﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20133278</id><updated>2025-11-14T08:26:35Z</updated><additionalIndexing>32;Zertifizierung;Abschluss einer Ausbildung;Berufsverband;Durchführung eines Projektes;freiwillige Arbeit;Wiedereinstieg ins Berufsleben;Weiterbildung;Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation;berufliche Eignung</additionalIndexing><affairType><abbreviation>Mo.</abbreviation><id>5</id><name>Motion</name></affairType><author><councillor><code>2601</code><gender>f</gender><id>1156</id><name>Heim Bea</name><officialDenomination>Heim</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion S</abbreviation><code>S</code><id>2</id><name>Sozialdemokratische 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Ausbildung</name><type>2</type></descriptor><descriptor><key>L04K08040601</key><name>Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation</name><type>2</type></descriptor><descriptor><key>L06K070305010102</key><name>Durchführung eines Projektes</name><type>2</type></descriptor></descriptors><drafts><draft><consultation><resolutions><resolution><category><id>5</id><name>Adm</name></category><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2015-03-20T00:00:00Z</date><text>Abgeschrieben, weil nicht innert zwei Jahren abschliessend im Rat behandelt</text><type>32</type></resolution></resolutions></consultation><federalCouncilProposal><code>-</code><date>2013-05-08T00:00:00Z</date><text>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.</text></federalCouncilProposal><index>0</index><links /><preConsultations /><references /><relatedDepartments><relatedDepartment><abbreviation>WBF</abbreviation><id>8</id><name>Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>2013-03-22T00:00:00</date><id>24</id><name>Im Rat noch nicht behandelt</name></state><state><date>2015-03-20T00:00:00</date><id>229</id><name>Erledigt</name></state></states><texts /></draft></drafts><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><councillor><code>2668</code><gender>f</gender><id>3833</id><name>Aubert Josiane</name><officialDenomination>Aubert</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2527</code><gender>m</gender><id>504</id><name>Rossini Stéphane</name><officialDenomination>Rossini</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2726</code><gender>f</gender><id>3923</id><name>Marra 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Bildungsleistungen des Staatssekretariates für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) sind die Kantone für die Umsetzung der Validierungsverfahren zuständig. Diese müssen eng mit den Organisationen der Arbeitswelt zusammenarbeiten, die für den Inhalt der beruflichen Grundbildung verantwortlich sind. Die von den Kantonen vorgeschlagenen Validierungsverfahren werden vom SBFI anerkannt. Aktuell ist das Validierungssystem jedoch noch nicht umfangreich genug: Nur 14 Kantone bieten ein solches Verfahren überhaupt an und viele von ihnen lediglich für zwei oder drei Berufe. Einzig in den Kantonen Genf und Waadt gibt es sieben bzw. sechs verschiedene Validierungen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es wird Zeit, dass der Bund den Berufsorganisationen Dampf macht. Bei weitverbreiteten Berufen, wie zum Beispiel der des Kaufmanns oder der Kauffrau oder des oder der Fachangestellten für Gesundheit, sollte die Validierung von Bildungsleistungen in der ganzen Schweiz kostengünstig ermöglicht werden können.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es sollte schliesslich ein besonderes Augenmerk auf die Berufe auf der Tertiärstufe gelegt werden, damit auch die Leistungen all der Personen validiert werden können, die keine typische, zu einem formellen Abschluss führende Ausbildung absolviert haben (Personen, die nach einer langen Unterbrechung wieder in das Berufsleben zurückkehren, Personen mit Migrationshintergrund, deren ausländische Ausbildung in der Schweiz zwar nicht anerkannt wird, die aber dennoch arbeiten usw.).&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>14</id><name>Antwort BR / Büro</name></type><value>&lt;p&gt;Erwachsene mit entsprechender Berufserfahrung können ihre beruflichen Handlungskompetenzen in einem Validierungsverfahren nachweisen und so - ohne Besuch eines Bildungsganges - einen formalen Abschluss erlangen. Angesichts der demografischen Entwicklung und eines sich abzeichnenden Fachkräftemangels erachtet der Bundesrat solche Verfahren als zukunftsweisend.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gemäss Artikel 34 Absatz 2 des Berufsbildungsgesetzes vom 13. Dezember 2002 (SR 412.10) können bereits erbrachte Bildungsleistungen auch in der höheren Berufsbildung validiert werden. Erste Erfahrungen damit sind positiv.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Rahmen der Erarbeitung einer Gesamtstrategie zur Stärkung der höheren Berufsbildung durch das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation ist vorgesehen, dass der Bund mit den Organisationen der Arbeitswelt (OdA) und den Kantonen abklärt, ob es einen Bedarf für eine Ausweitung des Validierungsverfahrens auf die Tertiärstufe gibt. Durch das Validierungsverfahren werden die beruflichen Qualifikationen ohne vorgängigen Besuch eines Bildungsgangs nachgewiesen. Auch bei den Berufs- und höheren Fachprüfungen ist es möglich, ohne einen Bildungsgang einen Abschluss der höheren Berufsbildung zu erwerben: Die Prüfung ist reglementiert, nicht aber die Vorbereitung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Leitfaden "Validierung von Bildungsleistungen - Leitfaden für die berufliche Grundbildung" formuliert der Bund die Rahmenbedingungen für den weiteren Ausbau der Validierungsverfahren in der beruflichen Grundbildung und für eine einheitliche Umsetzung in den Kantonen. Ausserdem orientiert der Bund die OdA bei den Revisionen der Bildungsverordnungen über diese Möglichkeit zur Fachkräftegewinnung und unterstützt die interessierten OdA bei der Erarbeitung der entsprechenden Unterlagen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Kantone koordinieren das Angebot zur Validierung von Bildungsleistungen in der beruflichen Grundbildung. Alle Kantone verfügen über sogenannte Eingangsportale, die die Interessentinnen und Interessenten informieren und an diejenigen Kantone verweisen, die entsprechende Validierungsverfahren anbieten. Die Zusammenarbeit zwischen den Kantonen stellt ein effizientes Angebot von Validierungsverfahren sicher und sorgt auch bei geringen Abschlusszahlen für einen qualitativ hochstehenden Verfahrensablauf.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Validierung von Bildungsleistungen ist eine gemeinsame Aufgabe von Bund, Kantonen und OdA. Letztere ergreifen die Initiative zum Aufbau eines Validierungsverfahrens. Mit den erwähnten Massnahmen schafft der Bund die Rahmenbedingungen für den Auf- und Ausbau und die Umsetzung der entsprechenden Verfahren zur Validierung von Bildungsleistungen. Aufgrund dieser Massnahmen erachtet der Bundesrat das Anliegen der Motionärin als erfüllt.&lt;/p&gt;  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Der Bundesrat wird beauftragt, die notwendigen Massnahmen zu ergreifen, um das Validierungssystem für Bildungsleistungen vor allem in der Tertiärstufe auszubauen. Dazu soll er von den Berufsorganisationen verlangen, dass sie das System in der ganzen Schweiz auf weitere Berufe ausdehnen. Auf diese Weise sollen Personen, die ihre Berufstätigkeit eine Zeit lang unterbrochen haben oder mehrere Jahre beruflich kürzer treten mussten, um sich um ihre Angehörigen zu kümmern, bei der Rückkehr in das Berufsleben unterstützt werden.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Die Validierung von Bildungsleistungen ist auch auf der Tertiärstufe erforderlich</value></text></texts><title>Die Validierung von Bildungsleistungen ist auch auf der Tertiärstufe erforderlich</title></affair>