{"id":20133298,"updated":"2023-07-28T12:51:17Z","additionalIndexing":"2841;arztähnlicher Beruf;Arbeitskräftebedarf;Qualitätssicherung;Unterricht für arztähnliche Berufe;berufliche Bildung;berufliche Eignung","affairType":{"abbreviation":"Ip.","id":8,"name":"Interpellation"},"author":{"councillor":{"code":2707,"gender":"f","id":3904,"name":"Schmid-Federer Barbara","officialDenomination":"Schmid-Federer"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion CE","code":"M-E","id":3,"name":"Fraktion CVP-EVP"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2013-04-16T00:00:00Z","legislativePeriod":49,"session":"4908"},"descriptors":[{"key":"L04K13020308","name":"Unterricht für arztähnliche Berufe","type":1},{"key":"L03K130202","name":"berufliche Bildung","type":1},{"key":"L04K01050401","name":"arztähnlicher Beruf","type":1},{"key":"L06K070305020401","name":"Qualitätssicherung","type":1},{"key":"L05K0702020302","name":"Arbeitskräftebedarf","type":1},{"key":"L05K0702020106","name":"berufliche Eignung","type":2}],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2013-09-27T00:00:00Z","text":"Erledigt","type":30}]},"federalCouncilProposal":{"date":"2013-06-14T00:00:00Z"},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"WBF","id":8,"name":"Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1366063200000+0200)\/","id":24,"name":"Im Rat noch nicht behandelt"},{"date":"\/Date(1380232800000+0200)\/","id":229,"name":"Erledigt"}],"texts":[]}],"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"councillor":{"code":2707,"gender":"f","id":3904,"name":"Schmid-Federer Barbara","officialDenomination":"Schmid-Federer"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion CE","code":"M-E","id":3,"name":"Fraktion CVP-EVP"},"type":"author"}],"shortId":"13.3298","state":{"id":229,"name":"Erledigt","doneKey":"0","newKey":0},"texts":[{"type":{"id":6,"name":"Begründung"},"value":"<p>Dass sich bei den nichtuniversitären Gesundheitsberufen ein Fachkräftemangel abzeichnet, ist bekannt. Dazu liegen etliche Berichte vor (\"Gesundheitspersonal in der Schweiz - Bestandesaufnahme und Perspektiven bis 2020\" des Obsan 2009, \"Nationaler Versorgungsbericht für die Gesundheitsberufe\" von GDK \/ OdA Santé 2009, \"Bildung Pflegeberufe\" des EVD 2010 u. a. m.). Mit dem Masterplan Bildung Pflegeberufe haben Bund, Kantone und OdA Santé im Jahr 2010 eine Plattform geschaffen, die entsprechende Verbesserungsmassnahmen erarbeitet, steuert und koordiniert. Das Gesundheitsberufegesetz ist zurzeit in Erarbeitung.<\/p><p>Was der Masterplan nicht berücksichtigt, ist die Entwicklung der Bedürfnisse in der Gesundheitsversorgung. Neben der Festigung des Ausbildungsniveaus gehört zur qualitativen Absicherung der Gesundheitsberufe auch zu erkennen, welche Fachkompetenzen in Zukunft gefordert sein werden. Mehr pflegebedürftige hochbetagte Patientinnen und Patienten, die fortschreitende Technisierung der Medizin, der Zwang zu höchster Effizienz, eine Aufgabenverlagerung von den universitären zu den nichtuniversitären Gesundheitsberufen, die engere Zusammenarbeit der Versorgungskette, Personalmangel - all dies wird die Anforderungen an die Fachkompetenzen in den nichtuniversitären Gesundheitsberufen massiv verändern. Entsprechend müssen die Aus- und Weiterbildungen angepasst und im Gesundheitsberufegesetz berücksichtigt werden. Da die Anpassung der Aus- und Weiterbildung mehrere Jahre dauern kann, sind diese Arbeiten sofort an die Hand zu nehmen. Nur so wird in 15 oder 20 Jahren das Personal mit den nachgefragten Fachkompetenzen zur Verfügung stehen und kann die Gesundheitsversorgung sichergestellt werden. <\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Mit dem Masterplan Bildung Pflegeberufe wurde eine Koordinationsplattform geschaffen, in der die beteiligten Partner (Bund, Kantone, Organisationen der Arbeitswelt und Bildungsanbieter) Massnahmen zur Erhöhung der Anzahl inländischer Ausbildungsabschlüsse vorantreiben. Dazu wurden folgende Schwerpunkte festgelegt: Schaffung einer bedarfsgerechten Zahl an Ausbildungs- und Praktikumsplätzen, Umsetzung der Bildungssystematik und Massnahmen in Bezug auf ausländische Fachkräfte. Der Masterplan Bildung Pflegeberufe wird 2015 abgeschlossen.<\/p><p>Vor diesem Hintergrund können die Fragen wie folgt beantwortet werden:<\/p><p>1. Die Kompetenzentwicklung in den Pflegeberufen ist im Schwerpunkt \"Umsetzung der Bildungssystematik\" enthalten. In den vom Bund geregelten Berufen sind die Kompetenzprofile in den Bildungsplänen (Sekundarstufe II) und Rahmenlehrplänen (höhere Fachschulen) verankert. Die periodische Überprüfung und Aktualisierung der Kompetenzen ist gesetzlich vorgegeben. OdA Santé setzt zu diesem Zweck Kommissionen für Berufsentwicklung und Qualität bzw. Entwicklungskommissionen ein. Die Fachhochschulen haben allgemeine und berufsspezifische Abschlusskompetenzen für die reglementierten Gesundheitsberufe erarbeitet. Diese bilden die Grundlage für die Studienangebote auf Bachelor- und Master-Stufe. Weiter ist geplant, mit einer periodischen Programmakkreditierung die im Gesundheitsberufegesetz geregelten Studiengänge auf Fachhochschulstufe zu überprüfen.<\/p><p>2. Die bestehenden Strukturen stellen sicher, dass die Ausbildungen im Bereich der nichtuniversitären Gesundheitsberufe kompetenzorientiert gestaltet und kontinuierlich angepasst werden. Mit Blick auf Zielsetzung und Laufzeit des Masterplans Bildung Pflegeberufe drängt sich ein separates Teilprojekt zur Kompetenzentwicklung nicht auf.<\/p><p>3. Das Projekt \"Panorama Gesundheitsberufe\" erarbeitet zuhanden des Kantons Bern Grundlagen zu zukünftig benötigten Ausbildungen mit dem Zeithorizont 2030. Die Ergebnisse, die das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mit Interesse erwarten, werden im Herbst 2013 vorliegen.<\/p><p>4. Die Kompetenzentwicklung in den Ausbildungen zählt zu den zentralen Aufgaben von OdA Santé. Sie ist über das Projekt \"Panorama Gesundheitsberufe\" informiert. Die Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) hat sich mit dem Projekt ebenfalls befasst. SBFI und BAG werden auf der Basis der von OdA Santé und der GDK ausgewerteten Ergebnisse prüfen, ob auf der Ebene des Bundes zusätzliche Schritte zur langfristigen Ausgestaltung der Bildungslandschaft im Bereich der Gesundheitsberufe unternommen werden müssen.<\/p><p>5. Ziel des Bundesrates ist es, bis Ende 2013 die Vernehmlassung zum Gesundheitsberufegesetz zu eröffnen. Die Vorlage wird von BAG und SBFI in enger Zusammenarbeit mit der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren und der Gesundheitsdirektorenkonferenz sowie einer breitabgestützten Begleitgruppe aus Organisationen der Arbeitswelt, den Kantonen und den Bildungsanbietern erarbeitet.<\/p>  Antwort des Bundesrates."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>1. Wie beurteilt der Bundesrat die Tatsache, dass die Kompetenzentwicklung für nichtuniversitäre Gesundheitsberufe als Schwerpunkt im Masterplan Bildung Pflegeberufe fehlt?<\/p><p>2. Ist er bereit, diesen Bereich als weiteren Schwerpunkt in den Masterplan Bildung Pflegeberufe aufzunehmen?<\/p><p>3. Hat er Kenntnis vom Forschungsprojekt zur Entwicklung der Anforderungen an die Gesundheitsberufe im Kanton Bern?<\/p><p>4. Wäre es nicht sinnvoll, dieses Projekt auf die nationale Ebene auszudehnen?<\/p><p>5. Wie ist der Stand bei der Erarbeitung des Gesundheitsberufegesetzes?<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Qualitative Ausrichtung der künftigen Ausbildung in den nichtuniversitären Gesundheitsberufen"}],"title":"Qualitative Ausrichtung der künftigen Ausbildung in den nichtuniversitären Gesundheitsberufen"}