{"id":20133322,"updated":"2023-07-27T21:47:11Z","additionalIndexing":"32;Mittelschule;Schule;Kanton;Subvention;berufliche Bildung","affairType":{"abbreviation":"Mo.","id":5,"name":"Motion"},"author":{"councillor":{"code":2738,"gender":"m","id":4018,"name":"Maire Jacques-André","officialDenomination":"Maire Jacques-André"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion S","code":"S","id":2,"name":"Sozialdemokratische Fraktion"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2013-04-17T00:00:00Z","legislativePeriod":49,"session":"4908"},"descriptors":[{"key":"L03K130202","name":"berufliche Bildung","type":1},{"key":"L06K080701020108","name":"Kanton","type":1},{"key":"L04K13020502","name":"Mittelschule","type":1},{"key":"L05K1102030202","name":"Subvention","type":1},{"key":"L03K130204","name":"Schule","type":1}],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":5,"name":"Adm"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2015-06-19T00:00:00Z","text":"Abgeschrieben, weil nicht innert zwei Jahren abschliessend im Rat behandelt","type":32}]},"federalCouncilProposal":{"code":"-","date":"2013-06-14T00:00:00Z","text":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion."},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"WBF","id":8,"name":"Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1366149600000+0200)\/","id":24,"name":"Im Rat noch nicht behandelt"},{"date":"\/Date(1434664800000+0200)\/","id":229,"name":"Erledigt"}],"texts":[]}],"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"councillor":{"code":2668,"gender":"f","id":3833,"name":"Aubert Josiane","officialDenomination":"Aubert"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2488,"gender":"m","id":464,"name":"Fehr Hans-Jürg","officialDenomination":"Fehr Hans-Jürg"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2296,"gender":"m","id":97,"name":"Gross Andreas","officialDenomination":"Gross Andreas"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2745,"gender":"m","id":4032,"name":"Jans Beat","officialDenomination":"Jans"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2455,"gender":"f","id":405,"name":"Fehr Jacqueline","officialDenomination":"Fehr Jacqueline"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2601,"gender":"f","id":1156,"name":"Heim Bea","officialDenomination":"Heim"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2630,"gender":"f","id":1129,"name":"Schenker Silvia","officialDenomination":"Schenker Silvia"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2734,"gender":"m","id":4007,"name":"Chopard-Acklin Max","officialDenomination":"Chopard-Acklin"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2714,"gender":"m","id":3911,"name":"Voruz Eric","officialDenomination":"Voruz"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2726,"gender":"f","id":3923,"name":"Marra Ada","officialDenomination":"Marra"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2760,"gender":"m","id":4049,"name":"Aebischer Matthias","officialDenomination":"Aebischer Matthias"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2417,"gender":"f","id":354,"name":"Semadeni Silva","officialDenomination":"Semadeni"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2777,"gender":"f","id":4069,"name":"Feri Yvonne","officialDenomination":"Feri Yvonne"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2792,"gender":"m","id":4076,"name":"Hadorn Philipp","officialDenomination":"Hadorn"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3009,"gender":"f","id":4109,"name":"Piller Carrard Valérie","officialDenomination":"Piller Carrard"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3007,"gender":"m","id":4113,"name":"Tornare Manuel","officialDenomination":"Tornare"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3026,"gender":"f","id":4121,"name":"Gysi Barbara","officialDenomination":"Gysi Barbara"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3028,"gender":"f","id":4123,"name":"Schneider Schüttel Ursula","officialDenomination":"Schneider Schüttel"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3035,"gender":"f","id":4131,"name":"Friedl Claudia","officialDenomination":"Friedl Claudia"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2738,"gender":"m","id":4018,"name":"Maire Jacques-André","officialDenomination":"Maire Jacques-André"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion S","code":"S","id":2,"name":"Sozialdemokratische Fraktion"},"type":"author"}],"shortId":"13.3322","state":{"id":229,"name":"Erledigt","doneKey":"0","newKey":0},"texts":[{"type":{"id":6,"name":"Begründung"},"value":"<p>Seit 2008 beteiligt sich der Bund an den Kosten der Berufsbildung über Pauschalbeiträge, die auf der Grundlage der Anzahl Lehrverträge der beruflichen Grundbildung berechnet werden. Es werden zwei Grundbeträge unterschieden: derjenige für schulisch organisierte Grundbildungen und derjenige für betrieblich organisierte Grundbildungen. Diese Grundbeträge werden mit der Anzahl der entsprechenden Lehrverträge in jedem Kanton multipliziert.<\/p><p>Dieser Beitragsmodus ist angemessen, wo es um die Abgeltung von Leistungen der Kantone für die berufliche Grundbildung geht. Hingegen wird damit den Leistungen der Kantone für die Vorbereitung auf die berufliche Grundbildung und für die Berufsbildung an den höheren Fachschulen nicht Rechnung getragen. Die kantonalen Aufwendungen in diesen beiden Bereichen können sich von Kanton zu Kanton beträchtlich unterscheiden. Aus dem Masterplan für die Berufsbildung, 2012 aktualisiert, weiss man, dass die Aufwendungen der Kantone für die Vorbereitung auf die berufliche Grundbildung und für die höheren Fachschulen 7 bzw. 9 Prozent der Gesamtausgaben der Kantone für die Berufsbildung schweizweit ausmachen.<\/p><p>Mit der Einführung von Pauschalen für die Vorbereitung auf die berufliche Grundbildung und für die höheren Fachschulen würde es möglich, diese 16 Prozent der Bundesbeiträge genauer und gerechter auf die Kantone zu verteilen, indem den wirklichen Aufwendungen jedes einzelnen Kantons in diesen beiden Leistungsbereichen Rechnung getragen werden könnte.<\/p><p>Eine solche Änderung der Berufsbildungsverordnung würde es erlauben, die Bestimmungen von Artikel 53 des Berufsbildungsgesetzes - mit seinen Absätzen 1 und 2 Buchstabe a Ziffer 7 für die höheren Fachschulen und mit seinem Absatz 2 Buchstabe a Ziffer 2 für die Vorbereitung auf die berufliche Grundbildung - besser umzusetzen. Zudem würde es möglich, Artikel 62 Absatz 3 der Berufsbildungsverordnung, der unseres Wissens bislang noch nie angewendet wurde, zur Anwendung zu bringen.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Seit 2008 werden die Bundesbeiträge zur Erfüllung der gesetzlich festgelegten Aufgaben in der Berufsbildung mittels leistungsorientierter Pauschalen an die Kantone ausbezahlt. Dies ermöglicht den Kantonen einen selbstverantworteten gezielten Mitteleinsatz, mit dem regionalen Besonderheiten (z. B. Bevölkerungszusammensetzung, Branchenmix, Bildungsgrad) Rechnung getragen werden kann.<\/p><p>Zwar werden für die Verteilung der Pauschalen an die Kantone nur die Bildungsverhältnisse der beruflichen Grundbildung berücksichtigt. Der Verwendungszweck der Pauschalen umfasst jedoch die gesamte Berufsbildung gemäss Artikel 53 Absatz 2 des Berufsbildungsgesetzes (BBG; SR 412.10).<\/p><p>Bei der Erarbeitung des BBG wurden alternative Aufteilungsmodelle für die Kantonspauschalen geprüft. Man entschied sich aus Gründen der Einfachheit und der Transparenz für die Aufteilung nach Anzahl Bildungsverhältnissen in der beruflichen Grundbildung. Durch die Aufteilung werden keine Präjudizien betreffend den Verwendungszweck geschaffen.<\/p><p>Die Einführung von verschiedenen Pauschalen für einzelne Aufgaben würde den Handlungsspielraum der Kantone bei der Mittelverwendung einschränken. Zudem steigt die Gefahr falscher Anreize z. B. durch Schaffung von Angeboten zur Vorbereitung von beruflichen Grundbildungen, weil dafür eine separate Pauschale beantragt werden kann.<\/p><p>In Bezug auf die Finanzierung der höheren Berufsbildung, vor allem von Vorbereitungskursen für eidgenössische Prüfungen, sind Abklärungen und Gespräche mit den Verbundpartnern der Berufsbildung (Kantone, Organisationen der Arbeitswelt) im Gange. Im Rahmen dieser Arbeiten soll im Sinne einer Gesamtbetrachtung auch die Finanzierung der höheren Fachschulen überprüft werden.<\/p><p>Bisher gab es keine Hinweise, dass Kantone ihre Aufgaben im Bereich der höheren Berufsbildung oder der berufsorientierten Weiterbildung nicht wahrnehmen. Gäbe es entsprechende Hinweise, so könnte auch schon heute eine Kürzung der Pauschalen gemäss Artikel 62 Absatz 3 BBG in Erwägung gezogen werden.<\/p><p>Die leistungsorientierte Pauschalfinanzierung - anstelle der aufwandorientierten \"anrechenbaren Kosten\" - ist eine der Innovationen des Berufsbildungsgesetzes. Es ist der Wille des Gesetzgebers, den Kantonen den nötigen Spielraum zu geben, der eine entwicklungsoffene, an den regionalen Bedürfnissen orientierte Berufsbildung erst ermöglicht. Der Bundesrat erachtet diesen Spielraum als zukunftsweisend.<\/p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, im Rahmen der Vorbereitung der BFI-Botschaft 2017-2020 die Berufsbildungsverordnung dahingehend zu ändern, dass Pauschalbeiträge für Personen, die Vorbereitungskurse im Hinblick auf eine berufliche Grundbildung besuchen, sowie für Studierende an höheren Fachschulen ausgerichtet werden können.<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Berufsbildungsfinanzierung. Den wirklichen Leistungen der Kantone besser Rechnung tragen"}],"title":"Berufsbildungsfinanzierung. Den wirklichen Leistungen der Kantone besser Rechnung tragen"}