euro 2008 sollen die Spiele auf verschiedene Austragungsorte verteilt werden, sodass bestehende Infrastrukturen genutzt werden können. Dies würde die ökologischen und finanziellen Risiken stark senken und die Akzeptanz erhöhen.<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Konzept für nachhaltige Olympische Spiele prüfen"}],"title":"Konzept für nachhaltige Olympische Spiele prüfen"}