{"id":20133275,"updated":"2023-07-27T19:44:57Z","additionalIndexing":"15;09;Kompensationshandel;französisch-sprachige Schweiz;Militärflugzeug;wirtschaftliche Stützung;Industriepolitik","affairType":{"abbreviation":"Ip.","id":8,"name":"Interpellation"},"author":{"councillor":{"code":2691,"gender":"m","id":3888,"name":"Hiltpold Hugues","officialDenomination":"Hiltpold"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion RL","code":"RL","id":1,"name":"FDP-Liberale Fraktion"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2013-03-22T00:00:00Z","legislativePeriod":49,"session":"4907"},"descriptors":[{"key":"L04K04020404","name":"Militärflugzeug","type":1},{"key":"L05K0701020306","name":"Kompensationshandel","type":1},{"key":"L06K010601020201","name":"französisch-sprachige Schweiz","type":1},{"key":"L04K07050701","name":"Industriepolitik","type":1},{"key":"L04K07040101","name":"wirtschaftliche Stützung","type":1}],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2013-06-21T00:00:00Z","text":"Erledigt","type":30}]},"federalCouncilProposal":{"date":"2013-05-15T00:00:00Z"},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"VBS","id":6,"name":"Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1363906800000+0100)\/","id":24,"name":"Im Rat noch nicht behandelt"},{"date":"\/Date(1371765600000+0200)\/","id":229,"name":"Erledigt"}],"texts":[]}],"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"councillor":{"code":2602,"gender":"f","id":1103,"name":"Huber Gabi","officialDenomination":"Huber"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2617,"gender":"m","id":1137,"name":"Müller Walter","officialDenomination":"Müller Walter"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2678,"gender":"f","id":3875,"name":"Eichenberger-Walther Corina","officialDenomination":"Eichenberger"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2616,"gender":"m","id":1141,"name":"Müller Philipp","officialDenomination":"Müller Philipp"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2598,"gender":"m","id":1117,"name":"Germanier Jean-René","officialDenomination":"Germanier"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2698,"gender":"m","id":3895,"name":"Lüscher Christian","officialDenomination":"Lüscher"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2682,"gender":"m","id":3879,"name":"Français Olivier","officialDenomination":"Français"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2675,"gender":"m","id":3872,"name":"Bourgeois Jacques","officialDenomination":"Bourgeois"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2660,"gender":"f","id":1346,"name":"Moret Isabelle","officialDenomination":"Moret Isabelle"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2725,"gender":"m","id":3922,"name":"Favre Laurent","officialDenomination":"Favre Laurent"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2664,"gender":"m","id":3828,"name":"Cassis Ignazio","officialDenomination":"Cassis"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2789,"gender":"m","id":4077,"name":"Feller Olivier","officialDenomination":"Feller"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3006,"gender":"m","id":4111,"name":"Ribaux Alain","officialDenomination":"Ribaux"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2788,"gender":"m","id":4079,"name":"Derder Fathi","officialDenomination":"Derder"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3031,"gender":"m","id":4126,"name":"Stolz Daniel","officialDenomination":"Stolz"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2691,"gender":"m","id":3888,"name":"Hiltpold Hugues","officialDenomination":"Hiltpold"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion RL","code":"RL","id":1,"name":"FDP-Liberale Fraktion"},"type":"author"}],"shortId":"13.3275","state":{"id":229,"name":"Erledigt","doneKey":"0","newKey":0},"texts":[{"type":{"id":6,"name":"Begründung"},"value":"<p>Das Schweizer Industrieprogramm besteht aus direkten und indirekten Beteiligungen (Offsetgeschäften) von Schweizer Firmen am Beschaffungsprogramm Gripen. Direkte und indirekte Beteiligungen sollen die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Industrie stärken; sie sichern den Zugang zu Spitzentechnologien, ermöglichen den Erwerb von zusätzlichem Know-how, generieren weiteres Exportvolumen, öffnen den Zutritt zu ausländischen Märkten und stärken die Stellung der Schweizer und Westschweizer Industrie auf den internationalen Märkten. Gemäss dem ursprünglich angekündigten Ziel beträgt die Verteilung auf die drei Sprachregionen der Schweiz rund 65 Prozent für die deutschsprachige, 30 Prozent für die französischsprachige und 5 Prozent für die italienischsprachige Schweiz. Das gesamte Volumen wird aus heutiger Sicht auf rund 2,5 Milliarden Franken geschätzt. <\/p><p>An diesen Offsetgeschäften sind mehrere Hundert kleine und mittlere Unternehmen (KMU) beteiligt. Die Beschaffung des Gripen ist für die verschiedenen Regionen des Landes, insbesondere für die Westschweiz, von wirtschaftlicher Bedeutung.<\/p><p>Angesichts der jüngsten Ereignisse im Zusammenhang mit dem Gripen ist es sehr wichtig, zu wissen, wie die Verteilung der Offsetgeschäfte in der Westschweiz aussieht.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Die Kompensationsgeschäfte Gripen (inkl. Lenkwaffen) betragen rund 2,5 Milliarden Franken. Die offsetpflichtigen Lieferanten, insbesondere der Flugzeughersteller Saab, haben grundsätzlich 100 Prozent des Kaufpreises in Form von direkten und indirekten Offsetgeschäften in der Schweiz zu kompensieren. Diese Offsetverpflichtungen führen in den nächsten 10 bis 15 Jahren zu einem Auftragsvolumen in der Schweiz, das erfahrungsgemäss einer Beschäftigungswirksamkeit von rund 10 000 Mannjahren entspricht. Der Bundesrat teilt die Auffassung des Interpellanten, dass die wirtschaftliche Bedeutung dieser Kompensationsgeschäfte für die gesamte Schweizer Industrie gross ist.<\/p><p>Ausgangsbasis für das Offsetkonzept bildet die proportionale Wirtschaftskraft der einzelnen Sprachregionen. Es wird angestrebt, 65 Prozent der Offsetgeschäfte in der deutschsprachigen, 30 Prozent in der französischsprachigen und 5 Prozent in der italienischsprachigen Schweiz zu realisieren. Bedingung für die Auftragserteilung ist jedoch die Wettbewerbsfähigkeit der jeweiligen Unternehmen. Es geht folglich nicht um strikte Quotenregelungen, sondern um einen möglichst breit abgestützten Einbezug der Industrie aus allen Sprachregionen des Werkplatzes Schweiz, der in Konkurrenz zu den internationalen Anbietern steht.<\/p><p>Die Abwicklung von Offsetgeschäften in der Vergangenheit belegt, dass die Westschweizer Industrie gemäss ihrer Wirtschaftsstärke eine gute Ausgangsbasis besitzt. Mit der aktiven Einbindung der \"Groupe Romand pour le Matériel de Défense et de Sécurité (GRPM)\" im Offsetbereich ist ein optimaler Einbezug der Westschweizer Industrie bei der Beschaffung des Gripen gewährleistet. Die Analyse der bisherigen Offsetgeschäfte zeigt, dass betreffend Anteil der Westschweiz momentan noch Optimierungsbedarf besteht. Die Armasuisse hat deshalb Saab im Rahmen der Vorbereitung des Offsetprogramms Gripen sensibilisiert und ausdrücklich aufgefordert, gegenüber der Westschweizer Industrie die notwendigen Anstrengungen zu unternehmen, damit das angestrebte Ziel von 30 Prozent Offsetvolumen in der französischsprachigen Schweiz tatsächlich bis 2024 erreicht werden kann. Die durch Saab nun Anfang April kommunizierte Absicht, wichtige Flugzeugkomponenten ab Mitte Jahr in der Schweiz herstellen zu lassen, trägt zur Erreichung dieser Zielsetzung bei. Für die effektive Verteilung in der Westschweiz werden die jeweiligen Standorte der infragekommenden Firmen massgebend sein. In welchem Masse diese Firmen dann in den konkreten Angebotsaufforderungen von Saab wirklich zum Zuge kommen werden, kann insbesondere für das indirekte Offset, das den Löwenanteil ausmacht, erst gegen Ende des Programms beantwortet werden.<\/p><p>Der Bundesrat ist sich somit bewusst, dass eine vollständige Beurteilung der Abwicklung der Offsetgeschäfte im Fall Gripen erst möglich sein wird, wenn rechtsgültige Kauf- und Zulieferverträge für die neuen Kampfflugzeuge vorliegen.<\/p>  Antwort des Bundesrates."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Wie möchte der Bundesrat die Offsetgeschäfte in der Westschweiz verteilen?<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Gripen. Offsetgeschäfte in der Westschweiz"}],"title":"Gripen. Offsetgeschäfte in der Westschweiz"}